Keine Alternative für Deutschland PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 03. Februar 2016 um 06:41 Uhr

Keine Alternative für Deutschland
Was die AfD verspricht, wie sie hetzt, und warum sie keine Partei der Kleinen Leute ist.


bielefeldistbuntDie AfD und ihre Mitglieder übertreten bewusst Grenzen. Die Vorsitzende Petry fordert den Schusswaffe Gebrauch gegen Flüchtlinge. Getoppt wird Sie nur noch von ihrer Parteikollegin von Storch. Die findet, es müsse auch auf Frauen und Kinder geschossen werden.

 

Die Alternative für Deutschland (AfD) gewinnt in den Umfragen hinzu. Nach ihren ersten Erfolgen bei der Bundestags- und Europawahl und ihrem Einzug in fünf Landtage hintereinander schien sie sich selbst zu zerfleischen. Seit der Ausstoßung ihrer Mitgründer Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel kann sie sich nicht mehr als eine Partei der Volkswirtschaftsprofessoren aufführen, die alle anderen immerzu darüber belehrten, was alles falsch laufen würde und wogegen sie sind.

 

Aber schon bei der Bundestagswahl zeigte sich, dass die AfD ihre Stimmen weniger der eurokritischen Position verdankte, als vielmehr ihrer Ablehnung von Zuwanderung, die sie mit dem Grundrecht auf Asyl in einen Topf wirft.


Wie bei jeder rechtspopulistischen Partei ist das gedruckte Wort das Eine, kalkulierte Provokationen und Tabubrüche in Talkshows und Interviews zusammen mit grausigen Aufmärschen das andere. Und die Positionen der AfD sind überall so klar wie in der Flüchtlingspolitik:

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Spenden für griechische Solikliniken PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 24. Dezember 2015 um 09:50 Uhr

Spendensammlung in OWL für griechische Solidaritätskliniken


spendesoliklinikkleinDIE LINKE Kreisverband Bielefeld überwies nach Griechenland in 2015 insgesamt 3.829,65 € Spenden.

Empfängerin war die Syriza nahe stehende Stiftung "Solidarity 4 all", die mehr als 40 gemeinnützige Solidaritätskliniken finanziert, drei davon in Nea Smirni, Nea Filadelfia und Ilion bei Athen. Es konnten damit für Nea Smirni notwendige Diagnosegeräte beschafft werden, darunter ein Kardiograph und ein Viewer für bildgebende Verfahren.



Solidarity for all verwendete einen Teil dieser Gelder im August für kostenlose ärztliche Erstversorgung der auf Chios massenhaft anlandenden Flüchtlinge. Außerdem wurde im November akute Hygiene- und Säuglingsnot von wartenden Gruppen gelindert, die an der griechischen Nordgrenze tagelang an der Weiterreise nach Mazedonien gehindert wurden.

 

Für Nea Filadelfia und Ilion steuerten auch DIE LINKE Gütersloh, Löhne und Herford Eintrittsspenden aus Filmvorführungen bei.

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Kultur fördern, statt kürzen PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 20. November 2015 um 14:59 Uhr

Eine gerechtere Steuerpolitik für jene Kultur, die unsere Städte interessant und lebenswert macht!

Florian-Straetmanns-klBürgerbrief von Florian Straetmanns, sachkundiger Bürger der LINKEN im Kulturausschuss

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Konzertfreunde!

Mit Sorge sehe ich, dass der Oberbürgermeister und die großen Parteien dem Bielefelder Theater und seinem Orchester massive Kürzungen auferlegen wollen. Es handelt sich für 2016 nach dem Vorschlag der Mehrheit des Kulturausschusses um 515.000 Euro, oder, wenn es nach dem Oberbürgermeister ginge, sogar um 600.000 Euro; zudem soll der Zuschuss für das Orchester um 207.000 Euro gekürzt werden. Bereits in der letzten Wahlperiode wurde dem Stadttheater eine Kürzung um 800.000 Euro abverlangt.


Mit den erneuten Kürzungsvorschlägen stellen diese Politiker entweder die Qualität von Theater und Konzerten in Frage, verschieben Probleme in die Zukunft, vergrößern die Abhängigkeit von Sponsoren oder laden die Finanznot der Städte auf dem Rücken der Künstler ab, die zumeist ohnehin bescheiden bezahlt werden.

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Spenden für Flüchtlinge auf Chios PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 05. November 2015 um 20:02 Uhr

Griechische Freiwillige behandeln kranke Flüchtlinge mit Spendenhilfe aus Bielefeld

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Bild: Vor dem Ertrinken bewahrt: Flüchtlingskinder am 28. August auf Chios, abgelenkt mit Fingerfarben, während ihre kranken Verwandten von eigens angereisten Ärzten und Pflegern versorgt werden.

 

 

 

 

Personal aus den kostenlosen Solidaritätskliniken von Korinth, Peristeri, Piräus-Koridallos und der Soli-Apotheke von Patisia behandelten auf Chios unter freiem Himmel und in Zelten 10 Tage lang jeweils 200 Patienten.

 

Die Ferieninsel liegt 7 km vor der Türkei, und es landen wie auf Kos täglich hunderte Flüchtlinge in Schlauchbooten. Zum Teil wurde der Einsatz aus Bielefelder Spenden ermöglicht.

 

 

Auf ihren Veranstaltungen sammelte DIE LINKE seit Dezember 2012 mehr als 6.000 Euro.

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Wechsel in BZV Stieghorst: DIDI für WILLI PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 24. September 2015 um 19:50 Uhr

Dietmar Hölscher wird Nachfolger für Bezirksvertreter Willi Waidelich in Stieghorst - Wir sagen Danke Willi!

verabschiedung-willi-waidelich-mv19.08.2015

 

Einen Wechsel gibt es bei den LINKEN in der Bezirksvertretung Stieghorst.

Dietmar Hölscher übernimmt die Arbeit von Willi Waidelich, politisches Urgestein der LINKEN, der aus privaten Gründen nach Bad Pyrmont geht.

 

 

Willi Waidelich war 2005 Gründungs- und Vorstandsmitglied der WASG. Viele Bielefelder dürften ihn durch seinen unermüdlichen Einsatz an Infoständen erlebt haben.
Als 2007 die LINKE in Bielefeld entstand, war er aktiv am Aufbau der neuen Partei beteiligt.
Zwei Jahre später wurde er als Mitglied der LINKEN erstmalig in die Bezirksvertretung Stieghorst gewählt. 2014 erfolgte seine Wiederwahl. Als politischer Mensch wird er sich in Zukunft beim Kreisverband der LINKEN in Hameln engagieren.

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Demo gegen Menschenfeindlichkeit PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 19. September 2015 um 08:01 Uhr

 

demogegenbiegida

 

Hier Flyer zur Demo!

 

 
Bürgerberatungen erhalten! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 16. September 2015 um 16:24 Uhr

Rettet Eure Bürgerberatungen!


Die Bürgerberatungen Brake, Schildesche, Hillegossen, Gadderbaum und Dornberg sollen zum Jahresende 2015 für immer geschlossen werden.

einwohnerantragpmKlappt dieser Vorstoß, dürften 2016 Jöllenbeck, Senne und Sennestadt folgen, und 2017, rechtzeitig vor der Kommunalwahl, womöglich Heepen und Brackwede.

Aufgrund dieser Kürzungspolitik werden alle Einwohner Bielefelds ins Rathaus fahren müssen – Senioren, Eltern mit Kleinkindern und Behinderte ebenfalls. Der Andrang dort wird wachsen, Geschäfte in den Außenbezirken werden Bedeutung und Kunden verlieren.

In der Zentrale galt ursprünglich „Wartezeit nicht mehr als 15 Minuten“. Heute stehen Einwohner zum Teil stundenlang Schlange, die Sitzplätze in der Wartezone reichen häufig nicht.

Grund: Die zentrale Bürgerberatung ist nicht belastungsgerecht besetzt.

 

Wie lang sollen die Wartezeiten noch werden?

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Nein zum Nationalismus PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 15. September 2015 um 05:38 Uhr

DIE LINKE. OWL
Stellungnahme zum Überfall auf die Moschee in Bielefeld

antiisisdemobi2Gewalt darf kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Deshalb verurteilen wir den Überfall. Voreilige Schuldzuweisungen lehnen wir ab.

Wir halten es in der Berichterstattung für zu kurz gedacht, wenn die politischen Konflikte in der Türkei und deren Auswirkungen hierzulande auf einen Konflikt zwischen Türken und Kurden reduziert werden. Vieles spricht dafür, dass der Überfall weder Muslimen noch Türken galt, sondern den in der Moschee an der Herforder Straße beheimateten „Grauen Wölfen“.


In den letzten Tagen kam es zu vielen hundert Gewalttaten gegen Oppositionelle in der Türkei. Beteiligt waren neben Polizei, Geheimdienst und Armee auch die „Grauen Wölfe“. Es ist der Versuch der abgewählten AKP-Regierung mit Hilfe aller staatlichen Machtmittel und rechtsextremer Kräfte, die Opposition, insbesondere die HDP (Demokratische Partei der Völker), auszuschalten.


Die türkische MHP (Partei der nationalistischen Bewegung) deren Mitglieder sich als “Graue Wölfe” bezeichnen, hat ein großtürkisches Reich als Ziel. Seit 5 Jahrzehnten sind Kurden, Juden, Christen, Homosexuelle, Linke, Armenier und generell Andersdenkende in der Türkei Gewalt, Terror und Mord seitens der “Grauen Wölfe” ausgesetzt.

Wir fragen uns, wenn sich der Verein laut dem Bielefelder Vorsitzenden des Integrationsrates angeblich völlig geändert hat, warum sich nach wie vor Räume der "Grauen Wölfe" in und deren Symbol an der Moschee befinden?

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Fluchtursachen bekämpfen PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 04. September 2015 um 15:49 Uhr

Bekämpfung der Fluchtursachen bedeutet einen grundlegenden Politikwechsel!

 

lampedusa800.000 Menschen werden laut Schätzungen der Bundesregierung dieses Jahr Asyl in Deutschland beantragen. Selbst ernannte „besorgte Bürger“ hetzen, Rassisten zünden Asylbewerberheime an und behaupten, die Flüchtlinge würden Sozialmissbrauch betreiben.

 

Auch Politiker herrschender Parteien tragen zur Hetze bei. So sagte CSU-Chef Horst Seehofer in gewohnter Revolvermanier beim politischen Aschermittwoch: „Ich werde die Zuwanderung in die Sozialsysteme bis zur letzten Patrone bekämpfen.“

 

Diesen Rassismus, diese Hetze, gilt es entschieden zu bekämpfen. Auf der Straße, mit Demos gegen Nazis und Rassisten, durch die Unterstützung von Willkommensinitiativen für Flüchtlinge – und durch Aufklärung darüber, warum Menschen oft eigentlich fliehen (müssen).


Weltweit sind ca. 60 Millionen Menschen auf der Flucht, so viele wie noch nie seit dem 2.Weltkrieg. Die aller meisten der Flüchtlinge (ca. 35 Millionen) sind Binnenflüchtlinge; also nicht mal die Hälfte aller Flüchtlinge macht sich auf, das eigene Land zu verlassen. Und nur 1,3 Millionen dieser 60 Millionen suchen Asyl in Industrieländern.

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