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            <title>Die Linke Kreisverband Bielefeld: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Kreisverband Bielefeld</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 01:19:52 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2026 01:19:52 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-378722</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 17:13:35 +0200</pubDate>
                <title>Primark im Loom: Arbeitsplätze sichern – Zukunft der Innenstadt im Blick behalten</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/primark-im-loom-arbeitsplaetze-sichern-zukunft-der-innenstadt-im-blick-behalten/</link>
                
                <description>Die mögliche Schließung der Primark-Filiale im Loom gefährdet rund 150 Arbeitsplätze. Die Ratsfraktion Die Linke fordert Primark und ECE auf, weiterzuverhandeln und eine Lösung zu suchen, die den Standort und die Arbeitsplätze sichert.
„150 Beschäftigte dürfen nicht die Leidtragenden eines Streits über Mietkonditionen werden. Über die Miethöhe verhandeln Primark und ECE – über die Zukunft der Beschäftigten darf aber nicht über deren Köpfe hinweg entschieden werden&quot;, erklärt Dennis Möhlmeier, Co-Vorsitzender der Ratsfraktion Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unter den Beschäftigten sind schwerbehinderte Kolleg:innen, Alleinerziehende, Auszubildende und Menschen kurz vor der Rente. Sie brauchen Sicherheit und eine verlässliche Perspektive. Primark muss den Betriebsrat frühzeitig und umfassend über alle Entscheidungen informieren, die Standort und Arbeitsplätze betreffen. Die Beschäftigtenvertretung darf nicht erst einbezogen werden, wenn Entscheidungen bereits gefallen sind. Ihre Vorschläge zum Erhalt der Arbeitsplätze müssen ernsthaft geprüft werden; auch die Gewerkschaft muss dabei eine starke Rolle spielen.</p>
<p>Die konkreten Mietforderungen und die wirtschaftlichen Daten des Bielefelder Standorts sind nicht öffentlich bekannt. Deshalb lässt sich von außen nicht beurteilen, woran eine Einigung tatsächlich scheitert. Umso mehr sind Primark und ECE gefordert, ernsthaft nach einer tragfähigen Lösung zu suchen.</p>
<p>Großkonzerne wie Primark haben ihr Geschäftsmodell über Jahre auf extrem billige Produktion aufgebaut, die regelmäßig wegen schlechter Arbeitsbedingungen und niedriger Löhne in den globalen Lieferketten kritisiert wird. Während entlang der Produktionskette Kosten gedrückt werden, sind es am Ende die Beschäftigten vor Ort, die die Unsicherheit tragen müssen, wenn Standorte aus wirtschaftlichen Erwägungen infrage gestellt werden.</p>
<p>Trotzdem darf die wichtige Kritik an Primarks Geschäftsmodell nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Für die Beschäftigten geht es um ihre Existenzsicherung.</p>
<p>Der mögliche Weggang von Primark ist zudem eine Frage der Bielefelder Innenstadtentwicklung. Das Loom ist ein wichtiger Frequenzbringer für die City; Primark gehört zu seinen großen Ankermietern. Ein längerfristiger Leerstand einer so großen Fläche könnte auch die übrigen Geschäfte, die Bahnhofstraße und die Innenstadt insgesamt treffen.</p>
<p>„Bielefeld braucht eine lebendige Innenstadt, in der Menschen einkaufen, arbeiten, sich treffen und gerne aufhalten. Dazu gehören ein vielfältiger Einzelhandel und sichere Arbeitsplätze. Deshalb sollten Stadt, Wirtschaftsförderung und Citymanagement jetzt das Gespräch mit Primark, ECE, Betriebsrat und Gewerkschaft suchen und ausloten, wie sie zu einer Lösung beitragen können", so Möhlmeier.</p>
<p>Die Beschäftigten brauchen jetzt schnell Klarheit und eine Perspektive.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378719</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 12:20:56 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung zur den Landtagskandidaturen für die Wahl 2027 der Partei die Linke in Bielefeld</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/die-linke-bielefeld-empfiehlt-wahl-von-ingo-nuernberger-in-der-stichwahl-1/</link>
                
                <description>Auf ihrer Mitgliederversammlung wählte die Partei DIE LINKE Kandidat:innen für die Wahl zum NRW-Landtag 2027.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Wahlkreis Bielefeld-Mitte (Wahlkreis 92) wurde Jesper Herking aufgestellt. Der 21jährige Jura-Studierende ist seit 7 Jahren Parteimitglied und sieht die innere Sicherheit als sein Arbeitsfeld im künftigen Landtag. Die verstärkte Kontrolle des Arbeitsschutzes, die Stärkung der Betriebsfinanzämter zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung und die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sind für ihn zentrale Anliegen. Die Versammlung unterstützt Jesper Herking bei seiner Kandidatur für einen sicheren Platz auf der Landesliste.</p>
<p>Im süd-östlichen Wahlkreis Bielefelds (Wahlkreis 93) stellte die Versammlung den Fraktionsvorsitzenden Dennis Möhlmeier auf. Der 45jährige Gesamtschullehrer will sich vor allem auf den Gebieten der Bildungspolitik, der Wirtschaftspolitik und der kommunalen Finanzausstattung betätigen.</p>
<p>Im Wahlkreis Bielefeld/Gütersloh (Wahlkreis 94) wurde die 35jährige wissenschaftliche Angestellte Kristina Rein aus Steinhagen zur Kandidatin gewählt. Sie sieht die Themen bezahlbares Wohnen, Arbeit und soziale Gerechtigkeit als Schwerpunkt.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI KV Pressemitteilungen</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-378717</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:01:51 +0200</pubDate>
                <title>25.September: Schulstreik gegen die Wehrpflicht</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/schulstreik-gegen-die-wehrpflicht-3/</link>
                
                <description>Mit der Musterung erfasst die Bundeswehr, wer im Kriegsfall eingezogen werden könnte. Auch wer den freiwilligen Wehrdienst ablehnt, kann später zum Dienst verpflichtet werden. Die viel beschworene Freiwilligkeit erweist sich damit immer deutlicher als Vorbereitung auf eine neue Wehrpflicht. Wer nicht für Aufrüstung und Krieg herangezogen werden will, muss jetzt widersprechen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommt zum Schulstreik gegen die Wehrpflicht!</strong><br><br>Wann? <strong>25. September, 11 Uhr</strong><br>Wo? <strong>Rathaus Bielefeld</strong><br><br>Unsere Zukunft gehört nicht der Bundeswehr!</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-378654</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 15:45:19 +0200</pubDate>
                <title>Lebenswertes Bielefeld – auch im Alter?! </title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/lebenswertes-bielefeld-auch-im-alter/</link>
                
                <description>Die Linke Ratsfraktion nimmt den Internationalen Tag der älteren Menschen zum Anlass, die Lebenssituation und die Bedarfe älterer Menschen in Bielefeld in den Blick zu nehmen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns auf den Austausch: Was freut oder ärgert Sie in Bielefeld? Welche seniorenpolitischen Fragen sind aus Ihrer Sicht besonders wichtig? Wo wünschen Sie sich politische Unterstützung?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Ratssaal ist rollstuhlzugänglich.</p>
<p>Ein rollstuhlzugängliches WC ist vorhanden.</p>
<p>Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierte!</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378589</guid>
                <pubDate>Sun, 13 Sep 2026 11:03:00 +0200</pubDate>
                <title>Großdemonstration gegen rechten Aufmarsch</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/grossdemonstration-gegen-rechten-aufmarsch/</link>
                
                <description>Am 12. September zog das „Projekt M1llion&quot; durch Bielefeld. Bei früheren Aktionen dieser Gruppe waren immer wieder Akteur*innen aus verschwörungsideologischen Milieus sowie Rechtsextreme und Neonazis beteiligt.
Dem Aufruf des Bielefelder Bündnis gegen Rechts folgten über 5.000 Menschen. Während das „Projekt M1llion&quot; zwar 10.000 Teilnehmende anmeldete, aber letztlich mit nur rund 300 Personen durch unsere Stadt zog, formierte sich in ganz Bielefeld Protest gegen die menschenverachtenden Positionen dieser Gruppierung.
Danke an alle Antifaschist*innen, die sich auf unterschiedliche Weise dem rechten Aufmarsch widersetzt haben. Für rechte Hetze ist in unserer Stadt kein Platz!</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 08:14:00 +0200</pubDate>
                <title>Heute ist der Tag der Wohnungslosen</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/heute-ist-der-tag-der-wohnungslosen/</link>
                
                <description>Die Zahlen aus Bielefeld zeigen eine dramatische Entwicklung: Innerhalb von drei Jahren stieg die Zahl der Menschen in Übergangsunterkünften von 487 auf 628 – darunter 334 Familienangehörige und 141 Kinder (Zahlen aus 2025). Zusätzlich schätzt die Verwaltung rund 40 Menschen, die vollständig ohne Unterkunft leben. 
Die Dunkelziffer ist weit höher, denn viele Menschen werden nicht registriert, kommen bei Freund*innen unter oder meiden aus Scham die Hilfen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Bielefeld fehlen seit Jahren strukturell etwa 4.000 Wohnungen. Die Mieten steigen parallel immer weiter, ebenso die Anzahl wohnungs- und obdachloser Menschen.</p>
<p>Die Stadt Bielefeld verfügt zwar über ein breites Hilfenetz, doch die Grenzen sind offensichtlich. Psychisch erkrankte und suchtkranke Menschen fallen oft durchs Raster, soziale Dienste sind überlastet und der Mangel an bezahlbarem Wohnraum verhindert den Ausstieg aus der Wohnungslosigkeit. Diese strukturellen Ursachen sind bundesweit sichtbar: Mieten haben sich vielerorts verdoppelt, es fehlen Millionen Sozialwohnungen, während fast zwei Millionen Wohnungen leer stehen – oft aus Spekulationsgründen!&nbsp;</p>
<p><strong>Wir brauchen dringend bezahlbaren Wohnraum!</strong></p>
<p>Auch in Bielefeld zeigt sich, wie falsche Prioritäten soziale Probleme verstärken: Die ehemaligen Kasernenflächen Rochdale und Catterick sollen möglicherweise der Bundeswehr übergeben werden, obwohl dort dringend benötigter sozialer Wohnraum entstehen könnte. Als Ratsfraktion Die Linke haben wir bereits mehrfach gefordert, dass die Stadt sich intensiv darum bemüht, die bereits verhandelte Rückgabe der ehemaligen Kasernenflächen umzusetzen.&nbsp;</p>
<p>Zudem stellten wir einen Antrag im Stadtrat, mit dem wir die Prüfung der Einrichtung einer sozialen Wohnraumvermittlung anstoßen wollten, die sich insbesondere den Bedürfnissen wohnungsloser- bzw. obdachloser Menschen widmet. Eine soziale Wohnraumvermittlung könnte bei der Wohnungssuche gezielt unterstützen, indem sie als Bindeglied zwischen Wohnungslosen und Vermieter*innen agiert und so den Weg aus der Obdachlosigkeit ebnet. Sie kann dazu beitragen, Leerstände zu nutzen, soziale Härten abzufedern und individuelle Unterstützungsangebote zu vermitteln.</p>
<p>Zur Ratssitzung im April haben wir zudem einen Antrag eingebracht, der sich mit der zunehmenden Zweckentfremdung von Wohnraum in Bielefeld befasst. Hintergrund sind steigender Leerstand, die Umwandlung von Wohnungen in Ferienunterkünfte sowie teure Kurzzeitvermietungen und weitere Zweckentfremdungen. Wir wollen Zweckentfremdung von Wohnraum in Bielefeld endlich beenden.&nbsp;</p>
<p><strong>Warum die Wohnungskrise eskaliert.</strong><br><strong>Die Ursachen sind bekannt und sie sind strukturell:</strong></p><ul class="list-normal"><li>&nbsp; Mangel an bezahlbarem Wohnraum</li><li>Rückgang von Sozialwohnungen</li><li>Steigende Mieten</li><li>Wachsende Armut, Miet- und Energieschulden</li><li>Psychische und körperliche Erkrankungen, die ohne angemessene Unterstützung bleiben</li><li>Überlastete soziale Dienste durch Mittelkürzungen</li></ul><p><strong>Die Bundesregierung verschärft die Lage mit massiven Angriffen auf das soziale Netz zusätzlich:</strong>&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>Sanktionen im Bürgergeld, Einschränkung bei der Übernahme von Wohnkosten, drohende Streichung von Mietzahlungen bei verpassten Terminen - so wird Wohnungslosigkeit produziert, nicht verhindert!</li><li>Mieten haben sich in den letzten Jahren verdoppelt</li><li>Es fehlen mindestens 5 Millionen Sozialwohnungen im ganzen Land</li><li>Gebaut wird fast ausschließlich im Luxussegment</li><li>Fast 2 Millionen Wohnungen stehen leer - gekauft zur Spekulation</li><li>Die Mietpreisbremse greift kaum</li></ul><p><strong>Wohnen ist ein Menschenrecht - keine Ware!</strong></p>
<p>In einem reichen Land wie Deutschland sollte eine gute Wohnung für alle selbstverständlich sein. Doch Wohnraum wird zur Spekulationsmasse, während Löhne stagnieren und soziale Sicherungssysteme geschwächt werden. Das ist politisch gewollt!</p>
<p>Deshalb&nbsp;braucht es einen Kurswechsel: massiven sozialen Wohnungsbau, einen bundesweiten Mietendeckel, Hilfen statt Sanktionen, mehr Ressourcen für Beratung und Jugendhilfe sowie die konsequente Nutzung leerstehender Wohnungen. Wohnungslosigkeit ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen und sie kann beendet werden, wenn der Wille dazu vorhanden ist.</p>
<p>Unser Arbeitskreis "Die Linke hilft!" hilft bei Problemen mit dem Vermieter, dem Jobcenter oder anderen Sozialbehörden. Unsere Genoss*innen beraten und gehen rechtlich gegen Mietwucher, wie z.B. bei der LEG, vor. Außerdem gibt es dort Tipps bei Fragen rund um‘s Wohnen, Betriebs- und Heizkostenabrechnungen werden überprüft.</p>
<p>Einfach anrufen, auf die Mailbox sprechen oder per WhatsApp melden!<br>Tel: 0157 55205551<br>dielinkehilft@dielinke-bielefeld.de</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378470</guid>
                <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:48:01 +0200</pubDate>
                <title>Antikriegstag 2026: NEIN zum Krieg! JA zum Frieden!</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/antikriegstag-2026-nein-zum-krieg-ja-zum-frieden/</link>
                
                <description>Die Linke ruft zur Teilnahme an der Mahn- und Gedenkveranstaltung am 5. September 2026 auf. &quot;Über 60 Millionen Menschen, darunter 27 Millionen aus der Sowjetunion, fanden in dem von Deutschland begonnen 2. Weltkrieg den Tod. Allein im Kriegsgefangenenlager Stalag 326 in Stukenbrock starben unter unmenschlichen Bedingungen 65.000 Menschen aus der ehemaligen UdSSR, aus Polen, Frankreich, dem früheren Jugoslawien und Italien. Ihr Leiden und ihr Sterben bleibt uns und vor allem deren Angehörigen unvergessen!&quot; </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.dielinke-bielefeld.de/fileadmin/kvbielefeld/kv_pdf/kv_pdf_2023/2026-09-05_Blumen_fuer_Stukenbrock_2026.pdf" class="link-download">Blumen für Stukenbrock: Aufruf zur Mahn- und Gedenkveranstaltung 2026</a></p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378391</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 16:42:13 +0200</pubDate>
                <title>Wir entlasten dich. Die AfD entlastet die Reichen!</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/wir-entlasten-dich-die-afd-entlastet-die-reichen/</link>
                
                <description>Die AfD ist nicht nur die Partei des Hasses, sie ist auch die Partei der Reichen. Doch das versucht sie mit allen Mitteln zu verstecken und verkauft sich als Partei der „kleinen Leute“... das ist allerdings eine fette Lüge!
Ein Blick in ihr Wahlprogramm und ihr Abstimmungsverhalten zeigt glasklar: Die AfD entlastet Reiche und bezahlen sollen dafür die arbeitenden Menschen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Während sie soziale Sicherungssysteme abbauen will, blockiert sie zusätzlich jede Maßnahme, die das Leben von Normalverdienenden verbessern würde.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Konkrete Beispiele:</strong></p><ul class="list-normal"><li>Erhöhung des Mindestlohns: Die AfD lehnt sie ab, obwohl Millionen Menschen davon profitieren würden</li><li>Bundesweiter Mietpreisdeckel: Die AfD ist dagegen. Logisch, denn das ist ihr Geschenk für Immobilienkonzerne und ein Schlag ins Gesicht für Mieter*innen</li><li>Steuerentlastungen für Reiche: Genau das fordert die AfD</li><li>Vermögenssteuer: Die AfD ist strikt dagegen, obwohl sie dazu beitragen würde, extreme Ungleichheit zu reduzieren</li><li>Bau von günstigen Wohnungen: Die AfD stimmt regelmäßig gegen Programme, die bezahlbaren Wohnraum schaffen sollen</li><li>Armutsfeste Mindestrente: Die AfD lehnt sie ab. Rentner*innen bleiben auf der Strecke</li><li>Abschaffung der Erbschaftssteuer: Ein Geschenk für Vermögende, das die AfD aktiv unterstützt</li><li>Stärkung von Arbeitslosengeld, Kindergeld und sozialer Absicherung: Die AfD stimmt dagegen oder will kürzen</li><li>Mindestlohn für Auszubildende: Die AfD lehnt ihn ab, obwohl junge Menschen dringend Unterstützung brauchen</li><li>Entlastung von Geringverdienenden und Alleinerziehenden: Die AfD blockiert Maßnahmen, die genau diesen Menschen helfen würden&nbsp;</li></ul><p><strong>Das Muster ist eindeutig:</strong><br><br><strong>Die AfD schützt Vermögende und Unternehmen und die arbeitende Mehrheit soll die Rechnung zahlen.</strong><br><br><strong>Wenn du eine Politik willst, die sich wirklich an den Interessen der Beschäftigten orientiert, für faire Löhne kämpft, bezahlbares Wohnen ermöglicht und einen starken Sozialstaat verteidigt, dann bist du bei Die Linke richtig. Denn wir entlasten DICH, nicht die Reichen und Konzerne!</strong><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378390</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 16:37:37 +0200</pubDate>
                <title>Komm mit uns nach Essen am 26.09. zur DGB-Kundgebung!</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/komm-mit-uns-nach-essen-am-2609-zur-dgb-kundgebung/</link>
                
                <description>Egal ob Rente, Krankschreibung, Gesundheit oder 8 h Arbeitstag: Überall werden die Bedingungen für die arbeitenden Menschen in diesem Land verschlechtert. Die Regierung greift gerade massiv unsere erkämpften Rechte an. Doch wir werden uns diese nicht so einfach nehmen lassen! Wir zahlen nicht den Preis für ihre Krisen! 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegenteil: Zusammen kämpfen wir für eine gemeinwohlorientierte Industriepolitik, die unsere Arbeitsplätze zu guten Konditionen sichert oder neu aufbaut, und für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, damit die Reichen und Mächtigen nicht einfach auf unsere Kosten so weitermachen wie bisher.</p>
<p>Daher organisiert der Deutsche Gewerkschaftsbund am 26.09. bundesweite Proteste. Als Linke rufen wir zur Teilnahme an diesen Protesten auf und fahren gemeinsam mit dem Bus aus Bielefeld!</p>
<p>Schließ dich uns an und komm mit zur zentralen Kundgebung für NRW in Essen am 26.09. um 11 Uhr am Burgplatz!</p>
<p>Busanmeldung: <a href="http://nrw.dgb.de/mitmachen/aktionstag-sozialstaat" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">nrw.dgb.de/mitmachen/aktionstag-sozialstaat</a></p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 16:14:42 +0200</pubDate>
                <title>Ein Beispiel medialer Normalisierung der AfD</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/ein-beispiel-medialer-normalisierung-der-afd/</link>
                
                <description>Nach ihrem Sommerinterview mit Maximilian Kneller (AfD) haben wir das Westfalen-Blatt schriftlich kritisiert. Wir finden: Wer rechtsextreme Narrative, offensichtliche Falschaussagen, historische Verdrehungen und demokratiefeindliche Behauptungen unkommentiert stehen lässt, trägt zu ihrer Normalisierung bei. Wir erläutern, warum dieses Interview ein journalistisches Problem darstellt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sehr geehrte WB-Redaktion,</strong></p>
<p>am 02.08.2026 veröffentlichten Sie ein von Andreas Schnadwinkel geführtes Sommerinterview mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Kneller.</p>
<p>Das Interview vermittelt den Eindruck, als handle es sich bei Kneller um einen gewöhnlichen Politiker, dem man im Sommerinterview eine weitgehend unkritische Bühne bietet. Bereits der Titel <strong>„AfD-Mann Kneller: “Rechtsextrem? Das macht mir gar nichts, weil es Blödsinn ist“</strong> trägt&nbsp;aus unserer Sicht&nbsp;zur Verharmlosung rechtsextremer Positionen bei. Er suggeriert, der Begriff „rechtsextrem“ sei lediglich eine politische Zuschreibung, die man mit einem Schulterzucken abtun könne. Damit wird eine menschenfeindliche und demokratiefeindliche Ideologie sprachlich entschärft. Das halten wir für journalistisch fahrlässig.</p>
<p>Das Sommerinterview steht exemplarisch für die mediale Normalisierung von Personen aus dem rechtsextremen Spektrum. Genau darin liegt unsere Kernkritik: Wenn solche Akteure wie gewöhnliche politische Gesprächspartner präsentiert werden, geraten die Inhalte und Folgen ihrer Politik aus dem Blick. Auch die Bildsprache des Interviews – ein lächelnder Abgeordneter in handwerklicher Umgebung – trägt zu dieser Entschärfung bei. Sie vermittelt Harmlosigkeit, wo eine kritische politische Einordnung notwendig wäre.</p>
<p>Knellers öffentlich dokumentierte Äußerungen und sein politisches Auftreten zeigen seit Jahren ein Muster aus Frauenfeindlichkeit, rassistischen Zuschreibungen, demokratiefeindlichen und rechtsextremen Narrativen sowie Angriffen auf demokratische und kulturelle Initiativen. Auch im Deutschen Bundestag sind zahlreiche Ordnungsrufe und Ermahnungen wegen persönlicher Beleidigungen dokumentiert. Hinzu kommen Äußerungen auf seinen Social-Media-Plattformen, die wir als rassistisch und menschenverachtend kritisieren. Auch in Bielefelder Gremien zeigt sich aus unserer Sicht ein Muster aus Unsachlichkeit, rassistischer Hetze und Missachtung parlamentarischer Umgangsformen.&nbsp;Aus diesem Grund hat die Ratsfraktion Die Linke gemäß § 58 Abs. 5 GO NRW Widerspruch gegen die Bestimmung Maximilian Knellers zum Vorsitzenden des Bielefelder Kulturausschusses eingelegt. (https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/kultur-braucht-vielfalt-respekt-und-demokratische-haltung/)</p>
<p>Besonders problematisch ist, dass Kneller im Sommerinterview Raum erhält, Proteste gegen die AfD mit der Gewalt der nationalsozialistischen SA gleichzusetzen. Eine solche Aussage hätte zwingend journalistisch eingeordnet und hinterfragt werden müssen. Gleiches gilt für die Delegitimierung demokratischer Institutionen, die Diffamierung politischer Gegner*innen, die Verdrehung historischer Begriffe wie „Antifaschismus“ und die Selbstinszenierung der AfD als „Zukunftspartei“. Statt kritischer Rückfragen bleiben solche Aussagen weitgehend unkommentiert.</p>
<p>Wir konstatieren einen schweren journalistischen Fehltritt, wenn eine regionale Tageszeitung politischen Akteuren aus dem rechtsextremen Spektrum eine derart unkritische Bühne bietet. Gerade angesichts zunehmender rechtsextremer Gewalt und des Drucks auf demokratische Institutionen&nbsp;und den Sozialstaat&nbsp;kann von Neutralität gegenüber solchen Positionen nicht die Rede sein.</p>
<p>Wir bitten Sie daher nachdrücklich, das Interview kritisch zu reflektieren und künftig sicherzustellen, dass extremistische Narrative nicht durch unkritische Darstellung normalisiert werden. Eine verantwortungsvolle Berichterstattung braucht dort, wo Menschenfeindlichkeit und Demokratiefeindlichkeit auftreten, Kontext, kritische Rückfragen, Faktenchecks und klare Einordnung.</p>
<p>Denn Neutralität gegenüber Rechtsextremismus bedeutet faktisch dessen Normalisierung.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378269</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 14:07:37 +0200</pubDate>
                <title>Kultur braucht Vielfalt, Respekt und demokratische Haltung</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/kultur-braucht-vielfalt-respekt-und-demokratische-haltung/</link>
                
                <description>Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bielefeld hat gemäß § 58 Abs. 5 GO NRW Widerspruch gegen die Bestimmung von Maximilian Kneller, Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion, zum Vorsitzenden des Kulturausschusses eingelegt. Auch weitere Ratsmitglieder und Fraktionen machen von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Vorsitz des Kulturausschusses verlangt Integrationsfähigkeit, Neutralität, Respekt gegenüber allen Beteiligten und die Fähigkeit, kulturelle Vielfalt glaubwürdig zu schützen. Kultur ist ein demokratischer Schutzraum, ein Ort der Freiheit, der kritischen Auseinandersetzung und der gleichberechtigten Teilhabe. Wer diesen Raum leitet, muss ihn verteidigen – nicht angreifen. Maximilian Kneller tut Letzteres“, erklärt Die Linke.</p>
<p>Knellers öffentlich dokumentierte Äußerungen und sein politisches Auftreten zeigen nach Auffassung der Linken ein Muster aus Frauenfeindlichkeit, rassistischen Zuschreibungen, rechtsextremen Narrativen und Angriffen auf demokratische und kulturelle Initiativen. Auch im Deutschen Bundestag wurden mehrere seiner Zwischenrufe als sexistisch, beleidigend oder unsachlich bewertet; Ordnungsrufe und Ermahnungen wegen persönlicher Beleidigungen sind dokumentiert. Hinzu kommen rassistische Äußerungen, die er regelmäßig auf seinen Social-Media-Plattformen veröffentlicht. Sie belegen seine menschenverachtende Haltung, die mit der Leitung eines städtischen Kulturausschusses unvereinbar ist.</p>
<p>Besonders gravierend ist aus Sicht der Linken Knellers Verwendung des Begriffs „Remigration“ als politische Forderung. Der Begriff ist zentraler Bestandteil rechtsextremer Debatten und steht dort für Konzepte ethnischer Homogenisierung bis hin zu Massenausweisungen. „Wer solche Positionen vertritt, kann nicht glaubwürdig für eine Kulturpolitik stehen, die Teilhabe unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit oder Migrationsgeschichte gewährleistet“, so Die Linke.</p>
<p>Auch in Bielefelder Gremien zeigt Maximilian Kneller ein Muster aus Unsachlichkeit, Hass, rassistischer Hetze und Missachtung des parlamentarischen Umgangs. Dazu zählen aus Sicht der Linken die Veranlassung eines Polizeieinsatzes im Kulturausschuss, abwertende Äußerungen über Bürgerinitiativen und Besucher*innen sowie unsachliche Beiträge in Ausschüssen und Ratssitzungen. Besonders deutlich wird dies im Umgang mit einer breit getragenen Initiative zu NS-Gedenkstättenfahrten, die Kneller als „Hetze gegen die AfD“ diffamiert hat. Aus Sicht der Linken zeigt dies eine kulturfeindliche Haltung gegenüber historisch-politischer Bildung.</p>
<p>„Kulturelle Verständigung hat Europa nach dem Zweiten Weltkrieg Stabilität und Aussöhnung ermöglicht und bleibt eine zentrale Säule unserer Demokratie. Der Kulturausschuss verantwortet zentrale Einrichtungen und Bereiche unserer Stadt – von Museen, Stadtbibliothek und Stadtarchiv über Volkshochschule, Musik- und Kunstschule bis zur freien Kulturszene und Erinnerungskultur. Hier braucht es Sensibilität für Diskriminierung, Offenheit und Respekt vor der demokratischen Stadtgesellschaft. Wer demokratische Kulturinitiativen angreift und selbst immer wieder rassistische, sexistische und menschenfeindliche Äußerungen tätigt, kann diese Aufgabe keinesfalls erfüllen.“</p>
<p>Auch die Bezeichnung des Bielefelder Kulturpacts als „linksideologisches Netzwerk“ durch die AfD-Fraktion ist Ausdruck eines politischen Verständnisses, das die freie und kritische Kulturarbeit angreift. „Unsere freie Kulturszene lebt von migrantischen Initiativen, queeren Räumen, selbstverwalteten Zentren, kleinen Bühnen und vielfältigen Projekten. Sie braucht Schutz und Unterstützung – keine politische Einschüchterung.“</p>
<p>Die Linke warnt deshalb davor, mit Kneller ausgerechnet einen Vertreter der AfD an die Spitze des Kulturausschusses zu setzen, dessen politisches Auftreten den Grundwerten einer offenen und vielfältigen Kulturpolitik widerspricht.</p>
<p>„Bielefeld braucht eine Kulturpolitik, die allen Menschen offensteht – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Wohnort. Kultur muss frei, vielfältig, kritisch und demokratisch bleiben. Dafür werden wir uns gemeinsam mit der Kulturszene, den Kunstschaffenden und ihren Einrichtungen einsetzen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378232</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 13:00:19 +0200</pubDate>
                <title>Mietspiegel 2026: Stadt redet Wohnungskrise schön</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/mietspiegel-2026-stadt-redet-wohnungskrise-schoen/</link>
                
                <description>Die Linke kritisiert die Darstellung des neuen Bielefelder Mietspiegels 2026 durch die Stadt. Von einer „guten Nachricht“ könne angesichts der Lage auf dem Wohnungsmarkt keine Rede sein. Die Leerstandsquote liegt bei nur 0,29 Prozent. Fachleute gehen davon aus, dass ein funktionierender Wohnungsmarkt etwa drei Prozent freie Wohnungen braucht, damit Menschen überhaupt eine echte Auswahl haben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wer den neuen Mietspiegel als gute Nachricht verkauft, redet die Wohnungskrise schön. Für viele Menschen geht es längst nicht mehr darum, wie hoch die Durchschnittsmiete ist, sondern ob sie überhaupt noch eine bezahlbare Wohnung finden“, erklärt Ratsmitglied Dr. Dirk Schmitz.</p>
<p>Der Mietspiegel dient Vermieter:innen als Grundlage, um Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete zu begründen. Nach Auffassung der Linken ist der neue Mietspiegel jedoch deutlich komplizierter geworden. Mehr Tabellen, neue Wohnlagen und zahlreiche Ausstattungsmerkmale erschweren es Mieter:innen, selbst zu überprüfen, ob eine Mieterhöhung tatsächlich gerechtfertigt ist.</p>
<p>„Wir befürchten, dass viele Mieterinnen und Mieter künftig komplizierte Berechnungen erhalten und einer Mieterhöhung zustimmen, obwohl sie gar nicht angemessen ist. Vor allem bei den wohnwerterhöhenden Merkmalen bleibt unklar, welche Zuschläge zulässig sind und wann einzelne Merkmale mehrfach berücksichtigt werden“, so Schmitz.</p>
<p>Kritisch sieht Die Linke auch die neue Wohnlagenkarte. Sie ist jetzt erstmals Bestandteil des qualifizierten Mietspiegels und kann damit unmittelbar Einfluss auf die Miethöhe haben.</p>
<p>„Die Stadt kann nicht einerseits von benachteiligten Quartieren sprechen und andererseits fast ganz auf einfache Wohnlagen verzichten. Das passt nicht zusammen“, kritisiert Schmitz.</p>
<p>Auch die Entstehung der Wohnlagenkarte hält Die Linke für problematisch. Nach ihrer Auffassung basiert sie weitgehend auf der bisherigen Einstufung der Wohnlagen, die bereits in der Vergangenheit umstritten war. Während diese Einstufung im Mietspiegel 2024 noch keine verbindliche Grundlage für Mieterhöhungen war, fließt sie nun über ein statistisches Verfahren in den qualifizierten Mietspiegel ein und erhält damit erheblich mehr Gewicht.</p>
<p>Wie angespannt der Wohnungsmarkt ist, zeigt auch die Erfahrung von Juri B.: „Ich habe vier Jahre lang in der Innenstadt gesucht. Kaltmieten von rund zehn Euro pro Quadratmeter sind inzwischen keine Seltenheit. Kleine Wohnungen sind oft noch teurer. Und das gilt nicht nur für begehrte Wohnlagen, sondern auch für Wohnungen an der Detmolder Straße in mäßigem Zustand, bei denen zusätzlich überhöhte Ablösen für Küchen oder Möbel verlangt werden. Eine Wohnung zu finden ist schwer genug – sie bezahlen zu können, ist oft die noch größere Herausforderung.“</p>
<p>Die Linke fordert deshalb verständliche Informationen, mit denen Mieterinnen und Mieter Mieterhöhungen selbst nachvollziehen und prüfen können. Vor allem aber braucht Bielefeld deutlich mehr bezahlbare Wohnungen.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 11:16:19 +0200</pubDate>
                <title>Anfrage im Stadtrat: Femizide in Bielefeld</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/anfrage-im-stadtrat-femizide-in-bielefeld/</link>
                
                <description>Für die Ratssitzung am 11. Juni haben wir im Stadtrat eine Anfrage zum Thema Femizide eingereicht. Da für die Beantwortung eine ausführliche Recherche nötig war, wurde die Anfrage auf die Ratssitzung am 16. Juli verschoben.
Wir fragten nach der Datenlage zu Femiziden in Bielefeld, Angeboten der Täterarbeit und zentralen Präventionsmaßnahmen. Seit Beginn standen wir im Austausch mit der Initiative Femizide stoppen Bielefeld.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland wird fast jeden Tag eine Frau getötet. Jede zweite erlebt sexuelle Belästigung, jede vierte häusliche Gewalt. Und nur rund 20 % der Betroffenen erstatten überhaupt Anzeige. Femizide unterscheiden sich von anderen Tötungsdelikten, weil das Motiv häufig auf Besitzansprüchen und der Vorstellung männlicher Überlegenheit beruht. Gewalt beginnt oft genau dann, wenn eine Frau „Stopp“ sagt.</p>
<p>Aus unserer Anfrage gehen diverse Informationen zu Präventionsmaßnahmen und bestehenden Angeboten gegen geschlechtsspezifische Gewalt hervor. Die Informationen findet ihr auf den Slides. Gleichzeitig wird deutlich, dass unsere Stadt Femizide und ihre Muster nicht erfasst. Obwohl Femizide weltweit identische Strukturen aufweisen, heißt es derzeit, eine „Sonderauswertung“ sei nicht möglich. Doch ohne Daten darüber, wo, warum und in welchem Ausmaß Femizide passieren, fehlt die Grundlage für wirksame Prävention.</p>
<p>Wir sind dankbar für die bestehenden Angebote in Bielefeld und wollen sie stärker sichtbar machen. Ergänzend weisen wir auf das Projekt „Stadtteile ohne Partnergewalt“ hin, das es aktuell in zwei Stadtteilen gibt. Gleichzeitig ist kritisch, dass manche Programme auf Selbstzahlerbasis laufen. Täterarbeit muss zugänglich und kostenfrei sein, sonst besteht die Gefahr, dass die Wahrnehmung von Angeboten an der Kostenfrage scheitert.</p>
<p>Unser Ziel mit der Anfrage: Eine Debatte darüber, wie wir Femizide verhindern, Gewaltkreisläufe durchbrechen, Täterarbeit stärken, Verfahren verbessern und Frauenhäuser bedarfsgerecht ausstatten. Und vor allem: Wie wir ein gesellschaftliches Verständnis schaffen, das Männlichkeit nicht mit Macht oder Gewalt koppelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anfrage:<br><a href="https://anwendungen.bielefeld.de/bi/getfile.asp?id=871144&amp;type=do" target="_blank" rel="noreferrer">https://anwendungen.bielefeld.de/bi/getfile.asp?id=871144&amp;type=do</a></p>
<p>Antwort:<br><a href="https://anwendungen.bielefeld.de/bi/getfile.asp?id=876341&amp;type=do" target="_blank" rel="noreferrer">https://anwendungen.bielefeld.de/bi/getfile.asp?id=876341&amp;type=do</a></p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Rat Anfragen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378212</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 14:10:59 +0200</pubDate>
                <title>Rote Karte für die Bundesregierung – und die Bielefelder SPD</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/rote-karte-fuer-die-bundesregierung-und-die-bielefelder-spd/</link>
                
                <description>Die Linke Bielefeld hat der SPD symbolisch die Rote Karte gezeigt. Über 300 unterschriebene Karten von Bielefelder*innen, die die Kürzungspolitik der schwarz-roten Bundesregierung nicht länger hinnehmen wollen, wurden sichtbar am Parteibüro der SPD angebracht. Sinkende Renten, steigende Kosten in der Gesundheitsversorgung, eine kaputtgesparte psychotherapeutische Versorgung, unbezahlbare Pflege im Alter, Einschränkungen von Arbeitnehmerrechten,  – und dazu das Schweigen ausgerechnet jener Partei, die einst als Interessenvertretung der Arbeiterschaft und Garantin sozialer Rechte angetreten ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Als Regierungspartei trägt die SPD diese Politik nicht nur mit, sie verantwortet sie. Wer sozialdemokratische Wähler*innen jahrzehntelang an sich gebunden hat und ihnen nun Verschlechterung um Verschlechterung zumutet, darf sich über den Vertrauensverlust nicht wundern. Und dieser Vertrauensverlust bleibt nicht folgenlos: Genau dort, wo der Sozialstaat zurückweicht und wo Menschen das Gefühl haben, von den etablierten Parteien im Stich gelassen zu werden, wächst der Zulauf für die extreme Rechte. Die SPD bereitet mit ihrer Verelendungspolitik den Boden, auf dem die AfD gedeiht. Wer soziale Sicherheit abbaut, stärkt am Ende nicht die Mitte, sondern ihre schärfsten Feinde.</p>
<p>"Wer den Sozialstaat angreift, greift das Fundament unserer Gesellschaft an: die Menschen, die jeden Tag arbeiten, pflegen, erziehen und dafür sorgen, dass dieses Land funktioniert", sagt Vorstandsmitglied Laura Erkel am Rande der Aktion.</p>
<p>Die Roten Karten sind mehr als eine Protestgeste. Sie sind ein Signal aus der Bielefelder Bevölkerung, dass die Geduld mit einer Politik am Ende ist, die soziale Errungenschaften opfert und die Rechnung nach unten weiterreicht. Die Linke Bielefeld wird diese Stimmen weitertragen: auf der Straße, in den Stadtteilen und überall dort, wo Widerstand gegen diese Politik organisiert werden muss.</p>
<p>Denn eines steht für uns fest: Der Sozialstaat ist kein Auslaufmodell und keine Verhandlungsmasse, sondern das Fundament einer solidarischen Gesellschaft.</p>
<p>Wir, Die Linke verteidigen ihn!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>
<p>Die Linke Bielefeld<br>Brigitte Stelze, Sprecherin<br>Dr. Onur Ocak, Sprecher<br><a href="mailto:vorstand@dielinke-bielefeld.de" rel="noreferrer">vorstand@dielinke-bielefeld.de</a></p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI KV Pressemitteilungen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378188</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 13:29:04 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: Unfassbar - CDU und SPD wollen zu Lasten unserer Kinder sparen?</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/pressemitteilung-zum-antrag-von-spd-und-cdu-zur-aktualisierung-des-schulischen-bauinvestitionsprogramms-unfassbar-cdu-und-spd-wollen-zu-lasten-unserer-kinder-sparen/</link>
                
                <description>Für die Sondersitzung des Sport- und Schulausschusses am 16. Juli haben SPD und CDU eine Reihe von Prüfaufträgen zur Überarbeitung des schulischen Bauinvestitionsprogramms vorgelegt. Aus Sicht der Linken geht es dabei weit über eine Anpassung an aktuelle Schülerzahlen hinaus. „Die meisten Prüfaufträge dienen nicht dazu, Kapazitäten aufgrund neuer Prognosen des Ganzheitlichen Schulentwicklungsplans anzupassen“, sagt Astrid Lehmann, bildungs-politische Sprecherin der Partei Die Linke und Mitglied im Schulausschuss. „Stattdessen werden an vielen Stellen qualitative Standards infrage gestellt – offenbar allein wegen der angespannten Haushaltslage. Erschreckend ist, wie schnell Errungenschaften für gute Schulen zur Disposition gestellt werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders kritisch sieht Die Linke die geplante Abkehr vom Bielefelder Raummodell, das 2021 mit dem Ganzheitlichen Schulentwicklungsplan beschlossen wurde. Es soll moderne Lernräume schaffen und die Voraussetzungen für Inklusion, Integration und zeitgemäße Pädagogik verbessern – zunächst vor allem bei Neubauten.</p>
<p>„Wer jetzt an Raumgrößen und pädagogischen Standards spart, zementiert veraltete Schulgebäude für Jahrzehnte“, so Lehmann. „Kinder sollen auch künftig in zu kleinen Klassenräumen lernen, obwohl wir längst wissen, dass moderne Lernkonzepte andere Räume brauchen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie viel tatsächlich eingespart wird, wenn Neubauten nun erneut umgeplant werden müssen.“</p>
<p>Auch bei der Schulverpflegung planen SPD und CDU aus Sicht der Linken einen Rückschritt. Während bislang vorgesehen war, in Neu- und Erweiterungsbauten der Grundschulen Frischeküchen einzurichten, soll deren Notwendigkeit künftig grundsätzlich überprüft werden.</p>
<p>Dennis Möhlmeier, Co-Vorsitzender der Ratsfraktion Die Linke und Mitglied im Schulausschuss, erklärt: „Frischeküchen ermöglichen es, mit frischen Lebensmitteln zu kochen. Stattdessen sollen künftig häufiger vorgefertigte Produkte verwendet werden – von bereits gewürzten und portionierten Speisen bis hin zu Pulverprodukten wie Kartoffelbrei oder Tütensuppen. Das ist ein Qualitätsverlust beim Schulessen.“</p>
<p>Die Linke kündigt an, alle Prüfaufträge im Detail zu bewerten. Wo aufgrund veränderter Prognosen tatsächlich weniger Schulkapazitäten benötigt werden oder durch sinnvolle Zusammenlegungen und Synergien Einsparungen möglich sind, wird man dies unterstützen.</p>
<p>„Schulentwicklungsplanung muss regelmäßig überprüft und an neue Entwicklungen angepasst werden“, betont Möhlmeier. „Qualitätsabbau, zusätzliche Planungskosten und Verzögerungen lehnen wir jedoch ab. Investitionen in gute Schulen sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt – und genau dort darf Bielefeld nicht sparen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378181</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:25:00 +0200</pubDate>
                <title>RKI-Schätzung: Mehr als 5.000 hitzebedingte Todesfälle in Deutschland</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/rki-schaetzung-mehr-als-5000-hitzebedingte-todesfaelle-in-deutschland/</link>
                
                <description>Bereits die erste große Hitzewelle dieses Sommers hat dramatische Folgen gehabt. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts gab es in Deutschland bis Ende Juni rund 5.120 hitzebedingte Todesfälle. Allein etwa 4.310 davon entfielen auf die besonders heiße Woche vom 22. bis 28. Juni. Diese Zahlen zeigen: Die Klimakrise ist längst eine konkrete Gefahr für Gesundheit und Leben. Trotzdem werden Klima- und Umweltschutz der Kürzungspolitik untergeordnet – auch in Bielefeld.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders gefährdet sind ältere und chronisch kranke Menschen, Schwangere, Kleinkinder, pflegebedürftige Menschen und Wohnungslose. Sie können sich häufig nicht aus eigener Kraft vor extremer Hitze schützen. Deshalb braucht Bielefeld einen wirksamen und sozial gerechten Hitze- und Klimaschutz.</p>
<p><strong>Unsere Forderungen für Bielefeld:</strong></p>
<p>• den Hitzeaktionsplan verbindlich umsetzen – mit klaren Zuständigkeiten, ausreichenden Mitteln und einem jährlichen Umsetzungsbericht<br>• öffentliche Trinkwasserbrunnen, barrierefreie kühle Räume, Schattenplätze und Sitzmöglichkeiten ausbauen und gut ausschildern<br>• Hitzetelefon und aufsuchende Hilfen für besonders gefährdete Menschen ausbauen<br>• verbindliche Hitzeschutzkonzepte für städtische Einrichtungen, Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen und soziale Angebote voranbringen<br>• besonders belastete und wenig begrünte Quartiere durch Bäume, Verschattung und Entsiegelung gezielt abkühlen<br>• Bund und Land in die Pflicht nehmen, kommunale Hitzeschutzmaßnahmen dauerhaft zu finanzieren</p>
<p>„In unserer Stadt wird immer deutlicher, dass gerade beim Klimaschutz gespart werden soll. Vorschläge für eine krisenfeste und klimaneutrale Stadt werden mit Verweis auf die Haushaltssperre abgelehnt. Dabei muss der Schutz vor extremer Hitze gerade jetzt Priorität haben. Ohne wirksame Maßnahmen heizt sich auch Bielefeld immer stärker auf – mit lebensgefährlichen Folgen für besonders gefährdete Menschen", erklärt Merle Pohl, Ratsmitglied der Linken.</p>
<p><br>Bielefelder Hitze-Portal: <a href="https://www.bielefeld.de/hitzeportal" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bielefeld.de/hitzeportal</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376912</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:14:09 +0200</pubDate>
                <title>Infostand des Arbeitskreis 60+ Links: Taxt he Rich!</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/infostand-des-arbeitskreis-60-links-taxt-he-rich/</link>
                
                <description>Unser Arbeitskreis 60+ Links war am Samstag mit einem Infostand am Jahnplatz. Unter dem Motto „Tax the Rich&quot; machten sie auf die zunehmende Ungleichverteilung von Vermögen und Einkommen in Deutschland aufmerksam.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>An vier Schätzfragen konnten Besucher*innen ihr Wissen testen.&nbsp;Thematisiert wurden:</p><ul class="list-normal"><li>die Einsparungen durch Sozialreformen im Vergleich zu den möglichen Einnahmen aus einer Vermögensteuer,</li><li>die Verteilung des Privatvermögens in Deutschland,</li><li>der CO₂-Ausstoß eines durchschnittlichen Menschen im Vergleich zum Verbrauch der Superreichen sowie die Gegenüberstellung von Betrug beim Bürgergeld und der milliardenschweren Steuerhinterziehung.</li></ul><p>Die Botschaft ist deutlich: Deutschland ist nicht zu arm, um soziale Gerechtigkeit zu finanzieren. Vielmehr zeigt sich, dass genügend Vermögen vorhanden ist, es ist nur extrem ungleich verteilt. Die derzeitigen Kürzungsmaßnahmen der Bundesregierung sind daher keine (!) zwangsläufige Folge fehlender finanzieller Mittel.</p>
<p>Auf Plakaten wurden Mythen dargestellt, die weit verbreitet sind und immer wieder genutzt werden, um Reiche und Superreiche vor einer stärkeren Besteuerung zu schützen. Unter dem Motto „Eigentum verpflichtet" zeigte unser AK beispielhaft auf, welchen Beitrag die Wiedereinführung der Vermögensteuer für mehr Gerechtigkeit und bessere öffentliche Investitionen leisten könnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer Lust hat, beim Arbeitskreis 60+ Links mitzumachen, ist herzlich willkommen!&nbsp;</p>
<p>Der AK trifft sich jeden 2. Freitag im Monat von 10 - 12 Uhr im Parteibüro in der August-Bebel-Straße 126.&nbsp;</p>
<p>Gerne im Vorfeld per Mail melden:</p>
<p><a href="mailto:vorstand@dielinke-bielefeld.de">vorstand@dielinke-bielefeld.de</a></p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-376907</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:03:05 +0200</pubDate>
                <title>Flucht ist kein Verbrechen!</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/demonstration-flucht-ist-kein-verbrechen/</link>
                
                <description>Europa stellt seine Asylpolitik neu auf und die Leidtragenden sind die Menschen, die Schutz suchen. Mit GEAS (Gemeinsames Europäisches Asylsystem) wird Flucht politisch delegitimiert, kriminalisiert und bestraft. Menschen, die vor Krieg, Gewalt oder Klimakatastrophen fliehen, werden behandelt, als hätten sie ein Verbrechen begangen, ihre Schutzbedürftigkeit wird ihnen aberkannt, sie werden frontal attackiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bezahlkarten, die geflüchteten Menschen Bargeld verwehren und sie kontrollieren und einschränken sollen. Abschiebehaft für Menschen, die keine Straftat begangen haben und das sogar für Kinder. Millionen, die in den Ausbau von Abschiebehaftanstalten und Militarisierung fließen, Kürzungen bei Beratung und Integrationsangeboten, das Zusammenpferchen in abgelegenen Unterkünften. All das signalisiert: Ihr sollt nicht ankommen, ihr sollt nicht überleben.<br><br>Während rechte Gewalt massiv ansteigt und Menschenrechte per Gesetz ausgehöhlt werden, sterben Menschen im Mittelmeer – über 2.100 allein im letzten Jahr und zwischen 100.000 und 200.000 in den letzten zehn Jahren. Jede einzelne dieser Todeszahlen ist die direkte Folge politischer Entscheidungen und der menschenverachtenden europäischen Abschottungspolitik.&nbsp;<br><br>Flucht ist kein Verbrechen. Asyl ist ein Menschenrecht. Und jeder Mensch kann von Flucht betroffen sein - das zeigt uns die Geschichte immer wieder!<br><br>Kriege und die Klimakrise werden in den kommenden Jahren Millionen zur Flucht zwingen. Die Bundesregierung trägt ihren Teil dazu bei und befeuert weltweit Kriege und Krisen.&nbsp;<br>Statt solidarisches Krisenmanagement für die kommenden Jahre, erleben wir Abschreckung, Isolation, Bestrafung und Entrechtung.&nbsp;<br><br>Die Antwort auf globale Krisen darf niemals Abschottung, Militarisierung und Spaltung sein, sondern der Ausbau von Schutz, Daseinsvorsorge, Würde und Teilhabe! Wenn Menschenrechte verhandelbar werden, verlieren wir alle!&nbsp;<br><br>Danke an Seebrücke Bielefeld und viele weitere Gruppen und Personen für die Organisierung dieser Demo!&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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                <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 14:13:48 +0200</pubDate>
                <title>Ausstellung zu sexualisierter Gewalt: &quot;was ich anhatte...&quot;</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/ausstellung-zu-sexualisierter-gewalt-was-ich-anhatte/</link>
                
                <description>In den vergangenen Tagen haben wir die Ausstellung „was ich anhatte...&quot; im Historischen Museum Bielefeld besucht. Kuratiert von Beatrix Wilmes zeigt in der Ausstellung die Kleidung, die Überlebende von sexualisierter Gewalt während eines Übergriffs trugen, verbunden mit ihren unveränderten, persönlichen Erfahrungsberichten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Ausstellung entlarvt einen hartnäckigen gesellschaftlichen Mythos: dass Kleidung sexualisierte Gewalt provozieren oder auch verhindern könne. Die Exponate sind Originalstücke oder detailgetreue Second-Hand-Rekonstruktionen und sind schlichte Alltagskleidung, wie sie viele Besucher*innen selbst besitzen. Gerade das macht deutlich, dass sexualisierte Gewalt jede und jeden treffen kann und die Kleidung dabei keine Rolle spielt.</p>
<p>Die zwölf Geschichten zeigen die erschütternde Bandbreite der Gewalt. Sie kann vom Partner ausgehen, vom Kollegen, einem Bekannten, von Familienmitgliedern oder einem völlig Fremden. Und sie machen sichtbar, wie schwer es vielen Betroffenen und Überlebenden fällt und gemacht wird, das Erlebte zu melden, entweder aus Scham, aus Angst oder auch aufgrund mangelnder Sensibilität und Unterstützung durch Sicherheitsbehörden, Politik und Gesellschaft.</p>
<p>Diese Ausstellung ist ein dringender Appell. Wir müssen über sexualisierte Gewalt sprechen, Prävention stärken, Täterarbeit ausbauen und Betroffene und Überlebende gezielt unterstützen. Niemand darf mit dieser Erfahrung allein bleiben!</p>
<p>Ein herzlicher Dank an alle Initiator*innen und Organisator*innen!</p>
<p>Weitere Informationen, Termine für Ausstellungen in ganz Deutschland und Buchungsmöglichkeiten findet ihr hier: <a href="http://www.wasichanhatte.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.wasichanhatte.de</a></p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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                <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 13:28:53 +0200</pubDate>
                <title>Finger weg vom Informationsfreiheitsgesetz!</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/finger-weg-vom-informationsfreiheitsgesetz/</link>
                
                <description>Die Regierungsparteien - Union und SPD - planen die faktische Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes und damit einen der härtesten Angriffe auf Transparenz und demokratische Kontrolle seit Jahren!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer künftig staatliche Informationen haben will, soll ein „berechtigtes Interesse“ nachweisen müssen. Allgemeines öffentliches Interesse reicht nicht mehr. Das bedeutet: Transparenz nur noch für wenige, Kontrolle des Staates nur noch für diejenigen, die sich rechtfertigen können. Kritische Recherchen sollen massiv erschwert werden, Missstände blieben häufiger im Dunkeln.</p>
<p>In den letzten Jahren konnten Medien und Zivilgesellschaft mit dem IFG viele Missstände und Lobbyskandale aufdecken. Nun wird es leichter, Fehler, Skandale und Korruption zu vertuschen und staatliches Handeln wird systematisch intransparent.</p>
<p>Diese Reform schwächt die Pressefreiheit, erschwert investigative Recherche und schafft automatisch ein Klima, in dem Verschwörungserzählungen leichter gedeihen können, weil Informationen fehlen.</p>
<p>Die geplante IFG‑Reform ist ein massiver Skandal und sägt an genau den Kontrollmechanismen, die Macht, Korruption und politische Fehltritte begrenzen sollen!&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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