| So lügt die Presse |
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| Samstag, den 03. Dezember 2011 um 00:09 Uhr |
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Mit dem reißerischen Aufmacher „informierte“ die kostenlose Zeitung OWL am Sonntag am 23. Oktober 2011 ihre Leserinnen über die Ergebnisse des Erfurter Programm-Parteitages der LINKEN.
Machen Sie sich selbst ein Bild. Die tatsächlich beschlossene Passage zur Drogenpolitik: Beschluss des Erfurter Parteitages DIE LINKE vom 22./23. Oktober 2011 „Wir wollen eine liberale und aufgeklärte Drogenpolitik in Deutschland. Drogen sind eine Alltagserscheinung. Der Alkoholmissbrauch ist ein gesellschaftliches Problem. Die Unterscheidung in legale und illegalisierte Substanzen ist willkürlich. Der Missbrauch von Drogen kann zu schweren gesundheitlichen, sozialen und materiellen Problemen führen, die durch Kriminalisierung noch weiter verschärft werden. Wir treten daher für eine rationale und humane Drogenpolitik ein, was eine Entkriminalisierung des Drogenkonsums und langfristig eine Legalisierung aller Drogen beinhaltet. Das bedeutet die Entkriminalisierung der Abhängigen und die Organisierung von Hilfe und einer legalen, kontrollierten Abgabe von Drogen an diese. Im Grundsatz wollen wir eine Gesellschaft, die nicht auf Strafe und Repression gegen Drogenkonsumentinnen und -konsumenten setzt, sondern die mit Prävention und Aufklärung dem Drogenmissbrauch vorbeugt.“
Entkriminalisierung von Abhängigen ist vorrangiges Ziel: Von Frank Tempel, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Dezember 2011 um 15:28 Uhr |


