DIE LINKE kritisiert die Beschäftigung von 1 – Euro Jobbern im neuen Solidar Punkt Sennestadt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Strauch   
Dienstag, den 23. März 2010 um 21:49 Uhr

 

 


Anläßlich der Eröffnung des neuen Solidar Punktes in Sennestadt am Montag erklärt der Bezirksvertreter der LINKEN, Ralf Formanski:
„ Grundsätzlich ist die Einrichtung eines Solidar Punktes in Sennestadt sinnvoll und notwendig. Der aktuelle Lebens- lagebericht der Stadt Bielefeld zeigt deutlich, das ein großer Bedarf an kostengünstiger Kleidung für Inhaber des Bielefeld Passes vorhanden ist.

Die Lobhudelei im Rahmen der Eröffnung, das man  neue Arbeitsplätze geschaffen habe entbehrt aber nicht einer gewissen Komik und entspricht nicht den Tatsachen.

Fakt ist, das es sich um sogenannte „ 1 – Euro Jobs „ handelt.

Ein – Euro Job heißt aber: Arbeiten ohne Arbeitsvertrag, ohne arbeitsrechtlichen Schutz, statt Lohn gibt es eine Aufwandsentschädigung.

DIE LINKE fordert daher zu Recht seit langem die Abschaffung der 1 – Euro Jobs und deren Umwandlung in öffentlich geförderte sozialversicherungs-pflichtige Beschäftigungsverhältnisse.

Dies muss auch uneingeschränkt für den Solidar Punkt in Sennestadt gelten. „

22.03.2010


Ralf Formanski
Mitglied der Bezirksvertretung Sennestadt
Stellv. Kreissprecher DIE LINKE Bielefeld