Solidarität mit dem Streik im öffentlichen Dienst PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Strauch   
Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 21:11 Uhr

 




DIE LINKE. in Bielefeld unterstützt eure Forderung nach einer spürbaren Gehaltssteigerung,
nach Weiterentwicklung des Tarifrechtes, nach verbesserten Arbeitsbedingungen und der Übernahme von Auszubildenden. Eure Forderung verdeutlicht beispielhaft den Bedarf von Kaufkraftsteigerung der Menschen in diesem Land!



Liebe Kolleginnen und Kollegen in ver.di,
sehr geehrte Damen und Herren im öffentlichen Dienst!


DIE LINKE. in Bielefeld unterstützt eure Forderung nach einer spürbaren Gehaltssteigerung, nach Weiterentwicklung des Tarifrechtes, nach verbesserten Arbeitsbedingungen und der Übernahme von Auszubildenden. Eure Forderung verdeutlicht beispielhaft den Bedarf von Kaufkraftsteigerung der Menschen in diesem Land!


Wir unterstützen euch mit dem Wissen um den Wert einer gesicherten Daseinsvorsorge, besonders zum Wohle derer, die heute mehr denn je auf eure funktionierenden und bürgernahen öffentlichen Leistungen angewiesen sind.

Gut, dass es euch gibt!


Wir nennen an diese
r Stelle stellvertretend für euch Alle die Beschäftigten im Gesundheitswesen, die mit ihrem hohen persönlichen Engagement in dieser Stadt eine menschenwürdige Kranken- und Altenpflege sichern. Und wir denken heute besonders an die Kollegen, die bei diesem und jedem Wetter unseren Müll beseitigen oder sich mühen, um uns freie Fahrt im Jahrhundertwinter zu ermöglichen.


Danke!


Wir wissen, dass es in Tarifauseinandersetzungen immer auch um den Kampf um eine gerechtere Umverteilung geht. Viele Jahre haben die Lohnabhängigen in der BRD die politische Umverteilung von unter nach oben zugelassen. Wir stehen für einen Politikwechsel, besonders wenn es um die leeren öffentlichen Kassen geht.


Nicht ihr oder wir haben die Kassen der Kommunen geplündert. Es waren und sind die unnützen Steuergeschenke der neoliberalen Politik an die, die ihr Geld in Spekulations-Geschäfte gesteckt oder in`s Ausland, natürlich vorbei an unserer Finanzverwaltung, geschafft haben. Setzen wir dem ein Ende!


Wir zahlen nicht für deren Krise!


Auch wenn man uns jahrelang die Kürzungen schön geredet hat, so waren und bleiben sie wirtschaftspolitisch falsch! Wir müssen dringend unsere Kaufkraft erhöhen und leisten mit unseren Geschenken für die Kinder, mit dem Kinobesuch mit der Familie und mit dem Buchkauf für uns selbst einen direkten und wichtigen Beitrag zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage.


Sparen in der Krise ist kontraproduktiv.


Darum, seid wachsam, lasst euch nicht beirren, bleibt stark und stolz auf eure Leistung, die mit Recht gut bezahlt werden muss.


Für DIE LINKE. Bielefeld

Brigitte Stelze