Ostermarsch: 500 Teilnehmer*innen fordern eine friedliche Welt Drucken
Samstag, den 26. März 2016 um 18:39 Uhr

Für eine friedliche und solidarische Welt

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500 Menschen forderten beim Ostermarsch in Bielefeld eine friedliche und solidarische Welt ohne Kriege und Armut.

 

Der Auftakt war auf dem Kesselbrink, von dem es begleitet von den Rhythmen der Sambagruppe Sambistas über den Bahnhofsvorplatz zum Jahnplatz ging.

 

 

 

 

 

 

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Mit Kurt Zenker, DGB Senioren Paderborn, war ein Stück Ostermarschgeschichte vertreten. Ausgehend von seinen Kriegserfahrungen mahnte er gegen die Rechtsentwicklung in Deutschland und gegen die gegenwärtigen Kriege.

 

Dirk Toepper, Vorsitzender des DGB Stadtverbandes, machte in seiner Rede darauf aufmerksam, dass 2014 pro Kopf der Weltbevölkerung 202 Dollar in die Rüstung gesteckt worden sind. Um den Hunger zu halbieren, würden allerdings 20 Dollar pro Kopf reichen.

 

 

 

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Gülcan Turan, DIDF, sprach sich gegen die Unterstützung der türkischen Erdogan Regierung aus, die demokratische Rechte mit Füßen tritt und einen schmutzigen Krieg in Kurdistan und Syrien führt.

 

In weiteren Reden wurden die vergessenen Opfer in Stukenbrock, der Krieg ins Syrien, der gescheiterte Kampf gegen den Terror, Waffenexporte und die antimilitaristische Jugendperspektive thematisiert. Ebenso wurde der Terror des Islamischen Staates verurteilt und die Bekämpfung von Fluchtursachen, auch durch einen fairen Welthandel, gefordert.

 

 

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Kulturell begleitet wurde die Abschlusskundgebung von der Gruppe Lebenslaute mit klassischer und nachdenklicher Musik, von Rolli an der Gitarre und von der LINKEN Kulturgruppe mit Texten gegen den Krieg.

 

Zum Ostermarsch hatte DIE LINKE in einem Bündnis mit Organisationen, Gewerkschaften, Parteien und Friedensinitiativen aufgerufen.

 

 


Hier: Aufruf zum Ostermarsch