Gleicher Lohn - für gleiche Arbeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Strauch   
Freitag, den 10. Oktober 2008 um 13:48 Uhr

 

DIE LINKE fordert die gesetzliche Begrenzung der Leiharbeit und die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten in den Leiharbeitsbetrieben. LeiharbeitnehmerInnen müssen mindestens die gleiche Entlohnung wie die Stammbelegschaft erhalten. Dank der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze, die Sozialdemokraten, Grüne, Christdemokraten und Liberale verabschiedet haben, sind immer mehr Beschäftigte in schlecht bezahlte und unsichere Arbeit gedrängt worden.

Manifest »Gute Arbeit – Gutes Leben« - Für eine gerechte Arbeitswelt

DIE LINKE – Positionen zur Zeitarbeit

Die Begrenzung der Verleihdauer von Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern wurde abgeschafft. Immer mehr Unternehmen nutzen Leiharbeit statt regulärer Arbeit, weil LeiharbeiterInnen im Betrieb weniger zu sagen haben und weniger verdienen. Über 900.000 Leiharbeitsverhältnisse gibt es zur Zeit. Die SPD möchte ihr angeschlagenes Image derzeit mit ihrer Kampagne „Gute Arbeit“ wieder aufpolieren.Die politische Wahrheit sieht allerdings anders aus. So hat Bundesarbeitsminister Scholz (SPD und Verfechter der Agenda 2010) erst dieses Jahr die finanzielle Gleichstellung von Leiharbeiter mit Festangestellten auf EU Ebene verhindert.DIE LINKE fordert die Rücknahme der Agenda 2010 und der Hartz Gesetze.Mit dem Manifest »Gute Arbeit – Gutes Leben« hat DIE LINKE ein Angebot zur Zusammenarbeit an Gewerkschaften, Sozialverbände, Initiativen und andere, die die Erwerbsarbeit im Interesse der Beschäftigten gestalten wollen, gemacht. Diesen Anspruch haben alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien aufgegeben.