Volles Haus im Theaterlabor - Freiheit statt Kapitalismus PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 18. September 2011 um 17:15 Uhr

 

 

Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE,  begeisterte mit Ihrer mitreißenden Rede die annähernd 4oo Zuhörer im überfüllten Theaterlabor. 

Ihre Forderungen gegen Niedriglöhne, Leiharbeit, Hartz 4 und für eine positive Lohnentwicklung wurden immer wieder vom Applaus der Anwesenden unterbrochen.

 

 

 

Zum Thema Schuldenkrise verdeutlichte Sahra:

 

„Die Schuldenkrise und der wachsende private Reichtum sind nur zwei Seiten derselben Medaille, wir brauchen eine EU-weite Vermögensabgabe für Millionäre und eine Steuer auf Finanztransaktionen“.

 

Bei der Frage, was für eine Krise - Finanzkrise, Wirtschaftskrise oder Schuldenkrise – wir im Augenblick eigentlich haben, stellte Sahra heraus, dass es sich um eine Systemkrise handelt:

 

„Wir erleben einen wildgewordenen Kapitalismus, der die Eigentümer von Kapital bevorzugt und ihnen noch mehr Macht gibt“.

 

Als grundsätzliche Alternative zum Kapitalismus skizzierte Sahra Wagenknecht einen „kreativen“ Sozialismus, den sie in ihrem neuen Buch „Freiheit statt Kapitalismus“ beschreibt.

                                     

Im Anschluss an ihren Vortrag stellte sich Sahra den zahlreichen Fragen aus dem Publikum. Nach der Veranstaltung nutzen viele Zuhörer, die Möglichkeit sich im Foyer des Theaterlabors über den Vortrag und über grundsätzliche Alternativen zum herrschenden Wirtschaftssystem auszutauschen.

 

Sahra´s Rede im Bundestag: Youtube - "Staaten endlich vom Diktat der Finanzmärkte befreien

  

Bericht von der Veranstaltung am 21. September 2011 im Theaterlabor in Bielefeld 

                                     

 

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Sahra Wagenknecht ist Stellvertretende Parteivorsitzende DIE LINKE / Mitglied des Deutschen Bundestages / Wirtschaftpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion

 

 

 

Hier: Informationen zu Sahra

 

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Hier: Das Buch „Freiheit statt Kapitalismus“

Zum Buch:

Sahra Wagenknecht skizziert in ihrem neuen Buch „Freiheit statt Kapitalismus“ die Notwendigkeit für eine andere Politik und zeigt auf, dass der demokratische Sozialismus keine Spinnerei, sondern eine konkrete Alternative ist.

 

Ein weiter so funktioniert nicht mehr! Finanzkrise, Staatspleiten, Wirtschaftskrisen und Umweltzerstörung sind Folgen eines entfesselnden Kapitalismus. Dieser hat mit den Ideen der sogenannten sozialen Marktwirtschaft nicht mehr das Geringste zu tun.

 

Eine kleine Schicht von Leuten, nämlich die Besitzer großer Kapitalvermögen, werden in beispielloser Weise gegenüber allen anderen Gruppen der Gesellschaft privilegiert Das ist die eigentliche Ursache der bestehenden Ungleichgewichte, der Krisen und des wirtschaftlichen Niedergangs.

 

„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem
nicht verstehen. Würden sie es nämlich tun, so hätten wir eine Revolution
vor morgen früh.“
Henry Ford, Milliardär und Gründer des gleichnamigen Automobilkonzerns

 

 

 

 

 

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. September 2011 um 15:59 Uhr