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Geschrieben von: Carsten Strauch   
Montag, den 01. Februar 2010 um 21:21 Uhr

Linke fordert öffentliche Diskussion über Auftragsvergabe in Bezirk Mitte

Peter Ridder-Wilkens, Mitglied der Bezirksvertretung Bielefeld-Mitte für die Partei DIE LINKEN48.000 € gab die Stadt 2009 für die Vergabe zur Weiterentwicklung von Bebauungs-plänen  im Bezirk Mitte an private Planungsbüros aus. Die Bauverwaltung fühlt sich dadurch nicht entlastet, da die Aufträge nur unzureichend ausgeführt werden und sie umfangreich nacharbeiten muss.


 

Peter Ridder-Wilkens, Sprecher der Linksfraktion in der Bezrirksvertretun Bielefeld-Mitte: „Bauleitplanung ist eine hoheitliche Aufgabe der Stadt. Es darf nicht sein, dass private Dienstleister davon profitieren, dass zu wenig Personal im Bauamt beschäftigt ist. Und wenn dann noch die Aufträge schlecht ausgeführt werden, wird das Geld der Bielefelder Bürger aus dem Fenster geschmissen. Das ist für uns unverständlich“.


Die Linksfraktion hat zu diesem Thema Anfragen für die nächste Bezirksvertretungssitzung  formuliert. Das die Anfrage im nicht-öffentlichen Teil behandelt werden sollen, überrascht Ridder-Wilkens. "Es werden keine  Namen von privaten Planungsbüros genannt", so Rideder-Wilkens. Von daher sind keine Hinderungsgründe vorhanden, um die Abfrage der Linksfraktion im öffentlichen Teil zu behandeln

Peter Ridder-Wilkens: „Eine öffentliche Diskussion über den Nutzen dieser Vergabepraxis ist dringend notwendig.“


Bielefeld, 29.01.10



Peter Ridder-Wilkens

Vorsitzender der Linksfraktion

in der Bezirksvertretung Mitte