1. Mai Kundgebung in Bielefeld PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Strauch   
Sonntag, den 03. Mai 2015 um 14:49 Uhr

1. Mai Kundgebung in Bielefeld

 

1.mai2015cHunderttausende Menschen sind in ganz Deutschland am Freitag für eine gerechtere Arbeitswelt auf die Straße gegangen.

An den mehr als 470 Veranstaltungen zum »Tag der Arbeit« beteiligten sich 402 000 Menschen, wie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mitteilte.

Im DGB Mai Aufruf sind viele Forderungen enthalten, die mit der LINKEN Kampagne "Das muss drin sein" übereinstimmen. Deswegen war die 1.Demo der richtige Zeitpunkt und Ort für den bundesweiten Kampagnenauftakt.


Mitglieder der LINKEN haben sich an der Maikundgebung in Bielefeld beteiligt und einen Infostand der AG "Betrieb und Gewerkschaft" auf dem Kundgebungsplatz im Ravensberger Park durchgeführt.

 

 

DIE LINKE fordert  in der Kampagne:

 

1. Befristung und Leiharbeit stoppen. Viele, vor allem junge Menschen hangeln sich von einem befristeten Job zum nächsten oder finden nur in Leiharbeit eine Beschäftigung. Wir wollen gute Arbeitsverhältnisse, mit denen alle ihre Zukunft planen können.

 

 

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2. Existenzsichernde Mindest-sicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV. Es muss Schluss sein damit, dass Erwerbslose durch Sanktionen gegängelt und in schlechte Jobs gedrängt werden. Wir wollen eine soziale Mindestsicherung für Erwerbslose und ihre Familien.

 

 

 

 

 

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3. Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst. Viele Menschen arbeiten in unfreiwilliger Teilzeit oder Minijobs, während andere unter Überstunden und Dauerstress leiden. Wir wollen diese Arbeit umverteilen und mehr Zeit für Familie und Freizeit.

 

4. Wohnung und Energie bezahlbar machen. Wir wollen die Verdrängung durch steigende Mieten, Sanierungskosten und Energiepreise stoppen. Eine bezahlbare Wohnung muss auch in den Großstädten drin sein.

 

 

 

 

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5. Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit. Eine gute öffentliche Daseinsvorsorge für Kinder, Kranke und Pflegebedürftige hilft nicht nur den Betroffenen und ihren Familien, sondern auch den Beschäftigten im Kampf gegen Arbeitsüberlastung.

 

 

Wir meinen: Das muss drin sein - gerade in einem reichen Land wie unserem, in dem das obere 1 Prozent der Superreichen fast ein Drittel des gesamten Privatvermögens besitzt!

 

 

 

 

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Am Vorabend gab es in der Bürgerwache die Maifeier des Kreisverbandes mit Redebeitrag, Musik und Lesung bei einem selbstgemachten Büfett und Getränken.