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Gregor Gysi treibt den Wahlkampf voran

Bielefelder Kundgebung erneut ein Publikumsmagnet

 

Für Gregor Gysi fällt es leicht, am 9. Mai die Linken zu wählen. Denn wer in Nordrhein-Westfalen einen Regierungswechsel erleben und vor allem den derzeitigen Ministerpräsidenten abwählen will, der kann und darf nur DIE LINKE wählen. "Wählen sie die SPD, wird diese lieber mit Jürgen Rüttgers regieren als mit uns. Und wählen sie die Grünen - das läuft auf das selbe hinaus". Für den Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der DIE LINKE gibt es deshalb nur eine einzige Alternative - Links wählen. Auch wenn er selber in NRW nicht wahlberechtigt ist.

 

 

"An uns ist bislang keine Regierung gescheitert", betont Gysi vor 800 interessierten ZuhörerInnen auf der Kundgebung auf dem Bielefelder Rathausplatz. Mit den Linken gäbe es schon längst eine andere Mehrheit im Bundesrat. In Hessen ist eine Koalition an der SPD gescheitert, in Thüringen war es auch nicht anders. Und im Saarland sind die Grünen von der FDP gekauft worden. Die Linken standen bereit, wurden aber jedes mal abgestraft. Und damit auch alle WählerInnen, die auf einen Regierungswechsel gesetzt haben. Das Fazit für den Berliner ist, dass man einen Regierungswechsel wirklich nur mit den seiner Partei erreichen kann.

 

Und ein Regierungswechsel ist nötig. Nicht nur für Norrhein-Westfalen. Sondern auch im Bundesrat. Dort können man mit einen rötlichen NRW viele Entscheidungen der CDU/FDP-Koalition verhindern. Denn die Bundesratsmehrheit der Koalition hängt derzeit allein an NRW. Und schreckliches zeichnet sich derzeit in Berlin ab. Gysi nannte als Beispiel die Kernenergie, wo die Laufzeiten ins unendliche verlängert werden sollen. Oder den Gesundheitsbereich, wo die FDP erreichen will, dass der Millionär weniger an die Krankenkassen zahlen soll, die einfache Arbeitnehmer hingegen mehr.

 

Im Vorfeld wurden die regionalen Direktkandidaten der Linken vorgestellt.

 

Gysi im NRW-Wahlkampf zum Anhören und Sehen: Der Auftritt in Paderborn