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Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 19:04 Uhr

DIE LINKE im Rat lehnt höhere Eintrittspreise für Schwimmbäder ab

onur ocak, mitglied des bielefelder stadtrat fü die linke DIE LINKE hat dem Antrag im Schulausschuss, der eine Erhöhung der Nutzungsgebühren für Schulschwimmbäder um durchschnittlich 15,88% vorsieht, nicht zugestimmen. „Den Sportvereinen und Schülergruppen massiv in die Taschen zu greifen ist einfach skandalös!“ erklärt Onur Ocak (22 Jahre), stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Schul- und Sportausschuss. „Es ist unerklärlich, warum bei einer elementaren Betätigung wie Schul-und Vereinssport der Preishammer ausgepackt wird!“

Aufkosten der jungen Generation will man scheinbar die Haushaltslage in den Griff kriegen, dabei sind sie die Letzten die diese Lage zu Verantworten haben. Zumal die erhofften Mehreinnahmen grade mal 2.000 Euro einbringen, also folgenlos für den Haushalt sein werden. Erhebliche negative Folgen wird es jedoch bei den Geringverdienern und sozial Schwachen haben. Die Vereine werden die Erhöhungen wohl die Mitglieder weitergeben.

 

„Grade für junge Menschen werden dadurch finanzielle Hürden aufgebaut“ erläutert Onur Ocak weiter. „Das führt dazu die Leute weniger Sport machen und die Spaltung der Gesellschaft voranschreitet. Wer die Preisschraube bei Sport ansetzt, der macht eine gesunde Lebensweise zum Privileg der Reichen. Dass können wir nicht zulassen!“ Die LINKE fordert daher: „Für die Folgen der Krise müssen die bezahlen, die sie verursacht haben. Wir treten dafür ein, dass diejenigen belastet werden, die auch das Geld haben und denen es nicht weh tut.“