Aktuelle Pressemeldungen
Gauck für DIE LINKE nicht wählbar PDF Drucken E-Mail
Montag, den 20. Februar 2012 um 12:33 Uhr

2010-04-26 - gysi 07Koalition, SPD und Grüne haben sich auf Joachim Gauck als neuen Bundespräsidenten verständigt. Der Ausschluss der Linken von den Gesprächen war zutiefst undemokratisch: Er bedeutet nicht nur den Ausschluss von zehn Prozent der Mitglieder der Bundesversammlung, sondern den Ausschluss von fünf Millionen Menschen, die DIE LINKE in den Bundestag gewählt haben.

Für DIE LINKE bleibt Gauck unwählbar. Gregor Gysi erinnert: »Bei unserem Gespräch mit ihm in der Fraktion erklärte er, dass er für den Afghanistan-Krieg sei, Hartz IV begrüße und es richtig fände, dass unsere Partei vom Inlandsgeheimdienst überwacht wird. Inzwischen hat er auch die Occupy-Bewegung stark kritisiert.«

Im Tagesspiegel stellt Malte Lehming zusammen, wofür Gauck tatsächlich steht: für Hartz IV, gegen die Occupy Wall Street Bewegung, gegen Demokratiebewegungen wie Stuttgart 21, gegen Ausstieg aus Atomkraft und für den "Mut" von Thilo Sarrazin: "Aktiv unterstützt von SPD und Grünen wird mit Joachim Gauck bald der konservativste Bundespräsident gewählt, den Deutschland je hatte."

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Februar 2012 um 20:50 Uhr
 
Eine Enthaltung gibt es nicht zum Nulltarif! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 19. Februar 2012 um 16:41 Uhr

zimmermann 2 01DIE LINKE im Landtag von NRW hat Änderungen im Haushaltsentwurf von Rot-Grün für 2012 gefordert.

 

"Eine Enthaltung der Linken gibt es nicht zum Nulltarif", sagte der Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, Wolfgang Zimmermann, der "Rheinischen Post".

 

Nur wenn es bei der entscheidenden Abstimmung Ende März Enthaltungen aus den Reihen der Opposition gibt, könnte die Minderheitsregierung ihren Haushalt durchbringen.

 

 

Eine Enthaltung der Linken sei aber "nur vorstellbar, wenn Rot-Grün auf unsere Forderungen eingeht", sagte Zimmermann. "Passiert das nicht, werden wir diesen Haushalt ablehnen."

 

DIE LINKE verlangt, dass das Land mehr Geld für die Bereiche Soziales, Bildung und Kommunen ausgibt.

 

hier: Interview W. Zimmermann

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Februar 2012 um 16:46 Uhr
 
Bielefeld braucht kein Shoppingcenter PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 10. Februar 2012 um 17:19 Uhr

r01 barbara schmidt 2Bielefeld ist bisher eine der wenigen Großstädte ohne ein Shoppingcenter. Darauf können wir stolz sein, denn das ist auch ein Grund für die lebendige und facettenreiche Bahnhofsstraße und Altstadt. Nicht umsonst hält die Einzelhandelsstruktur in der Bielefelder Innenstadt auch bundesweiten Vergleichen ohne Probleme stand.

 


Ein Shoppingcenter ist selbst eine „Einkaufsstadt" und ersetzt ganze Einkaufszonen. Es braucht keine Umgebung: die Menschen sollen hineinfahren, dort bleiben und wieder raus- und wegfahren.

 

Die Erfahrungen anderer Städte mit großen Shoppingcentren zeigen, wie diese die traditionellen Fußgänger- und Einkaufszonen austrocknen und veröden. Auch wenn das Einzelhandelsgutachten der Stadt zusätzlich 20.000 m² Verkaufsfläche für verträglich hält, muss diese Grenze nicht zwangsläufig ausgereizt werden. Hier ist die Politik als steuernde Kraft gefragt.
Seit Jahren sinken real die Löhne. Eine solch drastische Ausweitung der Verkaufsfläche würde mit großer Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass sich die Kundenströme verschieben. Es ist schon jetzt absehbar, dass vor allem die Altstadt mit Niedern- und Oberstraße darunter leiden würde. Sie würde zur Randlage verkommen.

 

Welche Stadt gefährdet denn ohne Zwang und mit offenen Augen seine alten intakten Strukturen?

DIE LINKE ist die einzige Fraktion im Rat, die aus diesen Gründen konsequent gegen Pläne für Shoppingcentren gestimmt hat. logo buergerbegehren

Mehr noch: Im Jahr 2008 hat DIE LINKE über 15.000 Unterschriften gegen den Abriss und den Zwangsumzug der Stadtbibliothek gesammelt. Wir hatten schon damals recht: Mit dem Umzug wurden und sollten Pläne von einem Großinvestor ermöglicht werden.

DIE LINKE lehnt das Vorgehen der Ratsmehrheit und der Verwaltung ab

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Februar 2012 um 17:50 Uhr
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Die Zeit der Geschenke ist vorbei –aber nicht für Landtagsabgeordnete PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 05. Februar 2012 um 10:35 Uhr

geldMit Unverständnis reagiert DIE  LINKE Bielefeld auf die geplante Diätenerhöhung im Landtag von NRW.
„Die Bielefelder Landtagsabgeordneten von SPD, CDU und Grünen sollen den Bürgern doch einmal erklären, warum sie der  Mehrheit der Menschen eine Rentenkürzung durch Anhebung des Eintrittsalters auf 67 Jahre zumuten wollen, sich selber aber für ihre Altersversorgung eine Erhöhung von 500 Euro monatlich genehmigen" erklärt Carsten Strauch, Kreissprecher DIE LINKE.
 
Nach Angaben des Bundes der Steuerzahler kommt ein Abgeordneter nach zehn Jahren Abgeordnetentätigkeit schon jetzt auf eine Rente von 1.251 Euro. Ein Normalverdiener erhält für den gleichen Zeitraum lediglich einen Anspruch von 274,- Euro.

 

„In Bielefeld lehnt man notwendige und gerechte Tariferhöhungen für Beschäftigte der sozial engagierten Freien Träger ab. Der Hinweis auf vertraglich Vereinbartes ist unerhört, wurden die Freien Träger doch zur Unterschrift regelrecht genötigt.

 

Umso mehr erstaunt es, wie leicht es Landespolitikern von SPD , CDU und Grünen fällt, ihre Diätenerhöhung zu beschließen. Dazu sollen Gesetze sogar rückwirkend geändert werden." hebt Dr. Dirk Schmitz, Mitglied der LINKEN im Bielefelder Stadtrat, hervor.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Februar 2012 um 10:45 Uhr
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Stadtwerke bald wieder in öffentlicher Hand? PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 22. November 2011 um 16:41 Uhr

r01 barbara schmidt_2Die Stadtwerke Bielefeld sind für die Bürgerinnen und Bürger lebenswichtig. Sie sorgen für Strom, Wasser, Gas und Fernwärme, betreiben Busse und Bahnen, Hallen- und Freibäder und bieten Telefon- und Internetdienste an.

Vor 10 Jahren haben SPD, CDU, FDP und BfB 49,9 Prozent davon nach Bremen verkauft. Die dortigen Stadtwerke gehörten bereits Energiekonzernen. Seither zogen diese den halben Jahresgewinn aus Bielefeld ab. Als vor zwei Jahren einer der Multis seine Beteiligung weiterverkaufte, löste er damit ein allgemeines Rückkaufsrecht der Stadt Bielefeld aus. Ohne Gegenstimme beschloss der Rat der Stadt sogleich, diese Chance zu nutzen. Es wird die größte Rückführung in kommunales Eigentum.

Schluss mit der Fremdbestimmung!

Der Verlust der halben Stadtwerke traf Bielefeld hart. Bei Entscheidungen über Investitionen und Weiterentwicklung bestimmen seitdem fremde Eigentümer mit. Denen ist Bielefeld egal, sie wollen nur unser Geld. Wären sie nicht gebunden, würden sie jeden Verlustausgleich für Bäder und Straßenbahn sofort stoppen. Im Aufsichtsrat verschleppten sie Entscheidungen zur Energiewende und einschlägige Investitionen.

Doch nicht nur das war nachteilig. Seit die Stadtwerke nicht mehr zu 100 Prozent der Stadt gehören, darf der Rat auch nichts ohne europaweite Ausschreibung an sie vergeben. Die Stadtwerke müssen so europaweit den Billigheimer etwa für Bus- und Straßenbahn unterbieten, sonst muss ihnen der Stadtrat den Öffentlichen Nahverkehr entziehen. Dieser Zwang drückt Löhne und Gehälter. Deshalb ist es gut und richtig, die Stadtwerke zurückzukaufen und bald wieder im Eigentum zu haben.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. November 2011 um 16:42 Uhr
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Infostand: DIE LINKE informiert über die Finanzkrise PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 16. Oktober 2011 um 19:07 Uhr

         

 

Unter dem Titel „Diktatur der Finanzmärkte brechen – Demokratie zurückgewinnen“ informiert DIE LINKE Bielefeld am  Samstag, 22.10,  zwischen 11 und 14 Uhr in der Bahnhofsstraße/Ecke Stresemannstraße über die Ursachen und Lösungsansätze zur Finanzkrise.

Mitglieder der LINKEN laden interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Diskussion über die Demokratisierung der Finanzmärkte, gerechte Besteuerung von Gewinnen und Vermögen und  die Abschaffung des deutschen Lohndumpings ein.  

                             hier: Comic zur Eurokrise (Verdi Jugend Bawü)

                                        hier: Sonderseite Finanzkrise

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 19:40 Uhr
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Autofreier Sonntag – DIE LINKE auf´m Rad PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 25. September 2011 um 16:39 Uhr

Bei wunderschönem Wetter haben sich wieder tausende Menschen mit Rad, Rollerskates, Laufend oder mit anderen nicht motorisierten Fahrzeugen auf der Strecke zwischen Bielefeld und Herford fortbewegt. 

 

Mitglieder der LINKEN waren mit einem gut sichtbaren Fahrradkonvoi dabei.

 

 

 

 

 

 

Auf den Bildern ist der Start an der Ravensberger Spinnerei zu sehen. 

Die für motorisierte Fahrzeuge gesperrte Strecke führt durch das Tal der Aa,das Herford mit Bielefeld verbindet.

 

 

15,4 km misst die gesamte Strecke von der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld bis zum Fürstenauplatz in Herford.

  

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. September 2011 um 17:13 Uhr
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Volles Haus im Theaterlabor - Freiheit statt Kapitalismus PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 18. September 2011 um 17:15 Uhr

 

 

Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE,  begeisterte mit Ihrer mitreißenden Rede die annähernd 4oo Zuhörer im überfüllten Theaterlabor. 

Ihre Forderungen gegen Niedriglöhne, Leiharbeit, Hartz 4 und für eine positive Lohnentwicklung wurden immer wieder vom Applaus der Anwesenden unterbrochen.

 

 

 

Zum Thema Schuldenkrise verdeutlichte Sahra:

 

„Die Schuldenkrise und der wachsende private Reichtum sind nur zwei Seiten derselben Medaille, wir brauchen eine EU-weite Vermögensabgabe für Millionäre und eine Steuer auf Finanztransaktionen“.

 

Bei der Frage, was für eine Krise - Finanzkrise, Wirtschaftskrise oder Schuldenkrise – wir im Augenblick eigentlich haben, stellte Sahra heraus, dass es sich um eine Systemkrise handelt:

 

„Wir erleben einen wildgewordenen Kapitalismus, der die Eigentümer von Kapital bevorzugt und ihnen noch mehr Macht gibt“.

 

Als grundsätzliche Alternative zum Kapitalismus skizzierte Sahra Wagenknecht einen „kreativen“ Sozialismus, den sie in ihrem neuen Buch „Freiheit statt Kapitalismus“ beschreibt.

                                     

Im Anschluss an ihren Vortrag stellte sich Sahra den zahlreichen Fragen aus dem Publikum. Nach der Veranstaltung nutzen viele Zuhörer, die Möglichkeit sich im Foyer des Theaterlabors über den Vortrag und über grundsätzliche Alternativen zum herrschenden Wirtschaftssystem auszutauschen.

 

Sahra´s Rede im Bundestag: Youtube - "Staaten endlich vom Diktat der Finanzmärkte befreien

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. September 2011 um 15:59 Uhr
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MVA Bielefeld: Direktbeteiligung durch die Stadt favorisiert PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 18. September 2011 um 17:13 Uhr

DIE LINKE Ratsfraktion Bielefeld kritisiert Kauf der MVA durch Stadtwerke
Eine Direktbeteiligung durch die Stadt favorisiert

Als einen wichtigen Schritt zum Rekommunalisierung ehemals städtischer Betriebe bezeichnet Benni Stiesch, Vertreter der Linken Ratsfraktion Bielefeld, den Verkauf der Müllverbrennungsanteile von Eon an die Stadtwerke Bielefeld. Allerdings sieht er keinen Sinn darin, dass die Stadtwerke Eigentümerin der MVA-Anteile wird. Angemessener ist es für Stiesch, Mitglied im Umweltausschuss und im Betriebsausschuss der Umweltbetriebe, wenn die MVA-Anteile letztlich die Stadt oder eine ihrer Töchter zufallen.

Ein Rückkauf durch die Stadtwerke macht derzeit wenig Sinn, da der Gewinn aus der Müllverbrennungsanlage (MVA) mit den Stadtwerken Bremen als Anteilseigner der Bielefelder Stadtwerke geteilt werden muss.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. September 2011 um 17:54 Uhr
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