Fluglärm in der Senne: Wirtschaft gegen Anwohner PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 05. Juni 2012 um 17:31 Uhr

DIE LINKE stimmt gegen die Nutzungsänderung für neuen Tönnies Jet

wk32 christian varchmin

Kommentar von Christian Varchmin, LINKER Bezirksverteter in Senne, zur Entscheidung der Bezirksvertretung über die Nutzungserlaubnis  des neuen Tönnies Jet auf dem Flugplatz Windelsbleiche:

 

Nun haben die Anwohner eine Lärmquelle mehr. Der neue Jet donnert in geringer Höhe mit Schallpegelspitzen bis zu 98 dB(A) über die Häuser der Anwohner in der Einflugschneise „Am Pferdekamp“. Ist aber nur ganz kurz, dieser Lärmpegel, alles halb so wild.

Das müssen die Anwohner abkönnen.

Wie oft, das ist völlig offen, kann beliebig oft stattfinden, denn Herr Tönnies möchte den Jet auch an andere Kunden vermieten, wenn er ihn nicht benötigt.

Die Schallpegelmessung an sich ist umstritten, wer definiert eigentlich, wann Lärm schädlich ist oder nicht? Sehr hohe Töne werden als deutlich unangenehmer empfunden als tiefe.

Das alles interessiert die Befürworter in der Bezirksvertretung wenig.

Es ist ein „neues“ gegen ein „altes“ Flugzeug, neu gegen alt heißt also automatisch „besser“,

so eine Vertreterin.

Motorräder sind noch lauter, war von einem Bezirksvertretungsmitglied zu hören, welch neue Erkenntnis! Echte Fach- und Sachkompetenz, die hier von einigen Bezirksvertretungsmitgliedern versprüht wurde.

Keinen der Befürworter interessierten dagegen die geschädigten Anwohner in der Einflugschneise. Neben erhöhtem Lärmaufkommen schlägt der Wertverlust ihrer Häuser durch den Lärm zu Buche, wer will schon ein Haus kaufen, die von Düsenflugzeugen überquert werden.

 

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Klima Kampagne: Bielefeld fährt Rad! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 27. Mai 2012 um 08:18 Uhr

Macht mit beim Stadtradeln in unserem Radteam „LINKE Flitzer"

autofrei 1

 

Rad fahren macht Spass, ist gut für die Fitness und schützt die Umwelt.
Wir wünschen uns, dass wir mit dem gemeinsamen Stadtradeln viele Bielefelderinnen und Bielefelder für das Umsteigen aufs Rad begeistern können.
Denn das Fahrrad ist, neben einem guten und perspektivisch gebührenfreien öffentlichen Nahverkehr, der „Motor" der ökologischen Verkehrswende und steht für lebensfreundliche Städte, die nicht im Autoverkehr ersticken.
 
Die konsequente Förderung einer umweltgerechten aber auch einer sozialen Mobilität ist uns wichtig. Die Politik muss die Rahmenbedingungen setzen, aber jeder kann auch etwas dazu beitragen. Deshalb steigen wir als LINKE nicht nur während der Aktionswochen aufs Rad.
 
Unter dem Namen „LINKE Flitzer" sind wir beim Stadtradeln dabei. Jetzt könnt Ihr Euch zu unserem  Team anmelden (Erklärung siehe unten).
Ziel der Bielefelder Klimakampagne "Stadtradeln" ist es, gemeinsam in der Zeit vom 1. bis 21. Juni 2012 viele Kilometer auf dem Rad zurück zu legen und damit für eine klimafreundliche Fortbewegung zu werben. Das Ergebnis der Teams (gefahrene Kilometer und CO2 – Einsparung) steht auf der Bielefelder Homepage zur Radaktion.
 
 
Hier: Vorstellung der Teams
Mehr Infos zur Aktion und zum Auftaktradeln:
 
 
Wie melde ich mich zum Team „LINKE  Flitzer" an?

 

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Film und Diskussion in der Bürgerwache PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 12. April 2012 um 13:58 Uhr

atomkraft demo2Japan – ein Jahr nach Fukushima

Die Folgen der Atomkatastrophe und der Widerstand der japanischen Anti Atombewegung.

 

 Auf der gut besuchten Veranstaltung am 19.04. wurde den Besucherinnen und Besuchern schnell klar, dass die Atomkraft nur dem Profit weniger Konzerne dient und gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung ist. Das gilt sowohl in Japan als auch in Deutschland und eigentlich überall auf der Welt.

Dorothée Menzner, energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zeigt  in ihrem Film die Lage in Fukushima und lässt Opfer, Wissenschaftler, aber auch Überlebenden des USA-Atombomben-Gaus in Hiroshima und Nagasaki eindrucksvoll zu Wort kommen. Der Bericht über die Schicksale der Menschen in Japan hat wohl bei den Zuhörern niemand unberührt gelassen.

 

In der anschließenden Diskussion ging es um die Folgen der Katastrophe, die Verflechtung von Politik und (Atom-)wirtschaft und dem Widerstand der Anti Atom Bewegung.

Veranstaltet wurde der Abend vom Aktionsbündnis "Bielefeld steigt aus!" in Kooperation mit der Bürgerinitiative Bürgerwache e.V.

 

 

bielefeld steigt ausInformationen zum Film:                 http://hibakusha.info/

       Informationen zum Bündnis:             http://bielefeld-steigt-aus.de

 

 

 

 

 Nachfolgend veröffentlichen wir ein Interview mit Dorothée zu ihrem Besuch in Japan:

 

Fukushima: Unterwegs in der Sperrzone

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Atomtransporte durch Ostwestfalen stoppen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 12:09 Uhr

atomkraft demo2Das Aktionsbündnis "Bielefeld steigt aus" fordert die rot-grüne Landesregierung auf, die geplanten MOX - Atomtransporte durch NRW zu verhindern.

 

Im Januar 2012 hatte das Bundesland Bremen Brennelement-Transporte über seine Häfen verboten, was eine Absage eines Transportes zum AKW Grohnde und den Antrag für eine Route quer durch NRW nach sich zog: Der Atomspediteur "Nuclear Cargo + Service GmbH" will im Auftrag des AKW-Betreibers E.ON vermutlich im März 16 plutoniumhaltige Mischoxid (MOX)-Brennelemente über Bielefelder Gebiet zum AKW Grohnde in Niedersachsen liefern. Wenn der Transport stattfinden sollte, startet er mit 3 LKW im britischen Atomkomplex Sellafield und soll vermutlich über einen belgischen Hafen und weiter über Autobahnen in NRW erfolgen.

 

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Für einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 11:43 Uhr

Die Linke steht zur Entscheidung für eine Endhaltestelle auf dem Dürkopp Tor 6 Gelände.r08 peter ridder-wilkens 02

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir brauchen eine leistungsfähige Linie 4 und einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr" erklärt Peter Ridder-Wilkens, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE BZV Mitte (Bild) und ergänzt „Natürlich haben die Bewohner des Dürkoppquartiers recht, wenn sie eine Verschlechterung ihrer Lebensqualität befürchten, aber die Weichenstellung ist in der Vergangenheit von anderen Gremien und bei Mobiel falsch gestellt worden."

  

DIE LINKE hat sich in der Vergangenheit aus städteplanerischen und ökologischen Gründen für einen Alternativstandort des Campus im Bielefelder Osten ausgesprochen.

 

"Mit den neuen Vamos-Wagen erhält zwar die Linie 4 eine Kapazitätserhöhung um 18%, doch ist die Linie mit 25.000 täglichen Nutzern bereits heute zu den Universitäts-Vorlesungszeiten überlastet; einen spürbaren Effekt wird es mit den neuen Fahrzeugen daher nicht geben. Aber mit dem Ankauf der millionenteuren Vamosflotte hat uns Mobiel vor vollendete Tatsachen gestellt" erklärt Bernd Vollmer, Verkehrsfachmann der Gesamtfraktion der Bielefelder LINKEN.

 

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Bezirksvertretung verweigert Naturschutzgebiet Strothbachwald PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 06:43 Uhr

ralf formanski

Nur DIE LINKE ist für den Erhalt des Strothbachwaldes

 
In der Sitzung der Bezirksvertretung Sennestadt am 09.02.2012 stellte der Vertreter der LINKEN, Ralf Formanski einen Antrag, den Strothbachwald unter Naturschutz zu stellen.
„ Dieser Antrag sollte eigentlich problemlos sein, denn sowohl die SPD, wie die Grünen haben sich öffentlich für den Erhalt des Strothbachwaldes ausgesprochen" so Ralf Formanski.


Gleichwohl hat die Bezirksvertretung den Antrag mit breiter Mehrheit abgelehnt und damit Wahl & Co. freie Hand für eine Bebauung gegeben. „ Ich bin tief enttäuscht  über diese Entscheidung. Gerade in Zeiten der Politikverdrossenheit rund um die Wulff Krise schaffen es die Bezirkspolitiker von SPD und Grünen nicht zu ihren Worten zu stehen. „.
 
DIE LINKE glaubt nicht an die Argumente der Verwaltung, das der Strothbachwald derzeit nicht bebaut werden könnte.

 

 „  Der Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses ist doch lediglich eine Absichtserklärung. Wir haben hier ein Paradebeispiel der Salamitaktik: Erst wird Wahl & Co. die Strothbachaue zugesprochen, als nächstes folgt ein Teil des Esselhofer Bruches. Die Folge ist, dass der Strothbachwald isoliert, und damit auch nicht mehr als schutzwürdig einzustufen sein wird. Diese Entwicklung ließe sich nur durch eine Änderung der Bebauungspläne verhindern; insbesondere den Strothbachwald unter Naturschutz zu stellen. Aber genau das will die SPD nicht. „so Formanski weiter.

 

 

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Tempo 30 als Standardtempo PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 05. Februar 2012 um 10:25 Uhr

r10 friedrich straetmanns 02Die Stadtteilgruppe Mitte der Partei DIE LINKE spricht sich für Tempo 30 als Standardtempo innerorts aus.

Nur die wichtigsten Hauptstraßen sollen davon ausgenommen sein. Friedrich Straetmanns, Bezirksvertreter in Mitte, erklärt: „: 
Tempo 30 – Zonen bewirken einen besseren Schutz der Passanten und Fahrradfahrer und sind auch aus Umweltschutzgründen zu befürworten. Wir erwarten eine starke Befürwortung einer generellen Regelung durch die Bezirksregierung im Rahmen der stattfindenden Umweltprüfung. Die Stadt sollte sich dieser Realität bereits jetzt stellen und diese künftig planerisch berücksichtigen."

 

 

Da sich aufgrund der Bielefelder Haushaltssituation in der Vergangenheit, das Aufstellen von Tempo 30 Schildern verzögert hat, wäre Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit geeignet den Schilderwald zu reduzieren. Nur die auszunehmenden Tempo 50-Straßenfür die geeigneten Durchgangsstraßen wären zu kennzeichnen.

 

Die Stapenhorststraße ist jedoch aufgrund der im vergangenen Jahr gemessenen Stickoxid Werte im Rahmen einer Umweltzone gesondert zu behandeln.

 

 

hier: Verkehrspolitik DIE LINKE 

 

hier: Interessant -  Das Trierer Manifest - 21 Anforderungen an die Verkehrwende

 
Für einen Nationalpark Teutoburger Wald! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 29. Januar 2012 um 19:44 Uhr

Mit einem Großaufgebot demonstrierten die Gegner eines Nationalparks Teutoburger Wald am 21.01.12 ihren Unmut. Doch wo kommt dieser Unmut her?

Die Antwort ist so naheliegend wie profan: Durch das Schüren größtenteils unbegründeter Ängste wurde den Bürgern eingebläut, sie wären in einem künftigen Nationalpark unerwünscht.

 

Dies geschah zum Beispiel durch eine Zeitungsanziege der ''Stiftung lippische Landschaft: Unter einem traurig guckenden Mädchen prangt der Schriftzug: ''Warum darf ich da nicht rein?''

Die Sachgrundlage für diese Aussage fehlt. Ein Nationalpark soll grundsätzlich auch dem Naturerlebnis und der naturkundlichen Bildung der Bürger dienen. Selbstverständlich geschieht dies dann auch mit Hinblick auf die Erfüllung der Schutzfunktion:

''Soweit es der Schutzzweck erlaubt, sollen Nationalparke auch der wissenschaftlichen Umweltbeobachtung, der naturkundlichen Bildung und dem Naturerlebnis der Bevölkerung dienen.''

 

  Hier:  Aufruf zur Unterstützung www.nationalpark-ja-bitte.de

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Klimagipfel: Kompromiss von Durban kein Erfolg PDF Drucken E-Mail
Montag, den 12. Dezember 2011 um 17:34 Uhr

klimademo 0„Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels ist das Ergebnis von Durban beschämend. Mit diesem Fahrplan bis 2020 ist der Klimawandel kaum mehr zu begrenzen. Deutschland muss sich nun zu einem internationalen Leuchtturmprojekt der Energiewende machen. Das wäre zugleich der beste Beitrag zum internationalen Verhandlungsprozess", kommentiert die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages, Eva Bulling-Schröter, den Abschluss des UN-Klimagipfels in Südafrika.  

 

Die Abgeordnete weiter: „Die UN-Konferenz wird als Erfolg in letzter Minute verkauft. Sie ist aber eine Niederlage. Denn in Durban wurde mit dem Fahrplan bis zum Jahr 2020 für ein weltweites Klimaabkommen ein Zeitfenster beschlossen, welches weit außerhalb jener Spanne liegt, in der die Erderwärmung noch zu stoppen wäre. Schließlich müsste der Peak der Emissionen spätestes 2017 überwunden werden, um das 2-Grad-Ziel noch zu erreichen. Zudem ist die Verbindlichkeit des Ganzen unklar.

 

 

 

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