Für Frieden – gegen atomare Bedrohung Drucken
Sonntag, den 28. August 2011 um 13:15 Uhr

stukenbrock2011Blumen für Stukenbrock am 03. September

 An der Gedenkveranstaltung haben wieder zahlreiche Menschen teilgenommen. Das Altersspektrum erstreckte sich von Zeitzeugen bis zu jugendlichen Teilnehmern, die ein antifaschistisches Camp mit Gästen aus Rußland und der Urkraine neben der Gedenkstätte veranstaltet haben.


Alljährlich bekennen sich seit 1967 am ersten Sonnabend im September anlässlich des Antikriegstages, der an den Überfall der deutschen Wehrmacht am 1. September 1939 auf Polen erinnert, Menschen unterschiedlicher Meinungen zu einer Friedens- und Verständigungspolitik. Mit der Gedenkveranstaltung wird den in dem Gefangenenlager  rund 65.000 von den Faschisten zwischen 1941 und 1945 zu Tode gequälte sowjetische Kriegsgefangenen gedacht.

 
Der Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock fordert in diesem Jahr unter anderem den Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan, ein Verbot der NPD, sowie keine Beteiligung deutscher Soldaten an Einsätzen in Nordafrika.
DIE LINKE erklärt sich uneingeschränkt solidarisch mit diesen Forderungen. Zahlreiche Mitglieder aus der Region haben aktiv an der Gedenkveranstaltung teilgenommen. (Bild: Kranzniederlegung Barbara Schmidt und Carsten Strauch vom Kreisverband Bielefeld)

hier: Aufruf zum Antikriegstag 2011


Mehr Informationen zu Blumen für Stukenbrock / Afghanistankrieg / Libyen /

Keine Bundeswehr an Schulen:

 

 

 Mahn- und Gedenkveranstaltung am 03. Sept. in Stukenbrock-Senne


"Der Arbeitskreis BLUMEN FÜR STUKENBROCK" erinnert an den Überfall der deutschen Wehrmacht vor 70 Jahren auf die damalige Sowjetunion. Mit diesem verbrecherischen Krieg begann auch der Leidensweg der Kriegs-gefangenen des Stalag 326 in Stukenbrock Senne.
70 Jahre nach den Ereignissen verstummen die persönlichen Erinnerungen der Zeitzeugen in Deutschland wie in beteiligten Ländern – heute vor allem Russland, Weißrussland und die Ukraine. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die unvorstellbaren und unmenschlichen Geschehnisse Bestandteil eines kollektiven Gedächtnisses und unterschiedlicher Erinnerungskulturen bleiben.

Anlässlich des Antikriegstages 2011 soll an das Friedensgebot des Grundgesetzes und an die Mahnung NIE WIEDER KRIEG der Überlebenden des 2. Weltkrieges und der Konzentrationslager erinnert werden.
Die Mahn- und Gedenkfeier beginnt am 03.09.2011 um 15 Uhr mit einer Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof für sowjetische Kriegsgefangene in Stukenbrock-Senne. Die Gedenkrede wird Dr. Peter Strutynski vom Kasseler Friedenforum gesprochen.

 

Mehr Informationen hier: BLUMEN FÜR STUKENBROCK

 

 

Bundeswehr – Raus aus Bielefelder Schulen


Bundeswehroffiziere, die im Unterricht die Positionen der Bundeswehr vertreten ohne dass in gleichem Maße kontroverse Positionen vertreten und diskutiert werden, dürfte es nach diesem Grundsatz der politischen Bildung nicht geben.

Es gibt sie aber!

 

 

Hier: Bundeswehr - Raus aus den Schulen

 

Nein zum Krieg in Afghanistan

 

DIE LINKE lehnt als einzige Partei den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan ab.
Zusammen mit der Friedensbewegung rufen wir zu Protesten gegen die Afghanistan-Konferenz der Bundesregierung auf. Am 3. und 4. Dezember 2011, einem Wochenende, wird es eine bundesweite Demonstration und einen Alternativ-Gipfel in Bonn geben.

 

 

Hier: Aktionsseite zu Afghanistan

 

 

DER KRIEG IN LIBYEN

 

Unter dem Argument die Zivilbevölkerung zu schützen wurde der Krieg der Nato gegen das Gaddafi Regime geführt.

Der Krieg der NATO zielte jedoch von Anfang an auf den Sturz des libyschen Machthabers Gaddafi. In Wahrheit ging und geht es der "westlichen Wertegemeinschaft" um materielle und strategische Ziele

Nun stellt sich die Frage, ob nach dem bevorstehenden Sturz des jetzigen Regimes die Situation der libyschen Bevölkerung verbessern wird.
Niema Movassat, Bundestagsabgeordneter der Linksfraktion, hat zu der Entwicklung in Libyen ein umfangreiches Positionspapier veröffentlicht.

 

 

Hier: Positionspapier DER Krieg in Libyen

 

In einer Erklärung macht der Friedensratschlag in diesem Zusammenhang sich Sorgen um die Zukunft der UNO:

 

Hier: DIE Erklärung des Friedensratschlags