Krieg ist keine Berufsperpektive! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 28. September 2011 um 15:34 Uhr

DIE LINKE Bielefeld wendet sich mit einem offenen Brief gegen die Teilnahme der Bundeswehr an der Bielefelder Berufsinformationsbörse

Die Bundeswehr versucht, nicht nur durch Präsenz in den Arbeitsagenturen, sondern auch in Schulen Rekruten anzuwerben. Aber die Bundeswehr ist kein „Arbeitgeber“ wie jeder andere. Eine Tätigkeit bei der Bundeswehr ist etwas grundlegend anderes als beispielsweise bei der Feuerwehr oder der Polizei zu arbeiten. Nicht Schützen und Retten, sondern Töten und getötet werden – das ist, was das Wesen des Soldatenseins ausmacht. Verharmlosende Werbung verschleiert dies und schafft neue Opfer.

Mit der Abschaffung der Wehrpflicht hat der Druck auf die Bundeswehr zugenommen. Bisher haben sich gerade Mal 3400 Jugendliche für den Freiwilligendienst gemeldet. Die Bundeswehr braucht und plant aber mit 15 000 (!) [NW 04. Juli 2011]. Deshalb gehen sie dort hin wo die potenziellen Rekruten sind: an die Schulen.

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Für Frieden – gegen atomare Bedrohung PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 28. August 2011 um 13:15 Uhr

stukenbrock2011Blumen für Stukenbrock am 03. September

 An der Gedenkveranstaltung haben wieder zahlreiche Menschen teilgenommen. Das Altersspektrum erstreckte sich von Zeitzeugen bis zu jugendlichen Teilnehmern, die ein antifaschistisches Camp mit Gästen aus Rußland und der Urkraine neben der Gedenkstätte veranstaltet haben.


Alljährlich bekennen sich seit 1967 am ersten Sonnabend im September anlässlich des Antikriegstages, der an den Überfall der deutschen Wehrmacht am 1. September 1939 auf Polen erinnert, Menschen unterschiedlicher Meinungen zu einer Friedens- und Verständigungspolitik. Mit der Gedenkveranstaltung wird den in dem Gefangenenlager  rund 65.000 von den Faschisten zwischen 1941 und 1945 zu Tode gequälte sowjetische Kriegsgefangenen gedacht.

 
Der Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock fordert in diesem Jahr unter anderem den Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan, ein Verbot der NPD, sowie keine Beteiligung deutscher Soldaten an Einsätzen in Nordafrika.
DIE LINKE erklärt sich uneingeschränkt solidarisch mit diesen Forderungen. Zahlreiche Mitglieder aus der Region haben aktiv an der Gedenkveranstaltung teilgenommen. (Bild: Kranzniederlegung Barbara Schmidt und Carsten Strauch vom Kreisverband Bielefeld)

hier: Aufruf zum Antikriegstag 2011


Mehr Informationen zu Blumen für Stukenbrock / Afghanistankrieg / Libyen /

Keine Bundeswehr an Schulen:

 

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Was deutsche Panzer in Saudi-Arabien stabilisieren PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 08. Juli 2011 um 06:39 Uhr

ostermarsch_senneZweihundert Panzer möchte der deutsche Rüstungskonzern KMW nach Saudi-Arabien liefern. Die Bundesregierung sieht darin kein Problem, Unions- und FPD-Politiker verklären den Deal sogar zu einem Beitrag zur Stabilität der Region und verweisen auf die strengen deutschen Exportrichtlinien. Doch deren Kriterien widerspricht die Lieferung in eine der letzten absoluten Monarchien, in der Demokratie und Menschenrechte wenig gelten und die mit ihrem Militär auch Protestbewegungen in den Nachbarländern niederschlägt. „Die schlimmsten Unterdrücker bekommen die tödlichsten deutschen Panzer – das ist Merkels Beitrag zum arabischen Frühling,“ so der LINKE Rüstungskontroll-Experte Jan van Aken. 

Diese Förderung von Krieg und Bürgerkrieg durch deutsche Unternehmen und deutsche Genehmigungspraxis muss umgehend beendet werden. Für die öffentliche Auseinandersetzung mit dieser menschenverachtenden Praxis ist auch eine wesentlich transparentere Berichtspraxis der Bundesregierung über die genehmigten Exporte nötig. Denn von Jahr zu Jahr wird die Kontrolle der tatsächlich ausgeführten Rüstungsgüter und deren Empfänger schwieriger, da die veröffentlichten Daten in der Zwischenzeit mehrheitlich aus so genannten Sammelausfuhrgenehmigungen bestehen.

DIE LINKE fordert deshalb

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