Streik im Sozial- und Erziehungsdienst PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. Mai 2015 um 18:24 Uhr

Mehr Personal in Bildung und Erziehung statt Schuldenbremse und Dauerstress.

1.mai2015erzieher

 

Seit diesen Montag befinden sich in Bielefeld die Beschäftigten von 32 städtischen Kitas im unbefristeten Streik. Ver.di hat zum 01.01.2015 die Eingruppierungsmerkmale für den Sozial- und Erziehungsdienst gekündigt. Die Gewerkschaft will, dass diese Berufsgruppen höher eingruppiert werden.

Viele Beschäftigtengruppen, wie etwa die Erzieherinnen haben in den letzten Jahren zahlreiche neue Tätigkeiten zugeordnet bekommen, ohne, dass sich das in einer höheren Bezahlung niederschlägt. So verharrt das Gehalt für Erzieherinnen weiterhin auf dem Niveau von 1991. Die Forderung von ver.di läuft auf eine mindestens zehn-prozentige Gehaltserhöhung hinaus. Der Streik wird zunächst 2 Wochen dauern. Dann entscheidet ver.di über das weiter Vorgehen.

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GDL-Streik unterstützen, Tarifeinheitsgesetz verhindern! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 06. Mai 2015 um 06:34 Uhr

GDL-Streik unterstützen, Tarifeinheitsgesetz verhindern!
Kommentar von Frank Schwarzer

2013 01 16 frank schwarzer by m benni stiesch 1432 aIn den Medien, von der BILD bis zur hiesigen Neue Westfälischen, wird das Bild eines Landes gezeichnet, das von einer unverschämten Bande namens GDL in Geiselhaft genommen wird. Allzu häufig aber verzichtet diese Form der Meinungsmache darauf, überhaupt auf die Forderungen der GDL einzugehen.


Diese sind durchaus berechtigt: Angesichts der niedrigen Löhne bei der Bahn (2013 verdiente ein Lokführer durchschnittlich 2300 € brutto) und angesichts der Millardengewinne der Bahn AG (2013 2,3 Millarden €), ist die Forderung nach 5% mehr Lohn nicht zu viel. Andere sind da weitaus weniger zimperlich: So sind die Bezüge des Vorstandsvorsitzenden der Bahn von 800.000 € (1997) auf 2,661 Millionen € (2012) gestiegen.


Besondere Bedeutung haben die Forderungen zur vertraglichen Begrenzung von Überstunden und zur Verkürzung der Arbeitszeit von 39 auf 37 Stunden. Das sind dringend erforderliche Antworten auf die immens gewachsene Verdichtung der Arbeitsintensität und könnte zum Beispiel für die gesamte Gewerkschaftsbewegung werden.

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10 Jahre Hartz IV PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 02. Mai 2015 um 17:11 Uhr

Im April beteiligte sich Bielefelder LINKE an den bundesweiten Aktionen gegen Hartz IV.
Fotos und Videos: siehe unten.

butterwegge15.04.vProfessor Butterwegge analysierte in seinen Vortrag "Alternativen zu Armut und Niedriglohn" dazu ausführlich das Hartz IV - System.

Ziel von SPD und Grünen war die Schaffung des "besten" Niedriglohnsektors in Europa. Die zunehmende Armut in breiten Bevölkerungsschichten war gewollt.


Der komplette Vortrag auf YouTube:  Christoph Butterwegge: Alternativen zu Armut und Niedriglohn


Jubeldemo2015-310 Jahre Hartz IV und die schwarze Null

ver.di Erwerbslose
führten in Bielefeld wieder eine satirische Aktion auf:

Alle Parteien waren aufgerufen, die Erwerbslosen dabei zu unterstützen. DIE LINKE kam natürlich gerne zur Unterstützung. Jubeldemo2015-7



Sollte doch Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble den erstmals neu geschaffene Preis, den „Goldene Peter H.", in einer feierlichen Zeremonie verliehen werden.

Schäuble hatte leider keine Zeit, seine Vertretung meisterte die Verleihung jedoch mit Bravour.




Die ver.di - Erwerbslosen-Aktion auf YouTube: 10 Jahre Hartz IV und die schwarze Null

Alle anderen Bielefelder Parteien hatten jedoch keine Zeit. Die mussten wohl darüber nachdenken, wie auch in Bielefeld mithilfe der Erwerbslosen eine schwarze Null im städtischen Haushalt erreicht werden kann.

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1. Mai Kundgebung 2015 PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 26. April 2015 um 17:11 Uhr

Beteiligt euch an der 1.-Mai-Demonstration

Die 1.-Mai-Demonstration des DGB startet in Bielefeld

um 10.30 Uhr, DGB-Haus, Marktstraße 8.

1. mai

 

Das diesjährige Motto des Deutschen Gewerkschaftsbundes lautet:

 

„Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!“

 

Der 1. Mai ist der Tag, an dem Gewerkschaften, Beschäftigte, DIE LINKE und alle, die für soziale Gerechtigkeit kämpfen, mit ihren Forderungen auf die Straße gehen.

 

Genau der richtige Tag also, um die neue Kampagne der LINKEN zu starten: „Das muss drin sein!“

 


Wir blasen zum Angriff. Gegen unsichere Arbeit: Befristungen, Leiharbeit, dasmussdrinseinlogoDauerstress. Gegen unsicheres Leben: Hohe Mieten, steigende Energiekosten und Schikanen auf dem Amt. Gute Arbeit, gutes Leben, das muss drin sein! Wir laden alle ein, sich daran zu beteiligen!

 

Treffpunkt der LINKEN zur gemeinsamen Teilnahme an der Demo: 1. Mai, 9.45 Uhr, Parteibüro (August-Bebel-Str. 126)

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Interview zur Kampagne "Das muss drin sein" PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 24. April 2015 um 19:25 Uhr

Interview zur Mitmach-Kampagne mit den Parteivorsitzenden der LINKEN Katja Kipping und Bernd Riexinger.

 

Bernd Riexinger-15.05.2014-1DIE LINKE startet ab Mai eine mehrjährige Kampagne gegen prekäre Jobs, Armut und unsichere Lebensverhältnisse – unter dem Motto „Das muss drin sein“. Warum jetzt und was soll eigentlich „drin sein“?

 

Bernd Riexinger: Auch wenn Frau Merkel immer den Eindruck erweckt – es ist nicht alles gut in Deutschland. Viele Menschen leiden darunter, in ihrem Alltag und in der Arbeit unter permanentem Druck zu stehen oder nicht zu wissen, wie sie bis zum Monatsende über die Runden kommen sollen. Die unsoziale Politik der letzten Jahre hat dafür gesorgt, dass 11 Millionen Menschen in Deutschland in prekären Jobs arbeiten. Wer sich von einem befristeten Job zum nächsten hangelt, kann seine Zukunft nicht planen. Für viele Unternehmen sind Leiharbeit, Werkverträge und Befristungen völlig normal geworden und tragen zu den sprudelnden Profiten bei.

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10 Jahre Hartz IV sind kein Grund zum Jubeln! PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 10. April 2015 um 07:04 Uhr

10 Jahre Hartz IV sind genug !

 

 

10jahrehartzgenugDeshalb haben sich die verschiedene Erwerbslosennetzwerke, die im Oktober 2014 eine Kampagne unter dem Motto "Auf-Recht bestehen! - Kein Sonderrecht im Jobcenter!" angestoßen haben, entschlossen, diese Kampagne fortzuführen.

Mit den Protesten wollen wir dafür streiten, das Hartz-IV-System zu überwinden.
Hier und jetzt wollen wir Misstände in den Jobcentern anprangern und konkrete Verbesserungen durchsetzen.

Und wir wollen es nicht zulassen, dass die Regierung still und heimlich weitere Verschlechterungen durchsetzt, die zur Zeit unter dem harmlos daherkommenden Titel „Rechtsvereinfachungen im SGB II“ dikutiert werden.

Für den 16. April 2015 ist im Rahmen der Kampagne ein bundesweiter Aktionstag geplant.


In Bielefeld findet an diesem Tag von 14:00 - 17:00 Uhr eine Aktion am Platz des Widerstandes (Bahnhofsvorplatz) statt.

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Armut bekämpfen, anstatt verschweigen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 07. April 2015 um 18:45 Uhr

dasmussdrinseinmaiArmut? Welche Armut?

Die Sozialstatistiken belegen es: Trotz geringer Arbeitslosigkeit wächst in Deutschland die Armut.

Kein Wunder angesichts der Ausbreitung von Niedriglöhnen, prekären Jobs und Arbeitslosenhilfe auf Elends-Niveau.

Als Konsequenz daraus müsste eigentlich mehr Umverteilung von oben nach unten folgen.

Das aber gefällt einigen nicht. Zum Beispiel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Armut sei nichts als ein „statistischer Trick“, schreibt sie. Dem schließt sich – ausgerechnet – SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles an.

 

Die Presse ist voll von Jubelmeldungen über die deutsche Wirtschaft: Die Konjunktur läuft, die Arbeitslosigkeit geht zurück, die Unternehmensgewinne steigen und die Löhne sogar auch mal.

 

Doch der Paritätische Wohlfahrtsverband mahnt: Die Armut ist auf Rekordhoch.

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Richtig Gut - Aufwerten jetzt! PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 28. März 2015 um 08:52 Uhr

600 streikende Erzieherinnen demonstrieren vor dem Rathaus

Sozial-Streik 27.03.2015Seit acht Uhr hatten sich am Freitag den 27. März rund 600 Erzieherinnen aus den städtischen Kitas in Bielefeld und dem Kreis Gütersloh in der Raspi versammelt.

55 von 90 kommunalen Kitas in OWL blieben zu. In Bielefeld waren 18 städtische Kitas ganz dicht, während in 19 weiteren nur eine Notbesetzung statt. Der Warnstreik am Freitag bildet den Auftakt für eine harte Auseinandersetzung, um eine deutliche Höhergruppierung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst durchzusetzen.

Bei der zweiten Verhandlungsrunde mit dem Verband der kommunalen Arbeitgeber (VKA) am Montag in Münster hatten die Beschäftigten bereits ein starkes Zeichen ihrer Entschlossenheit gesetzt. Auch eine ganze Reihe von Kolleginnen und Kollegen der freien Träger, vom Roten Kreuz bis zur AWO, fanden sich am Freitag in der Raspi ein, um ihre Solidarität zu bekunden.

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Aufwertungskampagne im Sozial- und Erziehungsdienst PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 27. März 2015 um 06:34 Uhr

Unterstützung für die Erzieherinnen und Erzieher

 

awostreikKinderbetreuung ist allgemein unterbewertet, schlecht bezahlt und dazu oft noch in Teilzeit prekär organisiert. Das entspricht in keiner Weise der gesellschaftlichen Bedeutung, die dieser Arbeit zukommt. Hinzu kommt die strukturelle Benachteiligung von Frauen, die den Großteil der Beschäftigten im Erziehungsbereich ausmachen.

DIE LINKE Bielefeld erklärt sich solidarisch mit den Erzieher*Innen, die sich für bessere Arbeitsbedingungen und bessere Betreuung der Kinder einsetzen.

Hier: Infos zur ver.di Aufwertungskampagne Soziale Berufe

Hier: Frauen-Arbeit ist mehr wert 

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Ihr habt bei der zweiten Verhandlungsrunde mit dem Verband der kommunalen Arbeitgeber in Münster ein starkes Zeichen eurer Entschlossenheit gesetzt. Wir LINKE stehen hinter Eurer Forderung nach einer deutlichen Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste.

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