Atomenergie: Längst nicht ausgestrahlt PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 11. Januar 2013 um 18:33 Uhr
demo grohndeWer glaubt, beim Atomausstieg wäre alles auf dem besten Wege, täuscht sich gewaltig.
 
Zum einen wird die sogenannte Energiewende nachwievor im Interesse der Großkonzerne organisiert, der Umstieg auf dezentrale erneuerbare Energie unnötig verteuert und damit (berechtigter) Unmut in der Bevölkerung geschürt. (gerechte Energiewende)
 
Zum anderen sind auch unzählige weitere Probleme der Atomwirtschaft ungelöst. Für Empörung sorgten dieser Tage die Pläne, die Voraussetzungen für internationale Atommüllverschiebung zu lockern.

 

Laut Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) wird „entgegen aller jetzigen Dementis“ durch die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung der Export der 300.000 hochradioaktiven Brennelementkugeln vom Forschungszentrum Jülich in die USA vorbereitet, für den mit der geplanten Gesetzesnovelle die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen würden. Gleiches gelte für Zehntausende Tonnen Uranmüll von der Urananreicherungsanlage Gronau.

 

Umgekehrt finden bereits jetzt gefährliche Urantransporte per LKW aus Russland nach Gronau statt. Zum großen Protest an der UAA Gronau rufen die nordrhein-westfälischen Anti-Atom-Initiativen anlässlich des Fukushima-Jahrestags für den 9. März auf. Am selben Tag soll am AKW Grohnde bei Hameln (rund 20 Kilometer von Bielefeld) mit einer Menschenkette um das AKW protestiert werden.

 

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MOX - Atomtransporte stoppen! PDF Drucken E-Mail
Montag, den 22. Oktober 2012 um 20:12 Uhr

anti atom002MOX-Brennelemente: Schutz der Bevölkerung muss Vorrang haben!

Das Aktionsbündnis "Bielefeld steigt aus" fordert die Mitglieder des Stadtrates auf, dem Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren der MOX-Brennelemente Vorrang einzuräumen.

 

Die Stadt Bielefeld muss sich gegen Transporte und Nutzung von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen aussprechen und die Bundesegierung auffordern, in einer entsprechenden Änderung der Atomgesetzes festzuschreiben, dass der Einsatz von MOX-Brennelementen vollständig verboten wird.

 

Am Donnerstag steht im Bielefelder Stadtrat das Thema Mischoxid-Brennelemente (MOX) erneut auf der Tagesordnung. (Hinweis: Antrag DIE LINKE)

 

Einen Tag nach der letzten Stadtratssitzung begann nahe der englischen Atomanlage Sellafield ein Atomtransport, der nur mit starkem Polizeischutz und unter Protesten in das 60 Kilometer von Bielefeld entfernte und zu 16 Prozent der Stadt gehörende Kernkraftwerk Grohnde gebracht werden konnte.

 

Der Stadtrat Nordenham und die Kreistage Wesermarsch und Hameln-Pyrmont haben sich im September und im Oktober 2012 in Resolutionen gegen die MOX-Transporte und die geplante Einsetzung der gefährlichen MOX-Brennelemente in den Grohnder Reaktor ausgesprochen, denn MOX bedeutet höhere Strahlung, größere Kernschmelzgefahr, gefährlicher Transport großer Mengen des extrem gesundheitsschädigenden Plutoniums...

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Gegen Umweltzerstörung PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 06. September 2012 um 05:29 Uhr

r01 barbara schmidt 2DIE LINKE fordert Verbot von Fracking - auch auf Bielefelder Gebiet

 

Die Ratsfraktion der LINKEN fordert, die Förderung von unkonventionellem Gas - das sogenannte Fracking - auf Bielefelder Gebiet grundsätzlich zu untersagen. Die bereits für den Norden der Stadt erteilten Rechte zur Bodenerkundung dürfen nicht aktiv werden.

 

Beim Fracking werden giftige Chemikalien in den Boden gepresst, um dort gebundenes Gas zu lösen und fördern zu können. Vor allen in den USA und Kanada wurde schon großflächige Versuche mit dieser Gasfördermethode gemacht, in deren Folgen die Umwelt massiv geschädigt und vielfach Grundwasser vergiftet wurde.
Die BEB Erdgas und Erdöl GmbH & Co. KG mit Sitz in Hannover und Exxon Mobil Oil haben für ein Gebiet, das den Bielefelder Norden, den Kreis Herford und nördliche Teile des Kreises Gütersloh umfasst, bereits genehmigte Erprobungsflächen.  

 

 

"Bielefeld verfügt über Trinkwasser von höchster Qualität. Wir müssen die Gefahren des Fracking für unser Stadtgebiet bannen, bevor sie sich festgesetzt haben," betont Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bielefelder Rat. "Wir unterstützen die Forderung der Umweltverbände nach einem sofortigen bundesweiten Verbot der Förderung von unkonventionellem Gas. Deshalb fordern wir auch die Stadt und das Land auf, diese Umweltsauerei von vorneherein unmöglich zu machen."

 

 

Barbara Schmidt / Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Rat der Stadt Bielefeld

Tel. 0521/ 52 02 902 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

hier: GEGEN Gasfracking / DIE LINKE NRW

 
Fluglärm in der Senne: Wirtschaft gegen Anwohner PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 05. Juni 2012 um 17:31 Uhr

DIE LINKE stimmt gegen die Nutzungsänderung für neuen Tönnies Jet

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Kommentar von Christian Varchmin, LINKER Bezirksverteter in Senne, zur Entscheidung der Bezirksvertretung über die Nutzungserlaubnis  des neuen Tönnies Jet auf dem Flugplatz Windelsbleiche:

 

Nun haben die Anwohner eine Lärmquelle mehr. Der neue Jet donnert in geringer Höhe mit Schallpegelspitzen bis zu 98 dB(A) über die Häuser der Anwohner in der Einflugschneise „Am Pferdekamp“. Ist aber nur ganz kurz, dieser Lärmpegel, alles halb so wild.

Das müssen die Anwohner abkönnen.

Wie oft, das ist völlig offen, kann beliebig oft stattfinden, denn Herr Tönnies möchte den Jet auch an andere Kunden vermieten, wenn er ihn nicht benötigt.

Die Schallpegelmessung an sich ist umstritten, wer definiert eigentlich, wann Lärm schädlich ist oder nicht? Sehr hohe Töne werden als deutlich unangenehmer empfunden als tiefe.

Das alles interessiert die Befürworter in der Bezirksvertretung wenig.

Es ist ein „neues“ gegen ein „altes“ Flugzeug, neu gegen alt heißt also automatisch „besser“,

so eine Vertreterin.

Motorräder sind noch lauter, war von einem Bezirksvertretungsmitglied zu hören, welch neue Erkenntnis! Echte Fach- und Sachkompetenz, die hier von einigen Bezirksvertretungsmitgliedern versprüht wurde.

Keinen der Befürworter interessierten dagegen die geschädigten Anwohner in der Einflugschneise. Neben erhöhtem Lärmaufkommen schlägt der Wertverlust ihrer Häuser durch den Lärm zu Buche, wer will schon ein Haus kaufen, die von Düsenflugzeugen überquert werden.

 

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Klima Kampagne: Bielefeld fährt Rad! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 27. Mai 2012 um 08:18 Uhr

Macht mit beim Stadtradeln in unserem Radteam „LINKE Flitzer"

autofrei 1

 

Rad fahren macht Spass, ist gut für die Fitness und schützt die Umwelt.
Wir wünschen uns, dass wir mit dem gemeinsamen Stadtradeln viele Bielefelderinnen und Bielefelder für das Umsteigen aufs Rad begeistern können.
Denn das Fahrrad ist, neben einem guten und perspektivisch gebührenfreien öffentlichen Nahverkehr, der „Motor" der ökologischen Verkehrswende und steht für lebensfreundliche Städte, die nicht im Autoverkehr ersticken.
 
Die konsequente Förderung einer umweltgerechten aber auch einer sozialen Mobilität ist uns wichtig. Die Politik muss die Rahmenbedingungen setzen, aber jeder kann auch etwas dazu beitragen. Deshalb steigen wir als LINKE nicht nur während der Aktionswochen aufs Rad.
 
Unter dem Namen „LINKE Flitzer" sind wir beim Stadtradeln dabei. Jetzt könnt Ihr Euch zu unserem  Team anmelden (Erklärung siehe unten).
Ziel der Bielefelder Klimakampagne "Stadtradeln" ist es, gemeinsam in der Zeit vom 1. bis 21. Juni 2012 viele Kilometer auf dem Rad zurück zu legen und damit für eine klimafreundliche Fortbewegung zu werben. Das Ergebnis der Teams (gefahrene Kilometer und CO2 – Einsparung) steht auf der Bielefelder Homepage zur Radaktion.
 
 
Hier: Vorstellung der Teams
Mehr Infos zur Aktion und zum Auftaktradeln:
 
 
Wie melde ich mich zum Team „LINKE  Flitzer" an?

 

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Film und Diskussion in der Bürgerwache PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 12. April 2012 um 13:58 Uhr

atomkraft demo2Japan – ein Jahr nach Fukushima

Die Folgen der Atomkatastrophe und der Widerstand der japanischen Anti Atombewegung.

 

 Auf der gut besuchten Veranstaltung am 19.04. wurde den Besucherinnen und Besuchern schnell klar, dass die Atomkraft nur dem Profit weniger Konzerne dient und gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung ist. Das gilt sowohl in Japan als auch in Deutschland und eigentlich überall auf der Welt.

Dorothée Menzner, energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zeigt  in ihrem Film die Lage in Fukushima und lässt Opfer, Wissenschaftler, aber auch Überlebenden des USA-Atombomben-Gaus in Hiroshima und Nagasaki eindrucksvoll zu Wort kommen. Der Bericht über die Schicksale der Menschen in Japan hat wohl bei den Zuhörern niemand unberührt gelassen.

 

In der anschließenden Diskussion ging es um die Folgen der Katastrophe, die Verflechtung von Politik und (Atom-)wirtschaft und dem Widerstand der Anti Atom Bewegung.

Veranstaltet wurde der Abend vom Aktionsbündnis "Bielefeld steigt aus!" in Kooperation mit der Bürgerinitiative Bürgerwache e.V.

 

 

bielefeld steigt ausInformationen zum Film:                 http://hibakusha.info/

       Informationen zum Bündnis:             http://bielefeld-steigt-aus.de

 

 

 

 

 Nachfolgend veröffentlichen wir ein Interview mit Dorothée zu ihrem Besuch in Japan:

 

Fukushima: Unterwegs in der Sperrzone

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Atomtransporte durch Ostwestfalen stoppen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 12:09 Uhr

atomkraft demo2Das Aktionsbündnis "Bielefeld steigt aus" fordert die rot-grüne Landesregierung auf, die geplanten MOX - Atomtransporte durch NRW zu verhindern.

 

Im Januar 2012 hatte das Bundesland Bremen Brennelement-Transporte über seine Häfen verboten, was eine Absage eines Transportes zum AKW Grohnde und den Antrag für eine Route quer durch NRW nach sich zog: Der Atomspediteur "Nuclear Cargo + Service GmbH" will im Auftrag des AKW-Betreibers E.ON vermutlich im März 16 plutoniumhaltige Mischoxid (MOX)-Brennelemente über Bielefelder Gebiet zum AKW Grohnde in Niedersachsen liefern. Wenn der Transport stattfinden sollte, startet er mit 3 LKW im britischen Atomkomplex Sellafield und soll vermutlich über einen belgischen Hafen und weiter über Autobahnen in NRW erfolgen.

 

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Für einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 11:43 Uhr

Die Linke steht zur Entscheidung für eine Endhaltestelle auf dem Dürkopp Tor 6 Gelände.r08 peter ridder-wilkens 02

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir brauchen eine leistungsfähige Linie 4 und einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr" erklärt Peter Ridder-Wilkens, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE BZV Mitte (Bild) und ergänzt „Natürlich haben die Bewohner des Dürkoppquartiers recht, wenn sie eine Verschlechterung ihrer Lebensqualität befürchten, aber die Weichenstellung ist in der Vergangenheit von anderen Gremien und bei Mobiel falsch gestellt worden."

  

DIE LINKE hat sich in der Vergangenheit aus städteplanerischen und ökologischen Gründen für einen Alternativstandort des Campus im Bielefelder Osten ausgesprochen.

 

"Mit den neuen Vamos-Wagen erhält zwar die Linie 4 eine Kapazitätserhöhung um 18%, doch ist die Linie mit 25.000 täglichen Nutzern bereits heute zu den Universitäts-Vorlesungszeiten überlastet; einen spürbaren Effekt wird es mit den neuen Fahrzeugen daher nicht geben. Aber mit dem Ankauf der millionenteuren Vamosflotte hat uns Mobiel vor vollendete Tatsachen gestellt" erklärt Bernd Vollmer, Verkehrsfachmann der Gesamtfraktion der Bielefelder LINKEN.

 

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Bezirksvertretung verweigert Naturschutzgebiet Strothbachwald PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 06:43 Uhr

ralf formanski

Nur DIE LINKE ist für den Erhalt des Strothbachwaldes

 
In der Sitzung der Bezirksvertretung Sennestadt am 09.02.2012 stellte der Vertreter der LINKEN, Ralf Formanski einen Antrag, den Strothbachwald unter Naturschutz zu stellen.
„ Dieser Antrag sollte eigentlich problemlos sein, denn sowohl die SPD, wie die Grünen haben sich öffentlich für den Erhalt des Strothbachwaldes ausgesprochen" so Ralf Formanski.


Gleichwohl hat die Bezirksvertretung den Antrag mit breiter Mehrheit abgelehnt und damit Wahl & Co. freie Hand für eine Bebauung gegeben. „ Ich bin tief enttäuscht  über diese Entscheidung. Gerade in Zeiten der Politikverdrossenheit rund um die Wulff Krise schaffen es die Bezirkspolitiker von SPD und Grünen nicht zu ihren Worten zu stehen. „.
 
DIE LINKE glaubt nicht an die Argumente der Verwaltung, das der Strothbachwald derzeit nicht bebaut werden könnte.

 

 „  Der Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses ist doch lediglich eine Absichtserklärung. Wir haben hier ein Paradebeispiel der Salamitaktik: Erst wird Wahl & Co. die Strothbachaue zugesprochen, als nächstes folgt ein Teil des Esselhofer Bruches. Die Folge ist, dass der Strothbachwald isoliert, und damit auch nicht mehr als schutzwürdig einzustufen sein wird. Diese Entwicklung ließe sich nur durch eine Änderung der Bebauungspläne verhindern; insbesondere den Strothbachwald unter Naturschutz zu stellen. Aber genau das will die SPD nicht. „so Formanski weiter.

 

 

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