Neues zum „Alten Marktplatz“ Schildesche PDF Drucken E-Mail

DIE LINKE fordert: „Fangt endlich an mit Bauen!“

                         Und zwar mit öffentlichen Bauträgern!

einwohnerantrag3Sie erinnern sich: Im Sommer 2016 diskutierte Schildesche über die Bebauung des „Alten Marktplatzes“ (6400 qm) an der Beckhausstraße. Die Bezirksvertretung Schildesche sprach sich nach einer turbulenten Sitzung für den Bau von 40 sozial geförderten Wohnungen aus.

Einige Anwohner wollten das städtische Grundstück weiter brachliegen lassen, andere konnten sich eine geringfügige Bebauung vorstellen; sie trafen sich mit Befürwortern der Bebauung am „Runden Tisch“.

Dort wurde mit Mehrheit ein Kompromiss erzielt, dem sich auch die Bezirksvertretung mit Mehrheit anschloss. Er sah die Schaffung von 24 Wohneinheiten vor bei gleichzeitigem Erhalt von 30 öffentlichen Parkplätzen und der Möglichkeit, Karussells etc. beim „Stiftsmarkt“ dort zu platzieren.

Die LINKE hat schon seinerzeit den Kompromiss abgelehnt mit folgenden Begründungen:

 

● Angesichts des eklatanten Mangels an bezahlbarem Wohnraum müssen mehr Wohnungen auf diesem städtischen Grundstück gebaut werden.

 

● Die geringe Zahl der Wohnungen stellt eine „Verschwendung öffentlichen Eigentums“ dar. Kein Privatmann würde so wenig Wohnungen bauen. Allein der Bodenwert würde bei nur 24 Wohnungen jeden Wohnquadratmeter mit 1.430 Euro belasten, noch bevor die erste Maurerkelle geschwungen wird.

 

● Für die 5 Tage im Jahr, an denen der Stiftsmarkt stattfindet, kann die Sperrung der Beckhausstraße von der Westerfeldstraße bis hin zur Niedernfeldstraße erweitert werden, damit die Schausteller ihre Karussells aufstellen können. Dies ist nicht nur in südlichen Ländern bei Stadtfesten die Regel, auch Jöllenbeck und Brackwede machen dies vor. Die Verwaltung/Stadt wollte seinerzeit 40 Wohneinheiten dort bauen lassen. (Zitat aus dem WB vom 16.6.16 - Dr. Moss im HoT Schildesche: „Mit seinen 6400 qm sei der Platz für ein zweigeschossiges Gebäude mit bis zu 40 Wohnein- heiten geeignet.“ (Aussage ebenso in der NW vom 13.5.16) Wie von der LINKEn gemutmaßt – hat sich für lediglich 24 Wohneinheiten kein Investor finden lassen. 

 

Der Kompromiss des „Runden Tisches“ und der Bezirksvertretung ist damit gegenstandslos geworden.

 

Es darf nicht sein, dass in Schildesche – wie in den letzten Jahren passiert – fast ausschließlich Hochpreiswohnungen gebaut werden (Babenquartier, ehemaliger Sudbrack-Bauhof, Westerfeldstraße / Ecke Erdsiek etc.)

 

Die LINKE fordert: „Fangt endlich an mit Bauen!“ Und zwar mit öffentlichen Bauträgern!

Der alte Vorschlag von 40 Wohneinheiten muss wieder aufgegriffen und umgesetzt werden. Hierbei sollen alle Kriterien des „Runden Tisches“, was die Geschosshöhen etc. anbetrifft, weiterhin gültig sein; so soll sich auch die Architektur in die Nachbarbebauung einfügen. Spielplatz und Grünfläche blieben erhalten. Die eigentliche Änderung betrifft die Reduzierung der zu hohen Zahl von öffentlichen Parkplätzen.

 

Die LINKE ist überzeugt: Sozialer Wohnungsbau geht vor und ist wichtiger als der Erhalt kostenloser Parkplätze.

 

Bild: Die Linken Bezirksvertreter in Schildesche Dr. Hartwig Hawerkamp und Inge Bernert

Kontakt: info@hawerkamp-praxis.de / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ,