Johannisbachaue erhalten – Untersee verhindern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Strauch   
Samstag, den 13. Juni 2009 um 09:30 Uhr

Die Johannisbachaue ist ein 250 Hektar großes Gebiet unterhalb des Bielefelder Obersees.

 

 

Das Gebiet liegt zwischen den Ortsteilen Brake, Milse, Baumheide und Schildesche. Die Aue ist eine stadtnahe, wenig bebaute Naturlandschaft, welche teils landwirtschaftlich genutzt wird.

Der Mäander (natürliche Eingrabung des Flussbettes in seinem Verlauf) des naturbelassenen Oberlauf des Johannisbaches macht die Aue einzigartig in der hiesigen westfälischen Region.

Neben dem Gewässern der Aue, bieten einige Waldinseln und Nasswiesen durch ihre unterschiedlichen Pflanzenvegetationen zahlreichen heimischen Tier- und Vogelarten, Amphibien und Insekten hervorragende Bedingungen. Die Aue ist Heimat für Rehe, Graureiher, Laubfrösche und Libellen. Sogar der Eisvogel findet hier für sich einen hervorragenden Lebensraum.

 

Norbert Baumann, DIE LINKE/ Kandidat im Stadtbezirk Heepen/Altenhagen für den Stadtrat:
"Wir unterstützten die Forderung der Naturschutzverbände und der Bürgerinitiativen für den Erhalt dieses einzigartigen Gebietes.
Die geplanten Straßenbaumaßnahmen, L712n, Grafenheider Straße und Herforder Straße, sowie Phantastereien eines Untersees zwecks kommerzieller Nutzung dürfen nicht zu ihrer Zerstörung führen.
Die Johannisbachaue gehört unbedingt unter Naturschutz!"

 


Der Bau eines Untersees mit neuen Baugebieten und Freizeitanlagen würde diese Naturlandschaft trotz möglicher Naturschutznischen für immer zerstören.