Die Linke kritisiert das Konzept zur Neumarktgestaltung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Strauch   
Sonntag, den 21. Juni 2009 um 07:31 Uhr

Die Linke Bielefeld kritisiert die Pläne des Architekten Bruns den Neumarkt aufzuwerten, indem dort durch Neubauten mehr Büroräume geschaffen werden sollen.

 

 

„Es erschließt sich in keiner Weise, dass dadurch der Platz attraktiver wird“, so der Bezirksvertreter der Linken in Mitte, Peter Ridder-Wilkens. „Im Gegenteil werden durch den Überbau viele Stellen geschaffen, die nicht einsehbar sind und die Drogenszene anziehen könnte. Die hohen Kosten für das Gutachten hätte man sich auch sparen können“ so Ridder-Wilkens weiter.


Beate Niemeyer, Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses, mahnt zumindestens ein Beleuchtungskonzept an, „weil sich dort abends Frauen nicht angstfrei aufhalten können“.

 

Insgesamt wird die eingeleitete Fehlplanung mit dem Umzug der Stadtbibliothek ins Amerikahaus sowie den Stadthallenanbau fortgesetzt. Der Bürger muss durch seine Steuern dafür aufkommen.


Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität schlägt die Linke Baumpflanzungen und einen Brunnen mit Erlebnisqualität vor.