Antikriegstag 2025: Friedenstüchtig statt kriegstüchtig: Nein zu Militarisierung! Nein zum Krieg!

Der 1. September ist Antikriegstag. An diesem Tag hat 1939 Nazi-Deutschland Polen überfallen und den Zweiten Weltkrieg begonnen.

Und während die gesellschaftliche Spaltung, Armut und der Rechtsruck zunehmen, rüstet die Bundesregierung heute wieder massiv auf und verfolgt eine drastische Militarisierung. Sie will auch die Wehrpflicht wieder einführen. Gleichzeitig geht der Krieg Russlands gegen die Ukraine weiter. Nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober macht Israel Gaza dem Erdboden gleich und begeht schwere Kriegsverbrechen; mehrere zehntausende Menschen in Gaza wurden von dem israelischen Militär getötet und mehr als eine halbe Million Menschen in Gaza sind akut von einer Hungersnot bedroht.

Friedrich Merz und seine Regierung wollen die Rüstungsausgaben in den kommenden zehn Jahren so erhöhen, dass fast die Hälfte des Bundeshaushaltes und damit die Hälfte der Steuergelder in die Aufrüstung fließen! Parallel nimmt die staatliche Repression gegen Friedensproteste zu.

Bei dem, was wir alle zum Leben brauchen, wollen sie weiter kürzen. Die Regierung macht Stimmung gegen Menschen in der Grundsicherung und gegen Geflüchtete. Sie sorgt nicht dafür, dass es bezahlbaren Wohnraum, soziale Sicherheit oder gute Bildung für uns alle gibt. Für eine gute Gesundheitsversorgung und Schulen nimmt sie kein Geld in die Hand. Durch die Schuldächer regnet es weiter rein und die Klassen sind zu groß. Darum müsste sich die Regierung kümmern, wenn sie Sicherheit für junge Menschen schaffen will – statt sie zum Militär zu schicken!

Aufrüstung sichert keinen Frieden! Niemals!

• Geld für Schulen, bezahlbares Wohnen, gute Bildung und gute Gesundheit statt für Tod, Krieg und Elend!

• Stoppt die Waffenexporte, besonders in Kriegs- und Krisengebiete!

• Nein zur Wehrpflicht! Freiwillige soziale Dienste und eine gute Zukunft für alle!

 

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!