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Mit kreativem Straßenprotest gegen Kettenbefristung

Die Junge Linke hat heute mit einem statierischem Straßentheater gegen Ketten-Befristungen protestiert.

An einer Kette aufgereiht marschierten die befristet Beschäftigten unter dem Kommando ihres gewieften Arbeitgebers durch die Innenstadt. Während ihr Boss stolz sein Geschäftsmodel und die besondere Fügsamkeit und Flexibilität seiner befristeten Angestellten anpries, machten die Befristeten über Schilder auf ihre fehlende Zukunftsperspektive und Planbarkeit ihres Lebens aufmerksam.

Der Arbeitgeber dankte der CDU, SPD, Grünen und FDP für die jahrelange Untätigkeit auf dem Gebiet der sachgrundlosen Befristung und rief zur Wahl dieser Parteien auf.

Was aussieht wie Theater ist seit Jahren bittere Realität. Mehr als die Hälfte der befristet Beschäftigten ist jünger als 35 Jahre. Fehlende Planbarkeit, Perspektivlosigkeit, Probleme bei der Wohnungssuche und Kreditvergabe prägen die Arbeitsbiographien einer ganzen Generation.

Nur mit einer starken LINKEN kann Geschäftsmodellen wie Kettenbefristungen und sachgrundlosen Dauerbefristungen endlich ein Riegel vorgeschoben werden.

Amira Mohamed Ali am 8. Mai in Bielefeld
in Bielefeld:
Dr. Onur Ocak am 8. Mai in Bielefeld:
Meike Taeubig am 8. Mai in Bielefeld:

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