Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan! PDF Drucken E-Mail
Montag, den 21. November 2011 um 16:39 Uhr

bild claussenFilm und Vortrag: Proteste gegen „Petersberg II"

Das Protestbündnis gegen die „Petersberg II"-Konferenz und der AStA zeigen Filmausschnitte über den Einsatz von Waffen aus angereichertem Uran und die Situation der Bevölkerung und Soldaten in Afghanistan. Danach bleibt Raum zur Diskussion mit Frau Dr. Angelika Claußen (Mitglied bei International Physicians for the Prevention of Nuclear War - IPPNW - Bild).

 

Wann: Am 23.11.2011 um 18 Uhr Wo: Uni Bielefeld – Raum H9

 

 

Am 5.Dezember findet in Bonn die sogenannte "Petersberg II"-Konferenz statt, zu der die Bundesregierung einlädt. Insgesamt werden Delegierte aus über 90 kriegsführenden Staaten erwartet. Was als "Friedensinitiative" verpackt wird, ist in Wirklichkeit die propagandistische Weiterführung von Krieg und Besatzung in Afghanistan.

 

Demonstration am 03.12. in Bonn / Bus ab Bielefeld

 

Gegen die geplante Konferenz hat sich ein Gegenbündnis aus der Anti-Kriegs- und Friedensbewegung gegründet und möchte vom 3. bis 5. 12. in Bonn mit einer Großdemo, einem Alternativgipfel und Aktionen des zivilen Ungehorsams ihre Ablehnung des Krieges zum Ausdruck bringen.

 

Mehr Infos zur Demonstration und zur Busfahrt nach Bonn:

 

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Sie reden vom Frieden, sie führen Krieg PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 03. November 2011 um 19:24 Uhr

Protest  gegen den Krieg in Afghanistan /

Veranstaltung mit afghanischer Friedensaktivistin in Bielefeld

Am 5. Dezember 2011 will die Bundesregierung eine internationale Afghanistan-Konferenz in Bonn und Petersberg abhalten. Zehn Jahre nach der ersten Petersberg-Konferenz im Dezember 2001 sollen die Weichen für eine Intensivierung des Krieges bis 2014 gestellt werden. In Zukunft sollen vermehrt afghanische Militärs und Polizisten ausgebildet werden, um stellvertretend für die NATO den Krieg fortzusetzen.

 

Die Bevölkerung in Deutschland ist längst weiter: In Umfragen zeigt sich seit Jahren eine stabile Zweidrittelmehrheit gegen die Weiterführung des Krieges in Afghanistan. Die anstehende Petersberg-II-Konferenz zum weiteren Vorgehen in Afghanistan und die Gegenkonferenz der LINKEN und der Friedensbewegung sind der richtige Zeitpunkt, diese Unzufriedenheit auf die Straße zu bringen und zu demonstrieren:

 

Die deutsche Öffentlichkeit ist nicht bereit, den Krieg in Afghanistan länger hinzunehmen

 

 

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Erfolgreicher Protest gegen Bundeswehr PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 18. Oktober 2011 um 05:48 Uhr

Krieg ist keine Berufsperspektive! Viel Zuspruch bei Besuchern der Berufsinformationsbörse

 

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder eine Berufsinformationsbörse (BiB) in den Carl-Severing-Berufskollegs statt. Und wie schon in den letzten Jahren so war auch wieder die Bundeswehr mit einem großen Informationsstand und mit Vorträgen dabei. Anders als in den vergangenen Jahren stieß dies jedoch auf heftigen Protest. Die LINKE hatte die Veranstalter, das Bielefelder Schulamt und das Arbeitsamt, sowie die Schulleiter der  beiden Berufskollegs aufgefordert, endlichen den Mißbrauch der BiB durch die Bundeswehr zu beenden.

 

bundeswehr2

 

Deshalb sollte die Bundeswehr wieder ausgeladen werden, denn Krieg ist keine Berufsperspektive. Gerade in unsicheren Zeiten wie diesen, wo eine neue Welle der Weltwirtschaftskrise auf uns zu rollt, wirbt die Bundeswehr mit scheinbar sicheren, gut bezahlten Jobs. Aber „Arbeit“ bei der Bundeswehr ist nicht sicher. Sie kann todsicher sein, wie die Ereignisse in Afghanistan zeigen. Dies mußten auch zwei Bielefelder Jugendliche erfahren, die beim Kriegseinsatz am Hindukusch getötet wurden. Denn seit der Aussetzung der Wehrpflicht heißt „Arbeit“ bei der Bundeswehr vor allem eins: Auslandseinsätze wie in Afghanistan. Wenn der Bundespräsident Wulff bei seinem Besuch in Kabul fordert, dass der Kampf gegen den Terror verstärkt werden soll, dann will er uns damit vor allem sagen, dass mehr Jugendliche für den tödlichen Einsatz in Afghanistan geworben werden sollen.

Youtube: 10 Jahre Krieg in Afghanistan - Kommt zur Friedensdemo

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Kriegseinsatz als krönender Abschluss einer Schulkarriere? PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 15. Oktober 2011 um 08:00 Uhr

DIE LINKE Bielefeld wendet sich mit einem offenen Brief gegen die Teilnahme der Bundeswehr an  der Berufsinformationsbörse im Carl-Severing-Berufskolleg. In dem Brief werden die Veranstalter aufgefordert die Bundeswehr auszuladen, weil die Bundeswehr kein „Arbeitgeber“ wie jeder andere ist.

                                          

Beginnend mit der Beteiligung am völkerrechtswidrigen Krieg gegen  Jugoslawien, über die Mitwirkung am Irak-Krieg bis hin zum Einsatz in Afghanistan – längst haben die Bundesregierungen das Völkerrecht  wissentlich gebrochen und dem Krieg den Vorzug vor der friedlichen Konfliktlösung gegeben. „Nicht Schützen und Retten, sondern Töten  und getötet werden – das ist, was das Wesen des Soldatenseins  ausmacht. Verharmlosende Werbung verschleiert dies und schafft neue  Opfer“  so schreibt DIE LINKE im offenen Brief.

 „Eine große Mehrheit der Bevölkerung steht nicht hinter der Politik der Regierung und lehnt den Krieg in Afghanistan ab. Statt der geplanten  15.000 Freiwilligen haben sich bisher erst 3.400 Jugendliche für den  Freiwilligendienst gemeldet. Die Jugendlichen wollen nicht als Kanonenfutter für die Kriege her halten .Das macht die Bundeswehr nervös und lässt sie  auf die Schulen   zugehen.“

 

  Youtube: 10 Jahre Krieg in Afghanistan - Kommt zur Friedensdemo

  

Linksjugend: Bundeswehr raus aus den Schulen!

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Krieg ist keine Berufsperpektive! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 28. September 2011 um 15:34 Uhr

DIE LINKE Bielefeld wendet sich mit einem offenen Brief gegen die Teilnahme der Bundeswehr an der Bielefelder Berufsinformationsbörse

Die Bundeswehr versucht, nicht nur durch Präsenz in den Arbeitsagenturen, sondern auch in Schulen Rekruten anzuwerben. Aber die Bundeswehr ist kein „Arbeitgeber“ wie jeder andere. Eine Tätigkeit bei der Bundeswehr ist etwas grundlegend anderes als beispielsweise bei der Feuerwehr oder der Polizei zu arbeiten. Nicht Schützen und Retten, sondern Töten und getötet werden – das ist, was das Wesen des Soldatenseins ausmacht. Verharmlosende Werbung verschleiert dies und schafft neue Opfer.

Mit der Abschaffung der Wehrpflicht hat der Druck auf die Bundeswehr zugenommen. Bisher haben sich gerade Mal 3400 Jugendliche für den Freiwilligendienst gemeldet. Die Bundeswehr braucht und plant aber mit 15 000 (!) [NW 04. Juli 2011]. Deshalb gehen sie dort hin wo die potenziellen Rekruten sind: an die Schulen.

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Für Frieden – gegen atomare Bedrohung PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 28. August 2011 um 13:15 Uhr

stukenbrock2011Blumen für Stukenbrock am 03. September

 An der Gedenkveranstaltung haben wieder zahlreiche Menschen teilgenommen. Das Altersspektrum erstreckte sich von Zeitzeugen bis zu jugendlichen Teilnehmern, die ein antifaschistisches Camp mit Gästen aus Rußland und der Urkraine neben der Gedenkstätte veranstaltet haben.


Alljährlich bekennen sich seit 1967 am ersten Sonnabend im September anlässlich des Antikriegstages, der an den Überfall der deutschen Wehrmacht am 1. September 1939 auf Polen erinnert, Menschen unterschiedlicher Meinungen zu einer Friedens- und Verständigungspolitik. Mit der Gedenkveranstaltung wird den in dem Gefangenenlager  rund 65.000 von den Faschisten zwischen 1941 und 1945 zu Tode gequälte sowjetische Kriegsgefangenen gedacht.

 
Der Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock fordert in diesem Jahr unter anderem den Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan, ein Verbot der NPD, sowie keine Beteiligung deutscher Soldaten an Einsätzen in Nordafrika.
DIE LINKE erklärt sich uneingeschränkt solidarisch mit diesen Forderungen. Zahlreiche Mitglieder aus der Region haben aktiv an der Gedenkveranstaltung teilgenommen. (Bild: Kranzniederlegung Barbara Schmidt und Carsten Strauch vom Kreisverband Bielefeld)

hier: Aufruf zum Antikriegstag 2011


Mehr Informationen zu Blumen für Stukenbrock / Afghanistankrieg / Libyen /

Keine Bundeswehr an Schulen:

 

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Was deutsche Panzer in Saudi-Arabien stabilisieren PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 08. Juli 2011 um 06:39 Uhr

ostermarsch_senneZweihundert Panzer möchte der deutsche Rüstungskonzern KMW nach Saudi-Arabien liefern. Die Bundesregierung sieht darin kein Problem, Unions- und FPD-Politiker verklären den Deal sogar zu einem Beitrag zur Stabilität der Region und verweisen auf die strengen deutschen Exportrichtlinien. Doch deren Kriterien widerspricht die Lieferung in eine der letzten absoluten Monarchien, in der Demokratie und Menschenrechte wenig gelten und die mit ihrem Militär auch Protestbewegungen in den Nachbarländern niederschlägt. „Die schlimmsten Unterdrücker bekommen die tödlichsten deutschen Panzer – das ist Merkels Beitrag zum arabischen Frühling,“ so der LINKE Rüstungskontroll-Experte Jan van Aken. 

Diese Förderung von Krieg und Bürgerkrieg durch deutsche Unternehmen und deutsche Genehmigungspraxis muss umgehend beendet werden. Für die öffentliche Auseinandersetzung mit dieser menschenverachtenden Praxis ist auch eine wesentlich transparentere Berichtspraxis der Bundesregierung über die genehmigten Exporte nötig. Denn von Jahr zu Jahr wird die Kontrolle der tatsächlich ausgeführten Rüstungsgüter und deren Empfänger schwieriger, da die veröffentlichten Daten in der Zwischenzeit mehrheitlich aus so genannten Sammelausfuhrgenehmigungen bestehen.

DIE LINKE fordert deshalb

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