Mahnwache zum 3. Fukushima Jahrestag 10.03. um 18:00 Uhr auf dem Jahnplatz PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 12. Februar 2014 um 18:28 Uhr

Fukushima, nach Jahr drei

 

Das Ausmaß der gesundheitlichen Schäden wird erst langsam deutlich, Bevölkerung und Aufräumarbeiter sind auf sich allein gestellt. Ein Reisebericht von Angelika Claußen

 

bild claussenStellen wir uns vor, dass zum Beispiel im AKW Gundremmingen ein Super-GAU geschähe. Und dass es die Bundesregierung in erster Linie RWE und der bayrischen Staatsregierung überließe, die Folgen zu bewältigen. Und dass sie Unterstützung aus dem Ausland aktiv verhinderte. Absurd?

 

In Fukushima ist das Realität. Die Regierung hat die Verantwortung an Tepco abgegeben und an die Yakuza, die  japanische Mafia, die eng mit zahlreichen Baukonzernen verbandelt ist.

 

Diese führen als Subunternehmer mit angeworbenen armen Hilfsarbeitern die Dekontaminationsarbeiten durch. Gesundheitsaufsicht und medizinische Kontrollen für die Arbeiter fehlen ebenso wie jegliche Kontrolle der Subunternehmen. Die Präfekturverwaltung Fukushima sowie betroffene Kommunalbehörden sind mehr oder weniger auf sich gestellt; Bevölkerung und Aufräumarbeiter mit den Folgen der Katastrophe weitgehend allein.

 

Weiterlesen...
 
Strothbachwald retten PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 22. Januar 2014 um 07:22 Uhr

Schutz des Strothbachwaldes: DIE LINKE ergreift die Initiative

Um den Strothbachwald und die angrenzenden Waldflächen endgültig vor einem Zugriff von Wahl & Co. zu sichern, fordert DIE LINKE den Bebauungsplan an den Landschaftsplan Senne anzupassen, also unter Naturschutz zu stellen.

 

Dazu hat die Partei für die Sitzung der Bezirksvertretung Sennestadt am 23.01.2014 einen entsprechenden Antrag angekündigt.

 

„ Der Strothbachwald ist und bleibt schützenswert und muss den Profitinteressen von Wahl & Co. langfristig und sicher entzogen werden. Es zeigt sich jetzt sehr deutlich, dass die Ansiedlung von Wahl & Co. in einem ökologisch hoch sensiblen Gebiet ein Fehler war. Jetzt gilt es, den Schaden zu begrenzen „ so Ralf Formanski, Bezirksvertreter der LINKEN in Sennestadt.

 

Tatsache ist, dass der Strothbachwald und die angrenzenden Grünflächen einen schutzwürdiger Grünzug in Bielefeld – Sennestadt darstellt, was Gutachten belegen. Bereits durch die Bebauung der angrenzenden Strothbachaue als Anhängerparkplatz für die Firma Wahl & Co. wird der Strothbachwald Tag und Nacht mit störenden Licht-und Lärmemissionen belastet.

Weiterlesen...
 
Klimagipfel - absurdes Schauspiel PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 24. November 2013 um 16:50 Uhr

klimademo 0Wer die globale Erwärmung stoppen will, darf sich nicht auf die internationalen Klima-Verhandlungen verlassen.

Der Warschauer Gipfel hat deutlich vor Augen geführt, dass es den verhandelnden Regierungen nicht um Klimaschutz sondern um die Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen Interessen geht.", kommentiert Eva Bulling-Schröter, Umweltexpertin der Bundestagsfraktion DIE LINKE den Ausgang des Klimagipfels in Warschau.

 

"Nach zwanzig Jahren UN-Klimaverhandlungen ist bis heute nur auf eines Verlass: den Anstieg des globalen CO2-Ausstoßes. Die Klima-Verhandlungen erscheinen nur noch als absurdes Schauspiel. Wie soll denn jemals ein ambitioniertes Klimaabkommen zustande kommen, wenn die Regierenden der Welt sich in zwei Wochen Klimagipfel gerade mal auf einen Fahrplan für die eigenen Verhandlungen einigen können?

 

Es ist bezeichnend, dass der einzige vage Fortschritt die Einrichtung eines Finanz-Mechanismus zur Kompensation von Zerstörungen durch den Klimawandel ist. Dass es überhaupt notwendig ist, einen solchen Kompensationsmechanismus für Klimawandelschäden einrichten zu müssen, ist das Eingeständnis des Versagens der internationalen Klimapolitik in den vergangenen zwanzig Jahren.

Weiterlesen...
 
Trotz Bürgereinwendungen bleibt Haltepunkt geschlossen PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 05. Juli 2013 um 06:05 Uhr

Endgültige Schließung von Brackwede Süd.
Kommentar von Christian Varchmin
 

r16 christian varchmin 02Es herrschte seltene Einigkeit im Stadtentwicklungs- ausschuss an jenem Abend des 2. Juli 2013, alle waren sich bis auf den Vertreter der LINKEN, Benni Stiesch, einig, dass der Haltepunkt unbedingt wegfallen müsse.
 

Vor Sitzungsbeginn hatte ich an die Fraktionsvorsitzenden das Schreiben von Frau Sy (VVOWL) vom 3. 11. 2010 verteilt, das sorgte für etwas Unruhe.
Benni Stiesch von den LINKEN ließ es sich nicht nehmen, auf die Stelle des Briefes hinzuweisen , wo VVOWL versicherte, dass der Haltepunkt Brackwede Süd nur vorübergehend geschlossen werde, danach wiedereröffnet werde.. Ebenso merkte Martin Schmelz von der Bürgernähe an, dass dies wohl kein akzeptabler Umgang mit den Anliegern des Haltepunktes sei.
 

 

Weiterlesen...
 
Kommentar zur Mufflon - Herde PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. Februar 2013 um 08:35 Uhr

mufflon

Praktikable Lösungsmöglichkeiten finden

Die Waldbesitzerfamilie Klasing , die sich durch die Umwandlung ihres Besitzes in Stiftungseigentum vorrangig der pekuniären Gewinnorientierung verschrieben hat, versucht weiterhin mithilfe der Gerichte, ihre einzig möglich erscheinende Lösung des „Totalabschusses" der Mufflonherde durchzusetzen.

 

Diese Art des feudalen Gutsherrendenkens sollte doch eigentlich auch in OWL überwunden sein, oder?

 

Nicht nur die Interessen der erholungssuchenden Bevölkerung und des Naturschutzes werden verächtlich ignoriert, denn selbst die Kreisjägerschaft hält die Schäden durch Verbiss und von den Widdern erzeugte Rammschäle für geringfügig. Eine Herde von höchstens 15 Tieren, die sich wie andere Wildtiere vornehmlich auf festen Routen in einem sechs Jagdreviere (550 ha.) umfassenden Areal bewegt und überwiegend Gras- und Kräuterpflanzen frisst, vollständig auszumerzen, kann nur vom Primat der des maximalen Holzerntegewinns bestimmt sein.

 

Ich wünsche der Familie Klasing eine größere soziale Flexibilität hinsichtlich der Angebote, wissenschaftlich das Leben der Tiere zu begleiten und praktikable Lösungsmöglichkeiten wie bspw. den Vorschlag der Tierparks Olderdissen, 2 Jahre lang zuzufüttern, zu entwickeln.

Weiterlesen...
 
Fracking verbieten PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. Februar 2013 um 08:22 Uhr

Die Fracking – Technologie bleibt auch ohne den Einsatz von giftigen Chemikalien und mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung, wie die Bundesregierung diese Art der Gas Förderung regulieren will, hoch riskant.

carsten strauchAuch beim „clean fracking" kann das Grundwasser mit radioaktiven und anderen giftigen Stoffen in Berührung kommen, oder mit Methan belastet werden.

 

Carsten Strauch, Kreissprecher der LINKEN führt aus: „Die Erdgasproduzenten haben bereits weltweit gezeigt, dass sie diese Risiken nicht im Griff haben, Deshalb ist es folgerichtig, dass es zu einem generellem Fracking Verbot kommt. Diese Technik kann man nicht regeln, man muss sie verbieten!"

 

DIE LINKE unterstützt die Forderung nach einer Anpassung des Bergrechts zum Schutz der Anlieger.

Die BEB Erdgas und Erdöl GmbH & Co. KG mit Sitz in Hannover und Exxon Mobil Oil haben für ein Gebiet, das den Bielefelder Norden, den Kreis Herford und nördliche Teile des Kreises Gütersloh umfasst, bereits genehmigte Erprobungsflächen.

 

Mehr zum Thema: FRACKING

 

 

 
Atomenergie: Längst nicht ausgestrahlt PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 11. Januar 2013 um 18:33 Uhr
demo grohndeWer glaubt, beim Atomausstieg wäre alles auf dem besten Wege, täuscht sich gewaltig.
 
Zum einen wird die sogenannte Energiewende nachwievor im Interesse der Großkonzerne organisiert, der Umstieg auf dezentrale erneuerbare Energie unnötig verteuert und damit (berechtigter) Unmut in der Bevölkerung geschürt. (gerechte Energiewende)
 
Zum anderen sind auch unzählige weitere Probleme der Atomwirtschaft ungelöst. Für Empörung sorgten dieser Tage die Pläne, die Voraussetzungen für internationale Atommüllverschiebung zu lockern.

 

Laut Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) wird „entgegen aller jetzigen Dementis“ durch die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung der Export der 300.000 hochradioaktiven Brennelementkugeln vom Forschungszentrum Jülich in die USA vorbereitet, für den mit der geplanten Gesetzesnovelle die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen würden. Gleiches gelte für Zehntausende Tonnen Uranmüll von der Urananreicherungsanlage Gronau.

 

Umgekehrt finden bereits jetzt gefährliche Urantransporte per LKW aus Russland nach Gronau statt. Zum großen Protest an der UAA Gronau rufen die nordrhein-westfälischen Anti-Atom-Initiativen anlässlich des Fukushima-Jahrestags für den 9. März auf. Am selben Tag soll am AKW Grohnde bei Hameln (rund 20 Kilometer von Bielefeld) mit einer Menschenkette um das AKW protestiert werden.

 

Weiterlesen...
 
MOX - Atomtransporte stoppen! PDF Drucken E-Mail
Montag, den 22. Oktober 2012 um 20:12 Uhr

anti atom002MOX-Brennelemente: Schutz der Bevölkerung muss Vorrang haben!

Das Aktionsbündnis "Bielefeld steigt aus" fordert die Mitglieder des Stadtrates auf, dem Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren der MOX-Brennelemente Vorrang einzuräumen.

 

Die Stadt Bielefeld muss sich gegen Transporte und Nutzung von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen aussprechen und die Bundesegierung auffordern, in einer entsprechenden Änderung der Atomgesetzes festzuschreiben, dass der Einsatz von MOX-Brennelementen vollständig verboten wird.

 

Am Donnerstag steht im Bielefelder Stadtrat das Thema Mischoxid-Brennelemente (MOX) erneut auf der Tagesordnung. (Hinweis: Antrag DIE LINKE)

 

Einen Tag nach der letzten Stadtratssitzung begann nahe der englischen Atomanlage Sellafield ein Atomtransport, der nur mit starkem Polizeischutz und unter Protesten in das 60 Kilometer von Bielefeld entfernte und zu 16 Prozent der Stadt gehörende Kernkraftwerk Grohnde gebracht werden konnte.

 

Der Stadtrat Nordenham und die Kreistage Wesermarsch und Hameln-Pyrmont haben sich im September und im Oktober 2012 in Resolutionen gegen die MOX-Transporte und die geplante Einsetzung der gefährlichen MOX-Brennelemente in den Grohnder Reaktor ausgesprochen, denn MOX bedeutet höhere Strahlung, größere Kernschmelzgefahr, gefährlicher Transport großer Mengen des extrem gesundheitsschädigenden Plutoniums...

Weiterlesen...
 
Gegen Umweltzerstörung PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 06. September 2012 um 05:29 Uhr

r01 barbara schmidt 2DIE LINKE fordert Verbot von Fracking - auch auf Bielefelder Gebiet

 

Die Ratsfraktion der LINKEN fordert, die Förderung von unkonventionellem Gas - das sogenannte Fracking - auf Bielefelder Gebiet grundsätzlich zu untersagen. Die bereits für den Norden der Stadt erteilten Rechte zur Bodenerkundung dürfen nicht aktiv werden.

 

Beim Fracking werden giftige Chemikalien in den Boden gepresst, um dort gebundenes Gas zu lösen und fördern zu können. Vor allen in den USA und Kanada wurde schon großflächige Versuche mit dieser Gasfördermethode gemacht, in deren Folgen die Umwelt massiv geschädigt und vielfach Grundwasser vergiftet wurde.
Die BEB Erdgas und Erdöl GmbH & Co. KG mit Sitz in Hannover und Exxon Mobil Oil haben für ein Gebiet, das den Bielefelder Norden, den Kreis Herford und nördliche Teile des Kreises Gütersloh umfasst, bereits genehmigte Erprobungsflächen.  

 

 

"Bielefeld verfügt über Trinkwasser von höchster Qualität. Wir müssen die Gefahren des Fracking für unser Stadtgebiet bannen, bevor sie sich festgesetzt haben," betont Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bielefelder Rat. "Wir unterstützen die Forderung der Umweltverbände nach einem sofortigen bundesweiten Verbot der Förderung von unkonventionellem Gas. Deshalb fordern wir auch die Stadt und das Land auf, diese Umweltsauerei von vorneherein unmöglich zu machen."

 

 

Barbara Schmidt / Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Rat der Stadt Bielefeld

Tel. 0521/ 52 02 902 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

hier: GEGEN Gasfracking / DIE LINKE NRW

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL