Eine Schule für alle, das muss drin sein Drucken
Mittwoch, den 22. April 2015 um 06:00 Uhr

Die Schuldebatte ist nicht beendet, Frau Kraft!

 

2010 09 24 demo gegen grundschulschlieung copyright bei m benni stiesch 4023Anlässlich der Übergabe von mehr als 100.000 Unterstützungsunterschriften der Volksinitiative „zurück zum G9-Abitur“ fordert DIE LINKE Nordrhein-Westfalen eine neue Schuldiskussion im Land.

Die erfolgreiche Volksinitiative zeige einmal mehr, dass Eltern und Schüler in NRW keineswegs zufrieden mit dem von der rot-grünen Landesregierung verordneten Schulfrieden sind.


„Die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium leiden massiv unter dem Leistungsdruck. Wer nicht mithält, wird abgeschult. Gleichzeitig werden die Neugründungen von Sekundarschulen mit höheren bürokratischen Hürden ausgebremst und die Nachfrage nach Gesamtschulen übersteigt in den allermeisten Städten bei Weitem das Angebot“, so Ingrid Remmers, die bildungspolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen.

„Nimmt man die riesigen Probleme bei der Umsetzung der Inklusion und den völlig konzeptionslosen Ganztagsschulbetrieb dazu, kann man die Schulpolitik in NRW nur noch als Großbaustelle bezeichnen“, kritisiert Remmers die rot-grüne Schulpolitik und fordert stattdessen eine breite, transparente Schuldebatte.

 

„Wir brauchen eine schonungslose Analyse der Probleme. Am Ende kann aus unserer Sicht nur eine Schulform stehen, die nicht bloß verwertbares Wissen‘ vermittelt und auf Leistung getrimmt ist, sondern die allen Kindern mit ihren individuellen Fähigkeiten und Neigungen gerecht wird. Eine Schule für alle – das muss drin sein!“

 

Bild: Archiv - Gegen Grundschulschließungen 2010