Debatte über Pannenserie bei der Bundeswehr ist trojanisches Pferd PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 07. Oktober 2014 um 11:31 Uhr

Christine Buchholz MdB"Wir brauchen keine Erhöhung des Verteidigungsetats, sondern eine Abkehr von der Ausrichtung der Bundeswehr auf immer mehr Auslandseinsätze", erklärt Christine Buchholz, verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, angesichts der Ausrüstungsmängel bei der Truppe. Buchholz weiter:

"Die Debatte über die Pannenserie bei der Bundeswehr ist ein trojanisches Pferd. Die Armee wird zur Trümmertruppe kleingeredet, um die Öffentlichkeit von der vermeintlichen Notwendigkeit einer Erhöhung des Verteidigungshaushalts zu überzeugen. Die flankierende Behauptung, die Bundeswehr sei kaputt gespart worden, ist absurd. In Wahrheit ist der Verteidigungshaushalt in den letzten fünfzehn Jahren um rund ein Drittel erhöht worden.

Die Bundesregierung will die Bundeswehr auf Biegen und Brechen zu einer globalen Interventionsarmee machen.

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Spendeninitiative für Irak-Flüchtlinge PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 01. Oktober 2014 um 05:20 Uhr
Unterstützung für geflüchtete und vertriebene Menschen aus dem Nordirak

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Bielefeld hilftantiisisdemobi2

Ein breites Bündnis aus Politikern, Kirchenvertretern und Gewerkschaftern in Bielefeld will Flüchtlingen aus dem Nordirak helfen. Die Nothilfe soll über kurdische und jesidische Gruppen laufen.

 

Die Spenden werden vorrangig für die medizinische Notversorgung der Flüchtlinge z.B. Kauf von Impfstoffen (Polio, Masern) und zur Anschaffung von Krankenwagen benötigt. Außerdem soll nach Möglichkeit der Bau winterfester Quartiere mitfinanziert werden.

 

Spenden an Verband Kurdischer Ärzte in Deutschland e.V.:

Stichwort: Bielefeld hilft Flüchtlingen aus dem Nordirak / Deutsche Apotheker und Ärztebank / 
IBAN: De 39 3006 0601 0008 7790 23 / BIC: DAAEDEDDXXX

 

DIE LINKE unterstützt die Initiative. 

 

Hier: Der Flyer zum Projekt

 
Humanitäre Hilfe und Waffen? Antworten auf den Terror des selbst- ernannten „Islamischen Staates“ IS PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 29. August 2014 um 17:34 Uhr

Jelpke Pressefoto klVeranstaltungshinweis: Flyer


Dienstag, 2. Sept. 2014, 19:00 Uhr,
Ravensberger SpinnereiBielefeld, Murnausaal

 

Zu Gast ist Ulla Jelpke,
Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag.

Ulla Jelpke wird von ihrer Reise in die Türkei, den Irak und nach Syrien berichten. Dort hat sie sich über die Situation der Flüchtlinge informiert und mit zahlreichen Betroffenen gesprochen.

Anschließend diskutieren wir mit Mahmut Koyun vom Ezidischen Bildungs- und Kulturverein OWL und Johann Roumee vom Assyrischen Mesopotamien Verein Gütersloh über mögliche Antworten auf den Terror des Islamischen Staates (IS).

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30.08.2014: Friedensfest der Bielefelder Friedensinitiative auf dem Kesselbrink PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 21. August 2014 um 20:37 Uhr

friedensfest100 Jahre 1. Weltkrieg mahnen: Krieg löst keine Probleme

30.08.2014: Friedensfest der Bielefelder Friedensinitiative auf dem Kesselbrink

 

Hier: Flyer zum Friedensfest am 30.8.2014 in Bielefeld als PDF-Datei

 

Vor 100 Jahren begann im August 1914 der 1. Weltkrieg mit schrecklichen Gräueltaten, dem ersten Einsatz von Giftgas und 17 Millionen Toten. Im Laufe dieser hundert Jahre wurden weiter(e) Kriege geführt, vom 2. Weltkrieg bis zu den heutigen
Kriegen im Kosovo, in Afghanistan, im Irak und zu dem jetzt drohenden Krieg um die Ukraine.

 

Wir sagen: Krieg ist einVerbrechen und darf nicht unterstützt werden!

 

Deswegen lehnen wir die aktuellen und geplanten Kriege Deutschlands in der Welt ab. Dies gilt von Afghanistan bis Ukraine für alle internationalen Konflikte. Internationale Konflikte sind auf diplomatischem Wege über Verhandlungen zu lösen und nicht durch Nato, EU oder durch weitere Militäreinsätze.

 


Wir wollen ein Leben ohne Krieg, Militär und ohne Gewalt, daher wollen wir auch nicht, dass die Bundeswehr an Schulen für das Töten von Menschen wirbt! Auf dem Kesselbrink versammelten sich vor 100 Jahren viele tausend Menschen im Protest
gegen den drohenden Krieg.

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Demonstration gegen den IS Terror PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. August 2014 um 18:02 Uhr

Nein zum Terror: Für ein friedliches, tolerantes und solidarisches Zusammenleben aller Völker

In Bielefeld demonstrierten am 09.August über 6.500 Menschen gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat".

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Zur Kundgebung aufgerufen hatten jesidische Organisatoren, die ein Ende der Gewalt und internationale Hilfe forderten.

 

Mitglieder der LINKEN aus Bielefeld und Umgebung haben sichtbar an dem Demonstrationszug teilge-nommen und ihre Solidarität mit den Menschen im Nordirak und in Syrien deutlich gemacht. Die Teilnahme am Demonstrationszug als einzige Organisation aus Deutschland wurde von den überwiegend jesidischen und kurdischen Demonstranten in vielen Gesprächen ausdrücklich begrüßt. Auf der Schlusskundgebung auf dem Kesselbrink sprach neben anderen Parteienvertreter die LINKE Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler.

 

Hintergrundinfo zur ISIS: Wie die US-Politik ein Monster schuf

Hier: Spendenkonto des Zentralrates der Yeziden in Deutschland für die Opfer von Shingal 

 

Folgende Resolutionserklärung wurde den Demonstranten übergeben.

 
DIE LINKE Bielefeld verurteilt die Massaker im Nordirak und Syrien

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Aufruf zur Demo gegen den Völkermord der IS Terroristen PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 08. August 2014 um 14:23 Uhr

DIE LINKE Bielefeld ruft zur Teilnahme auf:

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Aufruf zur zentralen Demonstration in Bielefeld am Samstag, 9.8.2014 gegen den Völkermord der IS-Terroristen in Sinjar (Shingal)/Irak an Christen und Yeziden (Êziden).

 Beginn: 13 Uhr  auf der Radrennbahn, Heeperstraße 301, 33607 Bielefeld

An alle demokratischen Parteien, mit der Bitte um tatkräftige Solidarität und Mitgefühl


Wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, verschärft sich die Situation der Zivilbevölkerung in den betroffenen Gebieten in dramatischer Weise. Wir sind zutiefst betroffen und sind voll Angst und Trauer um unsere Familienangehörigen und Freunde, die Opfer und zu Hunderttausenden auf der Flucht vor den Terroristen des sogenannten Islamischen Staats (IS) (ehemals ISIS) sind.

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Frieden und Gerechtigkeit für Gaza und den Nahen Osten PDF Drucken E-Mail
Montag, den 28. Juli 2014 um 19:54 Uhr

  „Frieden und Gerechtigkeit für Gaza und den Nahen Osten"

Rede von Janine Wissler (stellv. Parteivorsitzende DIE LINKE) auf der Kundgebung am 26.7.2014 in Frankfurt

Angesichts der militärischen Eskalation im Nahen Osten riefen die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen/IRH und die Palästinensische Gemeinde in Hessen dazu auf, friedlich zu demonstrieren, um ein Zeichen für Frieden in der Region zu setzen

 

janine wissler 2 kleinLiebe Freundinnen und Freunde,

 

wir gehen heute auf die Straße, weil wir die militärische Eskalation im Nahen Osten nicht schweigend hinnehmen wollen. 800 Menschen sind seit Beginn der israelischen Militäroffensive in Gaza getötet worden, Tausende wurden verwundet, 10.000e sind auf der Flucht.

Die humanitäre Lage in Gaza verschlechtert sich von Tag zu Tag und Sicherheit vor den Bombardierungen gibt es nicht, denn auch Krankenhäuser, Schulen und Einrichtungen der UN werden zu Zielen. Deshalb lasst uns heute ein Zeichen der Solidarität nach Gaza senden.

 

Sofortiger Waffenstillstand ist nötig
Die israelische Regierung sagt, sie warne die Zivilisten vor den Angriffen und fordere sie auf ihre Häuser zu verlassen. Aber wo sollen die Menschen denn hin im abgeriegelten Gaza-Streifen? Und selbst wenn sie fliehen, sind sie deshalb noch lange nicht sicher, wie die tragische Geschichte der deutschen Familie Kilani zeigt.

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Erklärung von Linken aus Deutschland, Russland und der Ukraine PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 17. Juli 2014 um 05:17 Uhr

Freiheit für die politischen Gefangenen in der Ukraine und in Russland

 

ingehger3Der blutige Bürgerkrieg in der Ostukraine ist die Folge einer Großmachtpolitik, mit der die EU, die NATO und die russische Regierung über Leichen gehen, um ihre geostrategischen Einflusssphären zu wahren oder zu vergrößern. Die Kiewer Militäraktion im Osten der Ukraine muss endlich aufhören, damit Verhandlungen eine Chance haben!

 

Vieles erinnert an den Zerfall Jugoslawiens in den frühen 1990er Jahren. Wie damals unterstützen die Großmächte eine Ethnisierung eines Konfliktes, der zunächst sozialpolitische Ursachen hat.

Auf der einen Seite setzen die arme Landbevölkerung der Westukraine und ein Teil des städtischen Bürgertums ihre Hoffnungen auf die EU.

Auf der anderen Seite wollen die Industriearbeiterinnen und –arbeiter im Osten des Landes sicherstellen, dass ihre Arbeitsplätze erhalten bleiben. Voraussetzung dafür ist der Fortbestand ukrainischer Exporte nach Russland.

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28. Juni 1914 –vor 100 Jahren das Attentat von Sarajewo PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 28. Juni 2014 um 12:30 Uhr

Die Linke im Großen Krieg

Die SPD hatte sich bis fast zuletzt zu Frieden und gegen Krieg bekannt. Hinter den Kulissen lief bereits ein anderes Programm / von Stefan Bollinger

 

vernunft-plakat»Statt eines Generalstreiks führen wir für das preußische Wahlrecht einen Krieg.« (Frank Ludwig)

 

Ludwig, Reichstagsabgeordneter und einer der Köpfe des Reformflügels der SPD, war sich sicher: Seine Meldung an die Front und die Entscheidung der Reichstagsfraktion für die Kriegskredite waren richtig. Sozialdemokraten sind keine »vaterlandslosen Gesellen«, sondern gute Patrioten.

 

Alle linken Parteien hatten noch bei den Sozialistenkongressen von Stuttgart 1907 bis Basel 1912 feierlich geschworen: »Falls der Krieg dennoch ausbrechen sollte, ist es die Pflicht, für dessen rasche Beendigung einzutreten und mit allen Kräften dahin zu streben, die durch den Krieg herbeigeführte wirtschaftliche und politische Krise zur Aufrüttelung des Volkes auszunutzen und dadurch die Beseitigung der kapitalistischen Klassenherrschaft zu beschleunigen.« Fatal, der Weg zum »Verrat am Sozialismus« (Lenin) oder, nicht ganz so dramatisch, zum politischen Versagen in der bis dato größten Krise des Kapitalismus war mit guten Vorsätzen gepflastert. Widerstand war versprochen, auch wenn schon vor 1914 Rücksichten und Ängste angesichts taktischen Kalküls und drohender Repression überwogen.

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