Trotz Bürgereinwendungen bleibt Haltepunkt geschlossen PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 05. Juli 2013 um 06:05 Uhr

Endgültige Schließung von Brackwede Süd.
Kommentar von Christian Varchmin
 

r16 christian varchmin 02Es herrschte seltene Einigkeit im Stadtentwicklungs- ausschuss an jenem Abend des 2. Juli 2013, alle waren sich bis auf den Vertreter der LINKEN, Benni Stiesch, einig, dass der Haltepunkt unbedingt wegfallen müsse.
 

Vor Sitzungsbeginn hatte ich an die Fraktionsvorsitzenden das Schreiben von Frau Sy (VVOWL) vom 3. 11. 2010 verteilt, das sorgte für etwas Unruhe.
Benni Stiesch von den LINKEN ließ es sich nicht nehmen, auf die Stelle des Briefes hinzuweisen , wo VVOWL versicherte, dass der Haltepunkt Brackwede Süd nur vorübergehend geschlossen werde, danach wiedereröffnet werde.. Ebenso merkte Martin Schmelz von der Bürgernähe an, dass dies wohl kein akzeptabler Umgang mit den Anliegern des Haltepunktes sei.
 

 

Weiterlesen...
 
Kommentar zur Mufflon - Herde PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. Februar 2013 um 08:35 Uhr

mufflon

Praktikable Lösungsmöglichkeiten finden

Die Waldbesitzerfamilie Klasing , die sich durch die Umwandlung ihres Besitzes in Stiftungseigentum vorrangig der pekuniären Gewinnorientierung verschrieben hat, versucht weiterhin mithilfe der Gerichte, ihre einzig möglich erscheinende Lösung des „Totalabschusses" der Mufflonherde durchzusetzen.

 

Diese Art des feudalen Gutsherrendenkens sollte doch eigentlich auch in OWL überwunden sein, oder?

 

Nicht nur die Interessen der erholungssuchenden Bevölkerung und des Naturschutzes werden verächtlich ignoriert, denn selbst die Kreisjägerschaft hält die Schäden durch Verbiss und von den Widdern erzeugte Rammschäle für geringfügig. Eine Herde von höchstens 15 Tieren, die sich wie andere Wildtiere vornehmlich auf festen Routen in einem sechs Jagdreviere (550 ha.) umfassenden Areal bewegt und überwiegend Gras- und Kräuterpflanzen frisst, vollständig auszumerzen, kann nur vom Primat der des maximalen Holzerntegewinns bestimmt sein.

 

Ich wünsche der Familie Klasing eine größere soziale Flexibilität hinsichtlich der Angebote, wissenschaftlich das Leben der Tiere zu begleiten und praktikable Lösungsmöglichkeiten wie bspw. den Vorschlag der Tierparks Olderdissen, 2 Jahre lang zuzufüttern, zu entwickeln.

Weiterlesen...
 
Fracking verbieten PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. Februar 2013 um 08:22 Uhr

Die Fracking – Technologie bleibt auch ohne den Einsatz von giftigen Chemikalien und mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung, wie die Bundesregierung diese Art der Gas Förderung regulieren will, hoch riskant.

carsten strauchAuch beim „clean fracking" kann das Grundwasser mit radioaktiven und anderen giftigen Stoffen in Berührung kommen, oder mit Methan belastet werden.

 

Carsten Strauch, Kreissprecher der LINKEN führt aus: „Die Erdgasproduzenten haben bereits weltweit gezeigt, dass sie diese Risiken nicht im Griff haben, Deshalb ist es folgerichtig, dass es zu einem generellem Fracking Verbot kommt. Diese Technik kann man nicht regeln, man muss sie verbieten!"

 

DIE LINKE unterstützt die Forderung nach einer Anpassung des Bergrechts zum Schutz der Anlieger.

Die BEB Erdgas und Erdöl GmbH & Co. KG mit Sitz in Hannover und Exxon Mobil Oil haben für ein Gebiet, das den Bielefelder Norden, den Kreis Herford und nördliche Teile des Kreises Gütersloh umfasst, bereits genehmigte Erprobungsflächen.

 

Mehr zum Thema: FRACKING

 

 

 
Atomenergie: Längst nicht ausgestrahlt PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 11. Januar 2013 um 18:33 Uhr
demo grohndeWer glaubt, beim Atomausstieg wäre alles auf dem besten Wege, täuscht sich gewaltig.
 
Zum einen wird die sogenannte Energiewende nachwievor im Interesse der Großkonzerne organisiert, der Umstieg auf dezentrale erneuerbare Energie unnötig verteuert und damit (berechtigter) Unmut in der Bevölkerung geschürt. (gerechte Energiewende)
 
Zum anderen sind auch unzählige weitere Probleme der Atomwirtschaft ungelöst. Für Empörung sorgten dieser Tage die Pläne, die Voraussetzungen für internationale Atommüllverschiebung zu lockern.

 

Laut Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) wird „entgegen aller jetzigen Dementis“ durch die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung der Export der 300.000 hochradioaktiven Brennelementkugeln vom Forschungszentrum Jülich in die USA vorbereitet, für den mit der geplanten Gesetzesnovelle die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen würden. Gleiches gelte für Zehntausende Tonnen Uranmüll von der Urananreicherungsanlage Gronau.

 

Umgekehrt finden bereits jetzt gefährliche Urantransporte per LKW aus Russland nach Gronau statt. Zum großen Protest an der UAA Gronau rufen die nordrhein-westfälischen Anti-Atom-Initiativen anlässlich des Fukushima-Jahrestags für den 9. März auf. Am selben Tag soll am AKW Grohnde bei Hameln (rund 20 Kilometer von Bielefeld) mit einer Menschenkette um das AKW protestiert werden.

 

Weiterlesen...
 
MOX - Atomtransporte stoppen! PDF Drucken E-Mail
Montag, den 22. Oktober 2012 um 20:12 Uhr

anti atom002MOX-Brennelemente: Schutz der Bevölkerung muss Vorrang haben!

Das Aktionsbündnis "Bielefeld steigt aus" fordert die Mitglieder des Stadtrates auf, dem Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren der MOX-Brennelemente Vorrang einzuräumen.

 

Die Stadt Bielefeld muss sich gegen Transporte und Nutzung von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen aussprechen und die Bundesegierung auffordern, in einer entsprechenden Änderung der Atomgesetzes festzuschreiben, dass der Einsatz von MOX-Brennelementen vollständig verboten wird.

 

Am Donnerstag steht im Bielefelder Stadtrat das Thema Mischoxid-Brennelemente (MOX) erneut auf der Tagesordnung. (Hinweis: Antrag DIE LINKE)

 

Einen Tag nach der letzten Stadtratssitzung begann nahe der englischen Atomanlage Sellafield ein Atomtransport, der nur mit starkem Polizeischutz und unter Protesten in das 60 Kilometer von Bielefeld entfernte und zu 16 Prozent der Stadt gehörende Kernkraftwerk Grohnde gebracht werden konnte.

 

Der Stadtrat Nordenham und die Kreistage Wesermarsch und Hameln-Pyrmont haben sich im September und im Oktober 2012 in Resolutionen gegen die MOX-Transporte und die geplante Einsetzung der gefährlichen MOX-Brennelemente in den Grohnder Reaktor ausgesprochen, denn MOX bedeutet höhere Strahlung, größere Kernschmelzgefahr, gefährlicher Transport großer Mengen des extrem gesundheitsschädigenden Plutoniums...

Weiterlesen...
 
Gegen Umweltzerstörung PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 06. September 2012 um 05:29 Uhr

r01 barbara schmidt 2DIE LINKE fordert Verbot von Fracking - auch auf Bielefelder Gebiet

 

Die Ratsfraktion der LINKEN fordert, die Förderung von unkonventionellem Gas - das sogenannte Fracking - auf Bielefelder Gebiet grundsätzlich zu untersagen. Die bereits für den Norden der Stadt erteilten Rechte zur Bodenerkundung dürfen nicht aktiv werden.

 

Beim Fracking werden giftige Chemikalien in den Boden gepresst, um dort gebundenes Gas zu lösen und fördern zu können. Vor allen in den USA und Kanada wurde schon großflächige Versuche mit dieser Gasfördermethode gemacht, in deren Folgen die Umwelt massiv geschädigt und vielfach Grundwasser vergiftet wurde.
Die BEB Erdgas und Erdöl GmbH & Co. KG mit Sitz in Hannover und Exxon Mobil Oil haben für ein Gebiet, das den Bielefelder Norden, den Kreis Herford und nördliche Teile des Kreises Gütersloh umfasst, bereits genehmigte Erprobungsflächen.  

 

 

"Bielefeld verfügt über Trinkwasser von höchster Qualität. Wir müssen die Gefahren des Fracking für unser Stadtgebiet bannen, bevor sie sich festgesetzt haben," betont Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bielefelder Rat. "Wir unterstützen die Forderung der Umweltverbände nach einem sofortigen bundesweiten Verbot der Förderung von unkonventionellem Gas. Deshalb fordern wir auch die Stadt und das Land auf, diese Umweltsauerei von vorneherein unmöglich zu machen."

 

 

Barbara Schmidt / Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Rat der Stadt Bielefeld

Tel. 0521/ 52 02 902 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

hier: GEGEN Gasfracking / DIE LINKE NRW

 
Fluglärm in der Senne: Wirtschaft gegen Anwohner PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 05. Juni 2012 um 17:31 Uhr

DIE LINKE stimmt gegen die Nutzungsänderung für neuen Tönnies Jet

wk32 christian varchmin

Kommentar von Christian Varchmin, LINKER Bezirksverteter in Senne, zur Entscheidung der Bezirksvertretung über die Nutzungserlaubnis  des neuen Tönnies Jet auf dem Flugplatz Windelsbleiche:

 

Nun haben die Anwohner eine Lärmquelle mehr. Der neue Jet donnert in geringer Höhe mit Schallpegelspitzen bis zu 98 dB(A) über die Häuser der Anwohner in der Einflugschneise „Am Pferdekamp“. Ist aber nur ganz kurz, dieser Lärmpegel, alles halb so wild.

Das müssen die Anwohner abkönnen.

Wie oft, das ist völlig offen, kann beliebig oft stattfinden, denn Herr Tönnies möchte den Jet auch an andere Kunden vermieten, wenn er ihn nicht benötigt.

Die Schallpegelmessung an sich ist umstritten, wer definiert eigentlich, wann Lärm schädlich ist oder nicht? Sehr hohe Töne werden als deutlich unangenehmer empfunden als tiefe.

Das alles interessiert die Befürworter in der Bezirksvertretung wenig.

Es ist ein „neues“ gegen ein „altes“ Flugzeug, neu gegen alt heißt also automatisch „besser“,

so eine Vertreterin.

Motorräder sind noch lauter, war von einem Bezirksvertretungsmitglied zu hören, welch neue Erkenntnis! Echte Fach- und Sachkompetenz, die hier von einigen Bezirksvertretungsmitgliedern versprüht wurde.

Keinen der Befürworter interessierten dagegen die geschädigten Anwohner in der Einflugschneise. Neben erhöhtem Lärmaufkommen schlägt der Wertverlust ihrer Häuser durch den Lärm zu Buche, wer will schon ein Haus kaufen, die von Düsenflugzeugen überquert werden.

 

Weiterlesen...
 
Klima Kampagne: Bielefeld fährt Rad! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 27. Mai 2012 um 08:18 Uhr

Macht mit beim Stadtradeln in unserem Radteam „LINKE Flitzer"

autofrei 1

 

Rad fahren macht Spass, ist gut für die Fitness und schützt die Umwelt.
Wir wünschen uns, dass wir mit dem gemeinsamen Stadtradeln viele Bielefelderinnen und Bielefelder für das Umsteigen aufs Rad begeistern können.
Denn das Fahrrad ist, neben einem guten und perspektivisch gebührenfreien öffentlichen Nahverkehr, der „Motor" der ökologischen Verkehrswende und steht für lebensfreundliche Städte, die nicht im Autoverkehr ersticken.
 
Die konsequente Förderung einer umweltgerechten aber auch einer sozialen Mobilität ist uns wichtig. Die Politik muss die Rahmenbedingungen setzen, aber jeder kann auch etwas dazu beitragen. Deshalb steigen wir als LINKE nicht nur während der Aktionswochen aufs Rad.
 
Unter dem Namen „LINKE Flitzer" sind wir beim Stadtradeln dabei. Jetzt könnt Ihr Euch zu unserem  Team anmelden (Erklärung siehe unten).
Ziel der Bielefelder Klimakampagne "Stadtradeln" ist es, gemeinsam in der Zeit vom 1. bis 21. Juni 2012 viele Kilometer auf dem Rad zurück zu legen und damit für eine klimafreundliche Fortbewegung zu werben. Das Ergebnis der Teams (gefahrene Kilometer und CO2 – Einsparung) steht auf der Bielefelder Homepage zur Radaktion.
 
 
Hier: Vorstellung der Teams
Mehr Infos zur Aktion und zum Auftaktradeln:
 
 
Wie melde ich mich zum Team „LINKE  Flitzer" an?

 

Weiterlesen...
 
Film und Diskussion in der Bürgerwache PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 12. April 2012 um 13:58 Uhr

atomkraft demo2Japan – ein Jahr nach Fukushima

Die Folgen der Atomkatastrophe und der Widerstand der japanischen Anti Atombewegung.

 

 Auf der gut besuchten Veranstaltung am 19.04. wurde den Besucherinnen und Besuchern schnell klar, dass die Atomkraft nur dem Profit weniger Konzerne dient und gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung ist. Das gilt sowohl in Japan als auch in Deutschland und eigentlich überall auf der Welt.

Dorothée Menzner, energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zeigt  in ihrem Film die Lage in Fukushima und lässt Opfer, Wissenschaftler, aber auch Überlebenden des USA-Atombomben-Gaus in Hiroshima und Nagasaki eindrucksvoll zu Wort kommen. Der Bericht über die Schicksale der Menschen in Japan hat wohl bei den Zuhörern niemand unberührt gelassen.

 

In der anschließenden Diskussion ging es um die Folgen der Katastrophe, die Verflechtung von Politik und (Atom-)wirtschaft und dem Widerstand der Anti Atom Bewegung.

Veranstaltet wurde der Abend vom Aktionsbündnis "Bielefeld steigt aus!" in Kooperation mit der Bürgerinitiative Bürgerwache e.V.

 

 

bielefeld steigt ausInformationen zum Film:                 http://hibakusha.info/

       Informationen zum Bündnis:             http://bielefeld-steigt-aus.de

 

 

 

 

 Nachfolgend veröffentlichen wir ein Interview mit Dorothée zu ihrem Besuch in Japan:

 

Fukushima: Unterwegs in der Sperrzone

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL