Für eine soziale und lebenswerte Stadt für alle! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Strauch   
Donnerstag, den 13. August 2009 um 17:53 Uhr

DIE LINKE tritt zur Kommunalwahl an weil wir wollen, dass in unserer Stadt alle Menschen würdig leben können:

Egal ob jung oder alt, arm oder reich, mit schwarzen Augen oder blonden Haaren, mit Rollator oder Kinderwagen.

 

Öffentlich ist besser!

 

Wir brauchen ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Angeboten. Das setzt voraus, dass wichtige Einrichtungen in städtischer Hand sind: Nicht nur Bibliothek und Theater, Schulen und Sportplätze, Freizeitzentren und Jugendtreffs, sondern auch Energieversorgung und Abfallwirtschaft gehören in städtische Hand. Sie müssen für alle Einwohnerinnen und Einwohner ohne private Gewinninteressen kostengünstig nutzbar sein. Ihre Erträge müssen der Stadt und ihren EinwohnerInnen zu Gute kommen.

 

Gute Arbeit – guter Lohn!

 

Die Kommune hat eine große Verantwortung für Arbeit und Arbeitsbedingungen in Bielefeld: Sie kann wirken beispielsweise durch Vergabe öffentlicher Aufträge nur an solche Firmen, die ihren Beschäftigten Löhne zahlen, die zum Leben ohne Armut reichen. Die Stadt als eine der größten Arbeitgeberinnen darf nicht als Lohndrückerin vorangehen. Und sie muss dafür sorgen, dass nicht durch 1-Euro-Jobs reguläre Arbeitsplätze vernichtet werden.

 

Bielefeld braucht einen Richtungswechsel: Gegen Ausgrenzung und Verarmung

 

In Bielefeld leben über 40.000 Menschen in Armut. Das bedeutet: Jeder neunte Bielefelder. Vor allem Familien sind betroffen: jedes vierte Kind wächst in Armut auf. Studien sagen, dass damit auch die Lebenschancen wie Bildung, Arbeit und Gesundheit schlecht stehen. Mit armen Kindern wird auch Bielefeld eine gute Zukunft verbaut.

 

Armut heißt Ausgrenzung. Jeder Cent wird fünfmal umgedreht, wenn das Geld zum Leben reichen soll. Eine Fahrt mit der Straßenbahn wird zum unerschwinglichen Luxus. Bis vor vier Jahren konnten die EmpfängerInnen von Sozialhilfe mit dem Bielefeld-Pass verbilligt Bus und Bahn fahren. Dann wurde dieses „Sozialticket“ von CDU, BfB und SPD gemeinsam abgeschafft. Wir wollen die Teilhabe aller BiefelderInnen an Bildung, Kultur und Mobilität – unabhängig vom Einkommen.

Doch wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

 

Täglich hören und lesen wir, wie sich die Reichen mit Millionenbeträgen selbst bedienen. Ob CDU oder Grüne, SPD oder FDP: Diese Parteien ermöglichten und befördern die Selbstbedienung. Die gleichen Politiker, die den verantwortungslosen Spekulanten die Türen geöffnet haben und jetzt aus Steuermitteln deren Scherbenhaufen bezahlen, erklären uns den Armen: „ihr seid selber Schuld an eurer Lage“ oder „dafür haben wir kein Geld“.

Wir sagen: das ist ein Skandal! Das wollen wir ändern!

 

Gerade in der Krise müssen starke Schultern mehr tragen.
DIE LINKE fordert höhere Steuern auf hohe Einkommen, hohe Erbschaften und Konzern-Gewinne. Dann sind die öffentlichen Aufgaben auch bezahlbar.

 

Deshalb am 30. August DIE LINKE in Bielefeld wählen!

 

 

 

 DIE LINKE in Bielefeld: Ihre Kandidatinnen und Kandidaten

 Mehr Infos zu den Kandidaten

 

 

 Vormerken:

Gregor Gysi kommt! Am 23.09.09 um 20 Uhr auf dem Rathausplatz

Konsequent sozial - Für Demokratie und Frieden