Tafel: Skandal ist die Armut PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 11. März 2018 um 16:04 Uhr

DIE LINKE bei einem Gespräch mit dem „Bielefelder Tisch“


bielefeldertafelbesuchAm 8. März informierte sich DIE LINKE über die Arbeit des Vereins „Bielefelder Tisch e. V.“ in der Heeper Str. 121a.

 

 

Dort kann jede Bürgerin und jeder Bürger dreimal in der Woche eine komplette warme Mahlzeit bekommen, verschiedene Salate, Nachtisch, Kaffee oder ein anderes Getränk. Darüber hinaus werden weitere Hilfen angeboten. „Mehr als jede praktische Hilfe schätzen unsere Gäste die Zeit, die wir uns nehmen, um zuzuhören und mit ihnen zu sprechen,“ so die Vereinsvorsitzenden Ulrich Wienstroth und Matthias Blomeier.

 

 

Beeindruckend fand DIE LINKE das Engagement aller, die dort arbeiten, sowie die angenehme Atmosphäre. Die Gäste kamen, stellten sich bei der Essensausgabe an und ließen sich dann an den Tischen nieder.


Bei dem Gespräch bestand Einigkeit: Es ist ein Skandal, dass so viele Menschen in Armut leben und dass das Ehrenamt die fehlende Sozialpolitik ersetzt.

 

Nicht verständlich ist außerdem, dass der Verein für seine Räumlichkeiten Miete an die Stadt zahlen muss (2.100 € monatlich einschließlich Nebenkosten). Denn schließlich erfüllt der Verein eine notwendige Aufgabe für die Allgemeinheit. Er hilft Menschen, denen es durch verfehlte staatliche Politik an dem Nötigsten mangelt. Auch die Stadt Bielefeld trägt zu der Armut bei, weil sie die Kosten für die Unterkunft für viele Berechtigte zu gering veranschlagt.

Überlegt wurde wie die Ratsfraktion DIE LINKE den Verein unterstützen kann – z. B. durch einen Antrag im Stadtrat.

 

Bericht von Gabi Bieberstein, Kreissprecherin DIE LINKE Bielefeld

 

Informationen über den Verein:
http://www.bielefelder-tisch.de/

 

Foto (von links vorne): Friedrich Straetmanns (MdB DIE LINKE und Kreissprecher), Ulrich Wienstroth (Bielefelder Tisch, 1. Vorsitzender), Barbara Schmidt (Ratsfraktion DIE LINKE und Kreisvorstand), Matthias Blomeier (Bielefelder Tisch, 2. Vorsitzender und Sozialpfarrer), Marlis Bußmann (Ratsfraktion DIE LINKE), Gabi Bieberstein (Kreissprecherin), nicht auf dem Bild: Marita Krüger (Kreisvorstand) und Ralf Glasmeyer (Kreisverband)