Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 16:36 Uhr

Runder Tisch votiert gegen alle Erfahrungen von Schülern, Eltern und Bildungswissenschaftlern

2010 09 24 demo gegen grundschulschlieung copyright bei m benni stiesch 4023Der Bericht der Landesregierung zu den Ergebnissen des Runden Tisches G8/G9 ignoriert, was die betroffenen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Bildungswissenschaftler und selbst Wirtschaftsverbände längst erkannt haben: die drastische Reduzierung der Schulzeit um ein ganzes Schuljahr führt zu einem enormen Leistungsdruck bei gleichzeitiger Absenkung des Bildungsniveaus.

 

Das belegen viele Untersuchungen, so auch des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen 2012. Schülerinnen und Schüler leiden zunehmend unter Stresssymptomen, die Zahl der depressiven Erkrankungen, sowie Schlafstörungen und Prüfungsängste, steigt rapide an. Das sogenannte „Bulemielernen“, also die kurzfristige Aufnahme des Lernstoffs, der nur bis zur nächsten Klassenarbeit im Gedächtnis bleibt, weil die Zeit für Wiederholungen fehlt, alarmiert inzwischen nicht nur Erziehungswissenschaftler und Hirnforscher.

 

Selbst Wirtschaftsverbände, ursprünglich treibende Kräfte der Strategie „Employability“ statt Bildung, wie sie auch die PISA-Propaganda-Maschinerie der OECD vertritt, rudern zurück aus Sorge um fähige Nachwuchskräfte. Denn in pädagogischen Fachkreisen ist längst klar, dass mit dem „Turbo-Abi“ ein nachhaltiges Lernen und vertieftes Wissen nicht mehr möglich ist.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Dezember 2014 um 16:42 Uhr
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Bildung ist öffentliche Aufgabe PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 27. November 2014 um 18:30 Uhr

Keine Haushaltssanierung zu Lasten der Eltern von Kindern in Kitas und im offenen Ganztag!

Frank Schwarzer a2DIE LINKE Bielefeld lehnt die Pläne des Oberbürgermeisters zur Erhebung von Beiträgen für Geschwisterkinder, die in Kitas oder im offenen Ganztag betreut werden, ab.

 

"Niemand, der Bildung für eine öffentliche Aufgabe hält, würde auf die Idee kommen, zur Haushaltssanierung ein Schulgeld einzuführen", sagt Frank Schwarzer, Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Die Bildung von Kindern ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft und nicht nur Privatangelegenheit der Eltern.

Faktisch belasten die geplanten Neuregelungen vor allem Menschen mit kleinen und mittlerem Einkommen, die ohnehin schon überproportional zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen.

 

DIE LINKE. sieht schon, dass die OGS-Träger dringenden Bedarf nach besserer Finanzierung haben. Aber hier ist die Stadt gefragt, endlich ihre Einnahmemöglichkeiten im Bereich der Gewerbesteuer auszuschöpfen. Schließlich kommt ja die Berufstätigkeit der Eltern den Unternehmen zu gute. Vor allem müssen aber Land und Bund dafür sorgen, dass Kitas und OGS ausreichend finanziert werden.

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Bielefeld braucht längeres gemeinsames lernen! PDF Drucken E-Mail
Montag, den 04. August 2014 um 17:16 Uhr

Vergebene Chance – Aus für längeres gemeinsames Lernen, keine Primus-Schule in Bielefeld

 

primusschuleIn der letzten Legislaturperiode hatte Bielefeld die Chance die örtliche Schullandschaft gerechter, fairer und hochwertiger zu gestalten.

 

Mit der Versuchsschule Primus, bot das Land NRW eine Schulform an, die ähnlich wie die Laborschule, längeres gemeinsames Lernen ohne Brüche ermöglichen sollte. Die Kinder sollten von der ersten bis zur zehnten Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Das Aussortieren nach der vierten Klasse sollte ein Ende haben, alle Kinder langfristig nach ihren individuellen Stärken und Schwächen entsprechend gefördert und bereut werden.

 


Damit ist nun endgültig Schluss, die anderen Parteien und Verwaltung haben dieses Projekt zum Auftakt der neuen Legislaturperiode beerdigt und damit deutlich gemacht, dass für sie Schulentwicklungsplanung, scheinbar nur Schließung von Grund- und Hauptschulen bedeutet.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. August 2014 um 17:28 Uhr
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Petition für Primusschule unterzeichnen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 29. Mai 2014 um 08:43 Uhr

Die PRIMUS Schule für Bielefeld muss kommen!

Aufruf der Initiative Primus Schule Bielefeld

 

Seit 2 Jahren kämpfen Eltern und Interessierte in Bielefeld für eine PRIMUS Schule, in der gemeinsames Lernen von der 1.-10. Klasse ermöglicht wird.

 

primusschule

 

Hier: Petition für eine Primusschule unterzeichnen

 

Erst seit dem 01.04.2014 ist der Weg auf lokaler Ebene politisch frei durch einstimmigen Beschluss im Schulausschuss. Nun gibt es mit der 3. Bewerbungsrunde eine letzte Chance, bis zum 15. September fristgerecht einen Antrag seitens der Stadt beim zuständigen Ministerium in Düsseldorf zu stellen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Mai 2014 um 08:54 Uhr
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Gastbeitrag der Initiative PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 26. Februar 2014 um 07:05 Uhr

Initiative fordert: Primus-Schule im Ostmannturmviertel

Mit dem Schulkompromiss haben die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen im Landtag NRW zugleich den Schulversuch Primus gestartet. Seit einem Jahr gibt es auch in Bielefeld eine Initiative, die sich für die Teilnahme an diesem Versuch einsetzt. Die neue Schule soll am Standort der Luther- und Josefschule im Ostmannturmviertel entstehen. Untersützt wird die Initiative von verschiedenen Gruppen und Organisationen. Dazu zählen unter anderem die Bielefelder Eltern für Integration, der Runde Tisch Ostmannturmviertel, der Nachbarschaftsrat, der Stadtelternrat und die Bielefelder Initiative Eine Schule für alle.

 

Die erste Primus-Schule in NRW ist im laufenden Schuljahr in Minden an den Start gegangen. Sie hat sich aus einer Grundschule und einer Gesamtschule heraus entwickelt. Wesentlichstes Kennzeichen der Primus-Schulen ist das gemeinsame Lernen von der 1.-10. Klasse ohne Schulwechsel. Dadurch entfällt der Selektionsprozess, der zwischen Grundschule und weiterführenden Schulen regelmäßig stattfindet.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Februar 2014 um 07:10 Uhr
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Nicole Gohlke zu Gast in Bielefeld PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 15. Mai 2013 um 05:32 Uhr

Hochschule in der Krise - SDS mobilisiert für BLOCKUPY!
gohlkenicoleVortrag und Diskussion mit Nicole Gohlke (MdB), organisiert von unserer Hochschulgruppe SDS.Bielefeld

Die Finanzkrise hält Europa seit Jahren in ihrem Bann. Milliardenschwere Rettungspakete zur Rettung der Banken wurden geschnürt, die auf Kosten der Bevölkerung gehen.
Auch Studierende in Deutschland sind davon betroffen.


Kürzungen machen vor der Hochschule nicht halt, so deckt die klägliche BAföG-Erhöhung nicht einmal die steigende Inflationsrate, es fehlen weiterhin tausende Studienplätze und ein qualitativ hochwertiges Studium für alle ist nicht in Sicht. Doch die Abschaffung der Studiengebühren in vielen Bundesländern hat gezeigt, dass es sich lohnt zu kämpfen.
 

Gemeinsam mit Nicole Gohlke (Hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag - Bild) möchten wir über die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Studierenden sprechen und u.a. folgende Fragen diskutieren:
 

Wie können wir weiterhin in den Hochschulen und darüber hinaus Widerstand organisieren und welche spezifische Rolle nehmen Studierende und junge AkademikerInnen in den Protesten ein?
 

22. Mai – 18 Uhr – Hörsaal 11 in der Universität : http://www.linksjugend-bielefeld.de/

Nicole Gohle gehört zum achtköpfige Spitzenteam der LINKEN für den Bundestagswahlkampf 2013.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Mai 2013 um 06:13 Uhr
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Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband in Bielefeld gegründet PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 17. Juni 2012 um 15:01 Uhr

sdsgrndungSDS-Gründung erfolgreich trotz Deutschland-Spiel

Am Mittwoch, 13.06.12,  trafen sich 8 Studierende zur Gründung der Hochschulgruppe dielinke.SDS.

Neben formalen Beschlüssen dieser konstituierenden Sitzung über Satzung und Vorstand stand eine Grundsatzdebatte über Ausrichtung und Arbeitsschwerpunkte im Mittelpunkt.

"Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig, die Menschen über Ursachen der Krise und die Gefahren für die Demokratie aufzuklären, die ihre Ursache im Kapitalismus haben. Dagegen gilt es daraufhin gemeinsam Widerstand zu organisieren.", formulierte es treffend ein Gründungsmitglied.

Die Kritik von Rüstungsforschung an Hochschulen und der Arbeitssituation von studentischen Hilfskräften, aber auch Veranstaltungen und öffentliche Diskussionsrunden sollen Arbeitsschwerpunkte der Hochschulgruppe dielinke.SDS werden.

 

Als Koordinatoren der Gruppe wurden Alexej Igumensev, Onur Ocak und Patrick Kahle gewählt.

 

Im Anschluss der Gründung wurde der Abend noch gemütlich in einer Kneipe beendet, in der dann trotz Deutschlandspiel fleißig weiterdiskutiert wurde. 

 

Gegründet im Mai 2007 gibt es Die Linke.SDS, kurz für Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband, mittlerweile bundesweit an rund 50 Hochschulen.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 20. Juni 2012 um 05:35 Uhr
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Kita Standort Kopernikusstraße begründet abgelehnt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 12. Juni 2012 um 19:55 Uhr

r09 inge bernert 02Stellungnahme der Bezirksvertreter/-innen der CDU, GRÜNE, FDP, BfB, LINKE im Stadtbezirk Schildesche  zur Berichterstattung über den Bau einer Kita an der Kopernikusstraße; NW vom 2.Juni 2012 / Zum Bericht der NW „Kita-Standort gekippt" nehmen wir wie folgt Stellung:

 

1. Ursache für die Ablehnung des Kita-Standortes Kopernikusstraße ist nicht „die Beschwerde einer Anwohnerin". Die Bezirksvertretung Schildesche hatte in der Sitzung am 31.Mai zunächst über die „Anregungen" einer großen Zahl von Anwohnern der Kopernikusstraße zu entscheiden. „Anregungen" kann nach § 24 der Gemeindeordnung „jeder" einbringen; sie müssen vom zuständigen Gremium behandelt werden.  Die „Anregungen" der Anwohner, die Bauentscheidung zu überprüfen und möglichst einen besser geeigneten Standort  auszuwählen, waren schon in der Februar-Sitzung eingebracht und mehrfach schriftlich begründet worden. Bei einem Ortstermin im April hatte die Bezirksvertretung die Situation in der Kopernikusstraße  mit Anwohnern, BWG und Vertretern der städtischen Verwaltung bereits gründlich diskutiert. Anlass der „Bürgeranregung" war eine Beschlussvorlage des Jugendamtes zum Ausbau und Neubau von Kitas, in der u.a. der Standort Kopernikusstraße/Ecke Stichweg zwischen Schloßhofstraße und Gustav-Freytag-Straße  vorgeschlagen worden war. Auch über diese Vorlage hatte die Bezirksvertretung nach dreimaliger Vertagung endgültig zu entscheiden.

 

2. Leider werden die sachlichen Gründe, die zur Ablehnung des Standortes Kopernikusstraße durch die große Mehrheit der Bezirksvertreter geführt, in dem NW-Artikel nicht genannt. Gründe für die Ablehnung waren:

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. Juni 2012 um 20:04 Uhr
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DIE LINKE in Schildesche PDF Drucken E-Mail
Montag, den 04. Juni 2012 um 15:16 Uhr

Aktuelles aus der Bezirksvertretung Schildesche

Kita-Standort an der Kopernikusstraße nicht geeignet

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r09 inge bernert 02Eltern haben ab 2o13/2014 einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für ihre Kinder. Dieser Anspruch verpflichtet die Kommunen  bis dahin  entsprechend viele Kita-Plätze vorzuhalten.Laut Jugendamt Bielefeld stehen schon heute  380 Kinder unter 3 Jahren auf Wartelisten. Die Zeit drängt also! 

  

Die Bedingungen zum Neubau einer Kita , ausgelegt für 60 Kinder, mit der BGW als Grundstückseigentümer und Bauherr schien zunächst unkompliziert und zielführend. Das Grundstück liegt in der Kopernikusstraße  in Schildesche.

 

In der BZV -Sitzung im Febr 2012 haben etliche Anwohner der Kopernikusstr. ihre Bedenken gegen den Standort deutlich gemacht.Vor allem die Verkehssituation  spielte dabei eine bedeutende Rolle. Diese Insider-Informationen haben dazu geführt, dass sich die BZV ausführlicher mit dem Standort auseinandergesetzt und die Verwaltung gebeten hat, alternative Standorte in Schildesche zu benennen. 

 

Um mir einen besseren Eindruck zu verschaffen, bin ich mehrfach in der Kopernikusstr. gewesen und habe den Anwohner-Ausführungen mehr und mehr folgen können.

In der Sitzung am 31.5. wurde nochmals dieser Standort als auch verschiedene Alternativen diskutiert.  In einer namentlichen Abstimmung hat die BZV gegen die Stimmen der SPD den Standort Kopernikusstr. "gekippt". Von der Verwaltung werden nun bis zur Juni-Stzung  alternative Vorschläge eingefordert.Es gibt sie schließlich in Schildesche!

 

ZUR KARSTELLUNG:

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Juni 2012 um 15:17 Uhr
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