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Sonntag, den 14. März 2010 um 21:32 Uhr

Langsamer am Berg

Linke in der Bezirksvertretung setzt Tempo 30 auf der Dornberger Straße durch


Die Verwaltung hatte sich gegen das Begehren der Anwohner der Dornberger Straße gestellt. Diese wollten eine Tempo-30-Zone vor ihrer Haustür haben, da das steile Stück zwischen der Werther Straße und der Hardenbergstraße Autofahrer zu sehr zum Rasen verleite. Die Stadtverwaltung hingegen empfahl den Politikerinnen und Politikern der Bezirksvertretung (BZV), dem Anliegen nicht zuzustimmen. Trotzdem haben die Anwohner sich durchsetzen können.


Die BZV hatte in ihrer Februar-Sitzung die Verwaltung mit einen entsprechenden Prüfauftrag beauftragt, nachdem Anwohner in der Sitzung für ihr Anliegen geworben hatten. Hierbei haben sie dem Parlament eine entsprechende Unterschriftensammlung übergeben. Von Seiten der Verwaltung besteht allerdings keine Notwendigkeit zur Einrichtung einer Tempo-30-Zone. Dies gäben die Unfallzahlen nicht her. Dass auch ohne Blech- und Personenschäden auf einer steilen Straße gerast wird und bei Fußgängern wie Eltern ein Unsicherheitsgefühl entsteht, läßt keine Notwendigkeit auf eine Geschwindigkeitsreduzierung ableiten.

Trotz des eindeutig ablehndenen Votums der Stadtverwaltung beantragte Peter Ridder-Wilkens für die Linksfraktion die Einrichtung der Tempo-30-Zone. Dem folgte eine Koalition aus verschiedenen Parteien, owohl die Verwaltung betonte, dass "diese freiwillige Maßnahme im Zeichen der Haushaltskonsedilierung keine Chance auf Umsetzung hätte.
Wann mit der Einrichtung der Tempo-30-Zone zu rechnen ist, ist noch offen. Der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion, Peter Ridder-Wilkens, versprach den Anwohnern der Dornberger Straße, dass die BZV das genausten beobachten und überprüfen wird.