Für einen Nationalpark Teutoburger Wald! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 29. Januar 2012 um 19:44 Uhr

Mit einem Großaufgebot demonstrierten die Gegner eines Nationalparks Teutoburger Wald am 21.01.12 ihren Unmut. Doch wo kommt dieser Unmut her?

Die Antwort ist so naheliegend wie profan: Durch das Schüren größtenteils unbegründeter Ängste wurde den Bürgern eingebläut, sie wären in einem künftigen Nationalpark unerwünscht.

 

Dies geschah zum Beispiel durch eine Zeitungsanziege der ''Stiftung lippische Landschaft: Unter einem traurig guckenden Mädchen prangt der Schriftzug: ''Warum darf ich da nicht rein?''

Die Sachgrundlage für diese Aussage fehlt. Ein Nationalpark soll grundsätzlich auch dem Naturerlebnis und der naturkundlichen Bildung der Bürger dienen. Selbstverständlich geschieht dies dann auch mit Hinblick auf die Erfüllung der Schutzfunktion:

''Soweit es der Schutzzweck erlaubt, sollen Nationalparke auch der wissenschaftlichen Umweltbeobachtung, der naturkundlichen Bildung und dem Naturerlebnis der Bevölkerung dienen.''

 

  Hier:  Aufruf zur Unterstützung www.nationalpark-ja-bitte.de

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Klimagipfel: Kompromiss von Durban kein Erfolg PDF Drucken E-Mail
Montag, den 12. Dezember 2011 um 17:34 Uhr

klimademo 0„Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels ist das Ergebnis von Durban beschämend. Mit diesem Fahrplan bis 2020 ist der Klimawandel kaum mehr zu begrenzen. Deutschland muss sich nun zu einem internationalen Leuchtturmprojekt der Energiewende machen. Das wäre zugleich der beste Beitrag zum internationalen Verhandlungsprozess", kommentiert die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages, Eva Bulling-Schröter, den Abschluss des UN-Klimagipfels in Südafrika.  

 

Die Abgeordnete weiter: „Die UN-Konferenz wird als Erfolg in letzter Minute verkauft. Sie ist aber eine Niederlage. Denn in Durban wurde mit dem Fahrplan bis zum Jahr 2020 für ein weltweites Klimaabkommen ein Zeitfenster beschlossen, welches weit außerhalb jener Spanne liegt, in der die Erderwärmung noch zu stoppen wäre. Schließlich müsste der Peak der Emissionen spätestes 2017 überwunden werden, um das 2-Grad-Ziel noch zu erreichen. Zudem ist die Verbindlichkeit des Ganzen unklar.

 

 

 

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Gorleben soll leben! PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 19. November 2011 um 15:52 Uhr

Die atomare Katastrophe von Fukushima ist keine acht Monate her und schon wieder wollen Bundesregierung und Stromkonzerne tödlichen Strahlenmüll ins Wendland schicken. Auch die im Sommer beschlossene Rücknahme der Laufzeitverlängerung der Atom-Kraftwerke ist angesichts der drohenden Gefahren völlig unzureichend und ein verlässlicher Plan für eine sozial verträgliche Energiewende liegt ebenfalls nicht vor. Offenbar können, oder wollen sich CDU, FDP, SPD und Grüne nicht ernsthaft gegen die Atomlobby durchsetzen.

 

Unter dem Motto "Atomkonzerne entmachten" wird sich DIE LINKE deshalb auch in diesem Jahr an den Protesten gegen den geplanten Castor-Transport nach Gorleben beteiligen.

 

Infos zur Großdemonstration am 26. November in Dannenberg (www.gorleben-castor.de), und zur Südblockade am 24. und 25. November in Berg/Pfalz (www.castor-suedblockade.de). DIE LINKE unterstützt die Bündnis-Aufrufe zu beiden Aktionen.

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Ramschware: CO2-Preis fällt unter 10 Euro PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 09. November 2011 um 17:15 Uhr

Millionenprofite statt Klimaschutz

Emissionshandelssystem (EHS) fällt ins bodenlose. Seit Monaten sinkt er, am 1. November hat er die Grenze von 10 Euro je Tonne unterschritten. Wurde früher mit über 30 Euro je EUA (European Allowances) gerechnet, stellte sich spätestens im Frühjahr 2010 heraus, dass die Gesamtmenge der Zertifikate in der Periode 2008 bis 2012 erneut zu großzügig bemessen wurde. Jedenfalls dafür, Investitionsanreize in Energiespartechnologien anzuregen. Denn die Emissionsrechte werden zusehends Ramschware. Hauptgrund ist der krisenbedingte Wirtschaftseinbruch ab 2009.

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Stopp Castor - Gorleben soll leben PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 03. November 2011 um 18:06 Uhr

Kein Atommüll-Endlager im maroden Salzstock

Am 26. November soll ein nächster Castortransport mit elf Atommüllbehältern aus Frankreich den Verladekran Dannenberg erreichen. Trotz der Grenzwertüberschreitung im Zwischenlager.

In Sichtweite der Transportroute des Atommüll-Zuges, der nach Gorleben rollen soll, gehen wir mit vielen Tausend Menschen, mit FreundInnen, Bekannten, Kindern und MitstreiterInnen auf die Straße gegen den Castor-Transport und ein Endlager in Gorleben und für eine sofortige Stillegung aller AKW.

 

 

Mach mit: *Samstag, 26. November um 12.30 Uhr in Dannenberg im Wendland*

Komm mit: *Bus ab Bielefeld: * Abfahrt um 7.00 Uhr ab Bielefeld | Rückfahrt ca. um 18.00 Uhr ab Dannenberg

  

 

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Strothbachaue erhalten trotz Entscheidung aus Detmold PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 18. September 2011 um 17:14 Uhr

Bezirksregierung Detmold weist Beschwerde der LINKEN zurück

Die Bezirksregierung Detmold hat mit Schreiben vom 15.09.2011 die Beschwerde der Ratsfraktion der Partei DIE LINKE hinsichtlich des Verkaufs eines Grundstückes an die Fa. Wahl & Co. ( sog. „ Strothbachaue „ ) abgelehnt.

 

Die Stadt Bielefeld hat mit Beschluss des Rates vom 21.07.2011 eine Teilfläche von 5.700 m, die Strothbachaue, an die Fa. Wahl & Co. veräußert, die plant auf dem Naturgrundstück eine Abstellfläche für Wechselbrücken und Anhänger zu schaffen. DIE LINKE hält diesen Ratsbeschluss für rechtswidrig und hat dagegen Beschwerde bei der Bezirksregierung Detmold eingelegt.

 

„ Die Entscheidung aus Detmold ist für uns nicht verständlich“ erklärt Ralf Formanski, stellv. Kreissprecher der Bielefelder LINKEN und Bezirksvertreter in Bielefeld (Bild) – Sennestadt, „ In einem durchaus vergleichbarem Fall, hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf* im August 2011 zugunsten des BUND entschieden.

 

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Trotz der Kehrtwende von Schwarz-Gelb: Atomausstieg bleibt Mogelpackung! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 20:56 Uhr

Das Aktionsbündnis „Bielefeld steigt aus“ bewertet den Atomausstieg, wie er bisher von der schwarz-gelben Bundesregierung im neuen Gesetzentwurf vorgesehen ist, als Mogelpackung. Wir fordern daher die Oppositionsparteien auf, den Mehrheitswillen der Bundesbürger zu nutzen, um jetzt eine unumkehrbare Stilllegung aller deutschen AKW’s per Gesetz durchzusetzen.

Infolge der anhaltenden Massenproteste in Deutschland, vor und nach der Atomkatastrophe von Fukushima, hat die schwarzgelbe Bundesregierung in ihrer Atompolitik, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, eine tiefgehende Kehrtwende vollzogen. Das werten wir als großen Erfolg. Gleichzeitig hat die Bundesregierung  jedoch so zahlreiche Zugeständnisse an die  Atomindustrie gemacht, so dass der jetzige Gesetzentwurf nur als Mogelpackung zu bewerten ist. Eine Mogelpackung, welche die dringende Energiewende für unser Land torpediert.

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Energiewende durchsetzen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 01. Juni 2011 um 06:20 Uhr

Die schwarz-gelbe Bundesregierung ist mit ihren Plänen der Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerken gründlich gescheitert. Das ist ein Riesenerfolg der Hunderttausenden von Menschen, die sich für den unverzüglichen Ausstieg aus der gefährlichen Atomenergie einsetzen.
Die Umweltbewegung hat sich nicht von Ethik- und Reaktorsicherheitskommissionen einschläfern lassen, sondern sich mit druckvollen Demonstrationen und vielfältigen Aktionen  gegen die Regierung und die mächtige Atomlobby durchgesetzt.  In ganz Deutschland waren am 28. März wieder 160.000 Menschen auf den Anti Atom Demonstrationen.
Aber auch wenn die ältesten Atomkraftwerke nicht mehr ans Netz gehen sollen, kann man von einem schnellstmöglichen Atomausstieg nicht reden.

Die Bundesregierung gibt der Atomlobby eine Weiterbetriebsgarantie um 10 Jahre, obwohl ein Ausstieg, wenn er denn politische gewollt wäre, weitaus früher zu realisieren ist.
Für eine sozial-ökologische Energiewende muss eine starke und vielfältige Umweltbewegung weiterhin Druck machen.

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28. Mai "ATOMKRAFT SCHLUSS!"-Demonstration in 21 Städten PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 21. Mai 2011 um 12:08 Uhr

160.000 Menschen demonstrierten in über 20 Städten für ein schnelles Ende der Atomkraft. Zu den Demonstrationen hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Attac, Campact, Robin Wood, contrAtom, die NaturFreunde Deutschland und die IG Metall aufgerufen.

"Der bundesweite Protest sei ein deutliches Zeichen dafür, dass der Großteil der Bevölkerung die Atomenergie strikt ablehne und eine schnelle Energiewende fordere, erklärten die Veranstalter. Diesen Willen dürfe die Bundesregierung bei ihren bevorstehenden Entscheidungen zum Atomausstieg nicht ignorieren. Am Ende des AKW-Moratoriums müsse das sofortige Ende der Atomkraft ohne Wenn und Aber stehen. Der Gau von Fukushima und die Tatsache, dass auch die deutsche Reaktorsicherheitskommission kein einziges AKW hierzulande für sicher halte, ließen keine andere Entscheidung zu."

 

Rede-Beitrag von Naho, die in Fukushima Verwandte hat und dort geboren ist.
Ihre Schilderung zeigt deutlich den Wahnsinn der Atomenergie: You Tube 

 

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