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            <title>Die Linke Kreisverband Bielefeld: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Kreisverband Bielefeld</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:21:25 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 28 Oct 2026 10:21:25 +0100</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-378997</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 12:42:01 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke: Rangerstellen dauerhaft erhalten</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/die-linke-rangerstellen-dauerhaft-erhalten/</link>
                
                <description>Die Verträge der beiden Bielefelder Ranger sollten nach Ansicht der Ratsfraktion Die Linke über 2027 hinaus verlängert werden. Die Ranger sind Ansprechpartner:innen für Waldbesucher:innen, vermitteln Kindern Umweltwissen und unterstützen Waldbesitzer:innen. Für die Fortsetzung ihrer erfolgreichen Arbeit muss die Stadt Bielefeld lediglich einen jährlichen Eigenanteil von rund 30.000 Euro für beide Stellen leisten. Der restliche Anteil wird vom Land NRW und Sponsoren getragen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;"Mittelfristig sollten beide Stellen jedoch finanziell abgesichert und unbefristet sein. Wiederholte Befristungen bieten den Beschäftigten keine verlässliche Lebensperspektive. Insbesondere das Land NRW ist gefordert, dauerhafte Beschäftigungsperspektiven für engagierte und qualifizierte Mitarbeiter:innen zu schaffen", fordern Merle Pohl und Carsten Strauch, die umweltpolitischen Sprecher:innen der Linken Ratsfraktion.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ansprechpartner:innen:</p>
<p>Merle Pohl, Ratsmitglied, Mitglied im Ausschuss für Klima und Umwelt (AfUK)<br>Carsten Strauch, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Klima und Umwelt (AfUK)</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-378996</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 11:46:31 +0100</pubDate>
                <title>Widersprüchliche Taubenpolitik und Tierleid bleiben bestehen</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/widerspruechliche-taubenpolitik-und-tierleid-bleiben-bestehen/</link>
                
                <description>In der Ratssitzung am 8. Oktober 2026 wurde über den Antrag der Ratsfraktion Die Linke auf ein Verbot von Hochzeitstauben mit Verweis auf juristische Hürden und einen „Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit“ der Züchter*innen und Anbieter*innen nicht abgestimmt. Die Fraktion nahm diese Begründung kritisch zur Kenntnis. Daher blieb lediglich die Möglichkeit, den Antrag noch vor Ort so umzuformulieren, dass die Stadt Bielefeld künftig einen offiziellen Hinweis zur Problematik von Hochzeitstauben veröffentlicht, Paare zum Verzicht auf Hochzeitstauben ermutigt und über die Folgen aufklärt. Dieser veränderten Fassung stimmte der Rat zu.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der ursprüngliche Antrag sah vor, die Genehmigungspraxis vollständig einzustellen und das Aussetzen von Tauben bei Hochzeiten, Feiern und Veranstaltungen zu untersagen. Auch bundesweit wächst die Kritik: Die Stadt Köln warnt aktiv vor dem Einsatz von Hochzeitstauben und Ausschüs-se des Bundesrates empfahlen bereits 2024, das Freilassen von Tauben bundesweit zu untersagen.</p>
<p>Hintergrund des ursprünglichen Antrags war neben dem produzierten Tierleid auch die widersprüchliche Taubenpolitik der Stadt. Für das städtische „Projekt“ zur ”Regulierung” der Taubenpopulation – also die beiden Stellen, an denen Tauben das Mittel Ovistop erhalten, einschließlich Betreuung und Beobachtung – wurden jährliche Kosten von 75.000 € kalkuliert. Im ersten Jahr fielen rund 60.400 € an, um die Fortpflanzung der Stadttauben zu hemmen<br>Andererseits bleibt das Freilassen gezüchteter Hochzeitstauben erlaubt – eine Praxis, die nachweislich Tierleid verursacht und neue Tauben hervorbringt und damit genau das Problem verstärkt, das die Stadt mit großem finanziellen Aufwand zu bekämpfen versucht.</p>
<p>„Diese Logik erschließt sich uns nicht“, erklärte Liza Koç in ihrer Rede. „Der nun vereinbarte Hinweis der Stadt ist ein Teilerfolg, bleibt jedoch deutlich hinter dem zurück, was notwendig wäre. Die Taubenpolitik unserer Stadt bleibt damit widersprüchlich: Während die Stadt hohe Summen in die „Regulierung“ der Taubenpopulation investiert, wird weiterhin eine Praxis geduldet, die neues Tierleid verursacht und die Taubenpopulation weiter anwachsen lässt”, so Koç.<br>In der Ratssitzung am 19. November steht die Ausweitung der Ovistop‑Verfütterung zur Entscheidung. Die Linke kündigt an, diese Beschlussvorlage abzulehnen und ruft weitere Fraktionen dazu auf, dies ebenfalls zu tun, da der Einsatz von Ovistop als eindeutig tierschutzwidrig einzustufen ist.</p>
<p>Die Linke verweist zudem auf die Erfahrungsberichte der ehrenamtlich Engagierten von „Stadttauben Bielefeld“, die regelmäßig Taubeneier aus tierschutzrechtlichen Gründen gegen Attrappen austauschen, verletzte Tauben versorgen und von Tauben berichten, die nach der Aufnahme von Ovistop an Überhitzung oder Schwäche sterben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.dielinke-bielefeld.de/fileadmin/kvbielefeld/Ratsfraktion_Bielefeld/rf_pdf/rf_pdf_2023/2092_Antrag_Linke_Hochzeitstauben.pdf" class="link-download">Antrag Die Linke&nbsp;</a></p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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                <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 11:37:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke fordert Umsetzung des beschlossenen Partizipationsprozesses</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/rohbau-der-neuen-martin-niemoeller-gesamtschule-feiern-ja-doch-die-zukunft-der-apfelstrasse-201-bleibt-ungeklaert/</link>
                
                <description>Anlässlich des Rohbaufestes der neuen Martin-Niemöller-Gesamtschule (MNG) in Schildesche würdigt Die Linke den Baufortschritt. „Der Rohbau der neuen Martin-Niemöller-Gesamtschule zeigt: Schildesche bekommt eine Schule, die dem Stadtteil und den Schüler:innen langfristig eine zukunftsfähige Bildung verspricht.“ sagt Astrid Lehmann, Mitglied im Schul- und Sportausschuss.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gleichzeitig kritisiert Die Linke, dass es in der Frage der Nachnutzung des Geländes an der Apfelstraße 201 keine Fortschritte gibt. Im Mai 2025 beschloss die Bezirksvertretung Schildesche einen Partizipationsprozess unter dem Titel „Mach mit!“, um einen breiten Konsens in der Bevölkerung zu erzielen. Eine im März 2026 von Linken, Grünen und SPD gemeinsam gestellte Sachstandsanfrage bleibt auch ein halbes Jahr später von der Verwaltung unbeantwortet. „Was wir seit Jahren nicht wollen, ist, dass das frei werdende Gelände für Hochpreiswohnungen an Investoren verkauft wird. Das Gelände soll für kommunale Zwecke genutzt werden.“, so Hartwig Hawerkamp, Vorsitzender der Linksfraktion der Bezirksvertretung Schildesche.</p>
<p>Zur Historie: Der Rat beschloss im November 2018 den Schulneubau auf beiden Grundstücksteilen. Die Linke hatte sich dafür eingesetzt, Alternativen wie Umbau, Teilabriss oder Weiterbauen im Bestand stärker zu prüfen. Das galt auch deshalb, weil der Bau der 1970er-Jahre von Fachleuten als denkmalwürdig eingestuft worden war. Der Architekt der alten MNG, Prof. Parade, hat den Umbau ebenfalls für sinnvoll gehalten, weil die Beton-Skelett-Bauweise dies ausdrücklich als Möglichkeit beinhaltete. Nach dem Ratsbeschluss ging es der Linken darum, die beschlossene Lösung so gut wie möglich umzusetzen. Dazu zählen sichere Schulwege, eine gute Stadtbahnanbindung und attraktive Außenflächen. Besonders der Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler an der viel befahrenen Straße „An der Reegt“ wird nur unzureichend Rechnung getragen. Dieses Problem wäre mit einer baulichen Lösung an nur einem der Standorte nicht aufgetreten.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 12:32:58 +0200</pubDate>
                <title>Rechte Angriffe auf Bielefelder Apotheke. Solidarität mit der Panda-Apotheke!</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/rechte-angriffe-auf-bielefelder-apotheke-solidaritaet-mit-der-panda-apotheke/</link>
                
                <description>In den letzten Tagen haben viele Bielefelder*innen von der Panda-Apotheke gehört. Wir waren heute vor Ort und konnten die Inhaberin sprechen. Die Panda‑Apotheke an der Radrennbahn in Bielefeld, ihre Inhaberin und die Beschäftigten werden seit einem öffentlichen Statement der Inhaberin gegen Faschismus und die AfD massiv von rechts bedroht. Die Angriffe sind organisiert und erfolgen inzwischen von weit über Bielefeld hinaus. Der Fall zeigt, wie gezielt rechte Akteure versuchen, kritische Stimmen einzuschüchtern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Täter drohen, die Apotheke „brennen zu sehen“, bedrohen und beleidigen die Inhaberin und die Beschäftigten, blockieren Telefon und Server, verfassen negative Bewertungen, betreten die Apotheke mit AfD‑Logos und filmen die Beschäftigten vor Ort, um sie einzuschüchtern.<br><br>Diese Angriffe richten sich nicht nur gegen eine einzelne Apotheke, sondern gegen alle Menschen, die sich gegen Menschenfeindlichkeit positionieren!<br><br>Wir stehen an der Seite der Beschäftigten und der Inhaberin der Panda‑Apotheke!<br><br>Was jetzt gebraucht wird:</p>
<p>• Solidarische Kundinnen und Kunden</p>
<p>• Positive Begegnungen, die dem Team Sicherheit und Rückhalt geben</p>
<p>• Unterstützung, um zu zeigen: Einschüchterung funktioniert nicht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir rufen dazu auf, solidarisch mit der Panda‑Apotheke zu sein. Wenn rechte Drohungen zunehmen, muss unsere Solidarität größer sein!</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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                <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 13:39:17 +0200</pubDate>
                <title>Artur muss sofort zurück nach Bielefeld!</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/artur-muss-sofort-zurueck-nach-bielefeld/</link>
                
                <description>Am Mittwoch gab es einen Wendepunkt in Arturs Fall. Am Morgen ist der Bielefelder „freiwillig“ nach Armenien ausgereist. Doch diese angebliche Freiwilligkeit war nichts anderes als eine erzwungene Entscheidung unter massivem Druck. Für die Stadt Bielefeld stand nämlich fest: Artur soll gehen. Ohne Prüfung seines Härtefallantrags, ohne Auseinandersetzung mit seiner Lebensrealität, ohne Rücksicht auf seine Verwurzelung in dieser Stadt. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dass es dabei kaum eine Rolle spielte, wohin er geht, zeigt die ganze Kälte dieses menschenunwürdigen Vorgehens. Hauptsache weg. Hauptsache raus aus Bielefeld.&nbsp;</p>
<p>Russische Staatsangehörige können visafrei nach Armenien einreisen. Die Ausreise nach Armenien war damit der verzweifelte Versuch seiner Familie, ihn vor der Abschiebung nach Russland zu bewahren. Eine Abschiebung dorthin hätte bedeutet, ihn unmittelbar dem Risiko eines Kriegseinsatzes auszusetzen.</p>
<p>Am Mittwochmorgen wurde Artur von Mitarbeitenden der Zentralen Ausländerbehörde aus der Unterbringungseinrichtung in Büren abgeholt und unter engmaschiger Überwachung von ZAB und Bundespolizei zum Flughafen Dortmund gebracht. Seine Familie und ein Kollege konnten sich dort noch von ihm verabschieden. Nun sitzt ein junger Bielefelder notgedrungen in Armenien, während seine Familie, seine Freunde und sein gesamter Lebensmittelpunkt in Bielefeld zurückbleiben.</p>
<p>Diese Praxis ist inakzeptabel. Besonders perfide ist auch der zeitliche Ablauf: Das Verwaltungsgericht Minden lehnte am Dienstag Vormittag seinen Antrag auf Rechtsschutz gegen die Abschiebung ab. Gleichzeitig teilte die Härtefallkommission mit, dass sie erst am Mittwoch – also zum Zeitpunkt der Ausreise – entscheidungsfähig sei. Selbst ein positives Votum wäre zu spät gekommen. Bis jetzt liegt kein Ergebnis des Härtefallersuchens vor. Artur musste das Land verlassen, bevor die zuständigen Stellen überhaupt entscheiden konnten.&nbsp;</p>
<p>Die Ausländerbehörde hat dabei nicht allein gehandelt. Nach Kenntnisstand des AK Asyl Bielefeld war auch die Oberbürgermeisterin unserer Stadt in das Verfahren eingebunden und hat der Abschiebung zugestimmt. Ein junger Mensch wurde nun aus seiner Stadt, seiner Familie und seinem Leben hier gerissen.&nbsp;</p>
<p>Artur ist ezidischer Kurde, Angehöriger einer Gemeinschaft, die historisch und bis heute verfolgt wird. Die Ezid*innen tragen die Traumata des Genozids durch den sogenannten Islamischen Staat (IS) im Jahr 2014, bei dem Tausende ermordet, verschleppt und versklavt wurden. Menschen aus dieser Gemeinschaft sind besonders schutzbedürftig. Dass Artur seit seinem zehnten Lebensjahr in Bielefeld lebt, hier zur Schule gegangen ist, hier seine gesamte Sozialisation erfahren hat nun in eine Situation gebracht wurde, in der er sich vor Krieg und staatlicher Gewalt schützen muss, ist nicht hinnehmbar.</p>
<p>Artur war mitten in der Vorbereitung auf seine Ausbildung. Er hatte eine Einstiegsqualifizierung absolviert, einen Arbeitgeber, der ihn einstellen wollte, einen Vertrag, der unterschrieben werden sollte. Und dennoch wurde ihm die Beschäftigungserlaubnis entzogen, seine Verwurzelung ignoriert, sein Härtefallantrag übergangen. Diese Praxis ist entwürdigend und zeigt eine Haltung, die junge Menschen immer mehr unter Druck setzt und stigmatisiert, statt sie zu unterstützen und ihnen Perspektiven zu öffnen.</p>
<p>Artur ist Bielefelder. Er gehört zu dieser Stadt. Seine Familie lebt hier. Sein Leben ist hier. Dass er nun aus Verzweiflung in Armenien sitzt, ist eine Katastrophe, die sofort rückgängig gemacht werden muss.&nbsp;</p>
<p>Artur muss sofort nach Bielefeld zurückgebracht werden. Er muss zu seiner Familie zurückkehren können, seine Ausbildung aufnehmen dürfen, sein Leben fortsetzen, das er hier aufgebaut hat.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;"Jugendliche brauchen Perspektiven, Teilhabe und Schutz. Eine Politik, die junge Menschen aus ihren sozialen Bezügen reißt und sie in Situationen bringt, in denen sie Angst vor Krieg, staatlicher Gewalt oder dem Tod haben müssen, ist menschenunwürdig. Wir dürfen nicht zulassen, dass rechte Akteure bundesweit den Ton setzen und Entscheidungen getroffen werden, die den Lebensweg junger Menschen zerstören. Artur muss sofort nach Bielefeld zurückgeholt werden, damit er sein Leben hier fortsetzen kann“, so Liza Koç, Ratsmitglied und Mitglied im Jugendhilfeausschuss und Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration.</p>
<p>Die Linke appelliert an die Oberbürgermeisterin:<br>Stoppen Sie diese menschenunwürdige Praxis. Setzen Sie sich dafür ein, dass Artur zurückgeholt wird. Bielefeld darf nicht Ausgangspunkt von Abschiebungen in Kriegsgefahr sein. Diese behördliche Eskalation muss vollständig aufgearbeitet werden!&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 13:20:20 +0200</pubDate>
                <title>500 € Mieterhöhung für eine Wohnung mit Schimmel?</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/500-eur-mieterhoehung-fuer-eine-wohnung-mit-schimmel/</link>
                
                <description>Bei unserem Beratungsangebot &quot;Die Linke hilft&quot; melden sich regelmäßig Mieter:innen, die von ihrem Vermieter über den Tisch gezogen werden sollen. Das können illegale Mieterhöhungen sein, wie sie z.B. die LEG häufig verschickt. Auch bei den Nebenkostenabrechnungen halten sich viele Vermieter nicht an die gesetzlichen Vorgaben, sondern rechnen falsch ab und verlangen zu hohe Beträge.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Einen besonders krassen Fall hat uns jetzt eine Studi-WG aus der Innenstadt gemeldet: Das Haus wurde an einen neuen Eigentümer verkauft und dieser kam gleich mit einer Mieterhöhung von 500 € um die Ecke. Und das, obwohl es in der Wohnung Schimmel und weitere Mängel gibt. Die wollte er natürlich nicht beseitigen.</p>
<p>Solche Mieterhöhungen sind illegal, weil die Miete nur bis zum Mietspiegel erhöht werden darf. Außerdem immer nur um maximal 15%, da in Bielefeld seit dem letzten Jahr die Mietpreisbremse gilt.</p>
<p>Daher unsere Bitte: Wenn ihr eine Mietererhöhung bekommt, nicht sofort zustimmen!<br><br>Wir prüfen das kostenlos für euch und sagen euch, ob alles okay ist. Gilt auch für die Nebenkostenabrechnung.<br><br>Kontakt:<br><a href="mailto:dielinkehilft@dielinke-bielefeld.de">dielinkehilft@dielinke-bielefeld.de</a><br>Tel: 0157-55 20 55 51</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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                <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 12:34:00 +0200</pubDate>
                <title>Gedenkfeier zur Ehren der politisch Verfolgten</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/gedenkfeier-zur-ehren-der-politisch-verfolgten/</link>
                
                <description>Heute fand auf dem Sennefriedhof Bielefeld die Gedenkfeier zu Ehren der politisch Verfolgten statt. Wir erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus und würdigen insbesondere diejenigen, die Widerstand gegen das NS-Regime geleistet haben.
Die diesjährige Feier wurde gemeinsam vom AWO-Kreisverband Bielefeld e. V. und Schüler:innen der Gesamtschule Rosenhöhe gestaltet. Gedenken heißt Verantwortung und Veränderung.

</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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                <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 10:18:00 +0200</pubDate>
                <title>Keine Abschiebung nach Russland!</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/keine-abschiebung-nach-russland/</link>
                
                <description>Die geplante Abschiebung des 21‑jährigen Bielefelders Artur, eines ezidischen Kurden, am 14. Oktober von Büren nach Russland muss sofort ausgesetzt werden! Artur ist seit seinem zehnten Lebensjahr Teil unserer Stadtgesellschaft. Er ist in Bielefeld aufgewachsen, hat hier seine Familie, sein Umfeld, seine Zukunftsperspektiven. Er stand kurz vor Beginn seiner Ausbildung, hat sich über Monate vorbereitet und eine Lebensplanung entwickelt. Nun soll er nach Russland abgeschoben werden. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Russland droht Artur die unmittelbare Einziehung in den Krieg. Er besitzt kaum Russischkenntnisse, wäre dort völlig entwurzelt und einem Staat ausgeliefert, der Oppositionelle verfolgt und einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt. Eine Auslieferung wäre ein unkalkulierbares menschenrechtliches Risiko.</p>
<p>Schutzsuchende müssen geschützt werden, nicht ausgeliefert! Kein Mensch darf in ein Land abgeschoben werden, in dem unmenschliche Behandlung oder Zwangsrekrutierung drohen. Das ist geltendes Völkerrecht!</p>
<p>Artur gehört zu unserer Stadt! Das Verhalten der Ausländerbehörde ist inakzeptabel! Die geplante Abschiebung nach Russland muss sofort ausgesetzt werden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.dielinke-bielefeld.de/fileadmin/kvbielefeld/Ratsfraktion_Bielefeld/rf_pdf/rf_pdf_2023/2026-10-12_BEricht_AK_Asyl_Abschiebung_Russland.pdf" class="link-download">Bericht vom AK Asyl</a></p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Heimatpreis für Heimatverein Schildesche e.V.</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/heimatpreis-fuer-heimatverein-schildesche-ev/</link>
                
                <description>Der Heimatverein Schildesche e.V. erhielt im August 2026 zusammen mit der „AG Lebens-mitteltisch“ und der „Schulkramkiste“ den mit je 5000 € dotierten Heimat-Preis der Stadt Bielefeld für sein „herausragendes gesellschaftliches und historisches Engagement“ (Radio Bielefeld) „Damit sehen wir unser vielfaches Engagement gewertschätzt, denn Heimatinte-resse muss nicht zwangsläufig konservativ ausgerichtet sein“, sagte Dr. Hartwig Hawerkamp, Vorsitzender des Heimatvereins Schildesche und Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion in der Bezirksvertretung Schildesche. „In Schildesche gibt es aufgrund der Entstehungsgeschich-te als Stift noch recht viele historische Besonderheiten und ortsbildprägende Bausubstanz, die es zu vermitteln und zu bewahren gilt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">So engagiert sich der Verein v.a. gegen den vorschnellen Abriss historischer Bauten. Aber dieses Engagement reicht oftmals nicht aus. Hawerkamp sieht eine Ursache darin, dass die Untere Denkmalbehörde weiterhin dem Bauamt angeschlossen ist. Denn dieses ist bekannt dafür, dass es historische Bauten kaum schützt und übereilten Abrissvorhaben Vorschub gewährt. „Und dabei gibt es sehr wohl genügend Beispiele, dass die Aufrechterhaltung und Weiternutzung älterer Gebäude möglich ist“, meint Hawerkamp. „Die Stadt droht durch den Schwund ortsbildprägender Gebäude zunehmend unattraktiv zu werden. Sowohl durch unsere monatlichen Stadtteil-Rundgänge als auch über den forcierten Kontakt zu den Schildescher Schulen wollen wir das Bewusstsein für Regionalgeschichte gerade auch bei den Jüngeren stärken.“</p>
<p class="text-justify">Die Oberbürgermeisterin stellte in ihrer Laudatio heraus, dass der Heimatverein auch Neuland betritt. So überschritt er durch seine Vortragsreihe „Schildesche unterm Hakenkreuz“ das gewohnte Repertoire vieler Heimatvereine. „Wir wollten der verklärenden Mär Ewiggestriger im Ort, die heute noch behaupten, dass es Nazis nur in Berlin und München gegeben habe und nicht in Schildesche, entgegentreten“, so Hartwig Hawerkamp. Durch ein breites Angebot unter Hinzuziehung ortsgeschichtlicher Kompetenz informierte der Verein über Themen wie die Kinderlandverschickung unter den Nazis, deren Vereinnahmung der 1000-Jahrfeier Schildesches 1939, die Rolle des Schildescher Malers Viktor Tuxhorn als Presseamtsleiter der NSDAP-Gruppe Kamphof-Schildesche, die Umstrukturierung der regionalen Vereine und der Freien Scholle als hiesige Genossenschaft durch die Nationalsozialisten oder auch über die todbringenden Auswirkungen auf die hiesige Bevölkerung bei der Zerstörung des Schildescher Viaduktes durch die größte Bombe des II. Weltkrieges. Unter Federführung des Heimatvereines wird der politische Beschluss der Bezirksvertretung Schildesche umgesetzt, vor dem ehemaligen jüdischen Geschäftshaus Grünewald in der Johannisstraße 23 eine Erinnerungsstele für alle während des Nationalsozialismus ermordeten Schildescher:innen zu errichten. „Dabei soll niemand vorgeführt oder verunglimpft werden, aber es liegt uns viel daran, diese Phase der Regionalgeschichte solide und fachkompetent darzustellen und nicht länger auszuklammern.“&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Dennoch kommen Tagesfahrten und Besichtigungen regionalhistorisch interessanter Projekte wie der Porzellan-Manufaktur in Fürstenberg, der Papiermühle in Harsewinkel, der Rapshonig-Herstellung in Stieghorst oder dem Gerberei-Museum in Enger nicht zu kurz. Durch Schnatgänge, das monatliche Erzähl-Café und gesellige Nachmittage sowie das jährliche Grünkohl- und Pickertessen setzt der Verein nicht unerheblich gemeinschaftsfördernde Impulse im Stadtteil.&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><strong>Mein Fazit:&nbsp;Vereinsarbeit macht Spaß und verbindet!</strong></p>
<p class="text-justify">Dr. Hartwig Hawerkamp</p>
<p class="text-justify">&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.dielinke-bielefeld.de/fileadmin/kvbielefeld/Ratsfraktion_Bielefeld/rf_pdf/rf_pdf_2023/Rede_Heimatpreis_2026_Heimatverein_Schildesche.pdf" class="link-download">Rede Heimatverein Schildesche e.V.</a></p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378851</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 11:43:00 +0200</pubDate>
                <title>Seniorenpolitischer Empfang der Ratsfraktion Die Linke bringt konkrete Anliegen älterer Menschen auf den Tisch</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/seniorenpolitischer-empfang-der-ratsfraktion-die-linke-bringt-konkrete-anliegen-aelterer-menschen-auf-den-tisch/</link>
                
                <description>Rund 75 Menschen folgten am 2. Oktober der Einladung der Ratsfraktion Die Linke zum seniorenpolitischen Empfang unter dem Titel „Lebenswertes Bielefeld – auch im Alter!?“ in den Ratssaal des Neuen Rathauses. Im Mittelpunkt standen die Lebensbedingungen älterer Menschen in Bielefeld, die Folgen der aktuellen Sozialpolitik und vor allem die Frage: Was muss sich in Bielefeld verändern, damit ältere Menschen gut, selbstbestimmt und sicher leben können?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir wollten nicht nur über ältere Menschen sprechen, sondern vor allem mit ihnen“, betont Angelika Beier, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Die Linke und Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses. „Die große Resonanz und die vielen konkreten Hinweise haben gezeigt, dass es einen großen Gesprächs- und Handlungsbedarf gibt.“</p>
<p>Zu Beginn stellte Angelika Beier zentrale Daten und Fakten zur Lebenslage älterer Menschen in Bielefeld vor. Dabei ging es unter anderem um die wachsende Zahl älterer Menschen, Pflegebedarfe, soziale Ungleichheit, Wohnen und die Frage, unter welchen Bedingungen ein selbstbestimmtes Leben im Alter möglich bleibt.</p>
<p>Anschließend berichtete Martina Schu, Geschäftsführerin von ver.di OWL, über die Auswirkungen der aktuell beschlossenen oder geplanten Kürzungen im sozialen Bereich. Deutlich wurde dabei: Sozialpolitische Kürzungen treffen nicht nur Einrichtungen und Beschäftigte, sondern unmittelbar auch die Menschen, die auf soziale Infrastruktur und Unterstützung angewiesen sind.</p>
<p>Besonders intensiv wurde es im anschließenden Austausch. Die Teilnehmer:innen waren eingeladen, ihre Sorgen, Wünsche und konkreten Vorschläge an die Politik zu benennen. Davon machten sie rege Gebrauch.</p>
<p><strong>Viele konkrete Anliegen</strong></p>
<p>Über gesammelte Karten und Wortmeldungen fanden sich zahlreiche Themen, die den Alltag älterer Menschen unmittelbar betreffen. Dazu gehören insbesondere:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e234f29bc0e75bec5c2641c6372a2b7df">mehr Sicherheit und Unterstützung im Alltag, beispielsweise bei körperlichen Einschränkungen und bei notwendigen Umzügen,</li><li data-list-item-id="ee0ff018d627a1dcee35dcb38dff9d929">bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum sowie eine stärkere Berücksichtigung von Menschen mit geringem Einkommen,</li><li data-list-item-id="e069c1d54846a75828ffd084af64751aa">eine verlässliche ärztliche und pflegerische Versorgung, einschließlich der Problematik der viel zu hohen Eigenanteile im Pflegeheim,</li><li data-list-item-id="e9b8735d1762d71701f22d2a4aa181897">ein konsequenter Hitzeschutz und die Umsetzung des Bielefelder Hitzeaktionsplans,</li><li data-list-item-id="e44aa6dfd1a5360302d0a8f5bafd99245">mehr öffentliche und kostenfreie Toiletten,</li><li data-list-item-id="ecd06a3bda3381267292359633142688e">bessere Bekanntmachung vorhandener Beratungs- und Unterstützungsangebote,</li><li data-list-item-id="e8b2218a89ad70a62e95637a6dd8e7660">ein öffentlicher Nahverkehr, der auch für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen gut nutzbar ist,</li><li data-list-item-id="e29b8c7b82e3340c796a96d6e906d7de0">Unterstützung bei der Nutzung digitaler Angebote, gleichzeitig aber der klare Wunsch: Analoge Informationen und Zugänge müssen erhalten bleiben,</li><li data-list-item-id="e70b6da55d67e6fc2f0d6943723b55a62">Hilfen beim Umgang mit Internet und digitalen Angeboten,</li><li data-list-item-id="e8ce514fe0c39509df682354037e03e1e">Kritik an Gebühren und Kosten, etwa beim „Bielefeld-Konto“ der Sparkasse sowie der Abschaffung des 4er-Tickets bei moBiel,</li><li data-list-item-id="ea389a34cbf83c90f299d384f276ab9a6">der Wunsch nach mehr Respekt und Rücksichtnahme im öffentlichen Raum,</li><li data-list-item-id="e2c818e59f36cbff920b2eb484af09b7d">Unterstützung von Begegnungs- und Gesprächsangeboten, etwa durch bezahlbare Raummiete,</li><li data-list-item-id="e55f1b04ba723e0ca9ffcc234680b3417">sowie die Forderung, dass Bund und Land die Kommunen bei ihren sozialen Pflichtaufgaben nicht mit den Kosten alleinlassen.</li></ul><p><br>Auch ganz praktische Ideen wurden angesprochen – etwa die Weitergabe gebrauchter Smartphones, kostenlose und niedrigschwellige Möglichkeiten, digitale Angebote zu nutzen.</p>
<p>„Die Diskussion hat deutlich gemacht: Die Bedürfnisse älterer Menschen sind sehr unterschiedlich, aber viele Probleme haben eine gemeinsame Ursache – fehlende soziale Infrastruktur, steigende Kosten und zunehmende Barrieren im Alltag“, so Angelika Beier.</p>
<p>Die Ratsfraktion Die Linke will die beim Empfang gesammelten Anregungen nun politisch weiterverfolgen. „Wir nehmen die Hinweise der Teilnehmer:innen mit in die kommunalpolitische Arbeit. Für uns ist klar: Ein lebenswertes Bielefeld im Alter braucht bezahlbares Wohnen, gute Pflege und Gesundheitsversorgung, erreichbare soziale Angebote, Barrierefreiheit und einen starken öffentlichen Nahverkehr. Und dafür braucht es auch eine ausreichende Finanzierung der Kommunen“, erklärt Beier.</p>
<p>„Der Empfang hat gezeigt, wie wichtig es ist, älteren Menschen zuzuhören und ihre Erfahrungen und Forderungen ernst zu nehmen. Wir bedanken uns bei allen, die sich beteiligt und ihre Perspektiven eingebracht haben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-378799</guid>
                <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 19:23:19 +0200</pubDate>
                <title>Hände weg vom Sozialabbau! Gemeinsam auf die Straße!</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/palaestinasolidaritaet-ist-kein-antisemitismus-1/</link>
                
                <description>Am Samstag, den 26. September, gingen in Essen rund 18.000 Menschen gegen den geplanten Sozialabbau und die Angriffe auf die Rechte von Beschäftigten auf die Straße.
Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ fanden bundesweit Demonstrationen in 15 Städten mit insgesamt etwa 175.000 Teilnehmern statt. 

Auch wir waren vor Ort und haben gegen den massiven Angriff auf die Sozialsysteme protestiert</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im Juni und Juli waren wir als Aktiven Gruppe in Bielefeld unterwegs und haben mit Infoständen und unserer „Roten Karte gegen den Sozialabbau“ auf die geplanten Kürzungen aufmerksam gemacht und landeten damit sogar in der Zeitung!</p>
<p>Umso wichtiger war es, dass am 26. September nun endlich die Gewerkschaften bundesweit mobilisiert haben. Nach monatelangen Kürzungsplänen und Angriffen auf soziale Rechte ist es gut, dass endlich sichtbar und gemeinsam auf der Straße protestiert wird. Die Auseinandersetzung um Sozialstaat, Rente, Gesundheit und Arbeitsrechte betrifft viele Menschen und stößt auf Widerstand.</p>
<p>Trotzdem müssen wir sagen: Die Forderungen des DGB waren uns zu weich und die Kundgebung hatte (unter anderem aufgrund der Funktionsträger:innen) einen starken SPD-Anstrich. Hauptrednerin in Essen war DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi. Sie ist nicht nur Gewerkschaftsvorsitzende, sondern war zuvor SPD-Generalsekretärin, Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete und ist weiterhin Mitglied der SPD. Das Problem ist dabei nicht, ihre politische Vergangenheit, sondern die politische Linie, die damit verbunden ist. Gewerkschaften dürfen nicht zum Anhängsel sozialdemokratischer Regierungspolitik werden. Sie müssen unabhängig von Parteien die Interessen der Beschäftigten vertreten – auch dann, wenn Sozialabbau von einer Regierung beschlossen wird, an der die SPD beteiligt ist.</p>
<p>Gerade deshalb irritiert, dass Fahimi noch Anfang Juli die Reformpläne als „richtige Signale für Beschäftigung, Wachstum und Entlastung“ bezeichnete und den „konstruktiven Dialog mit den Sozialpartnern“ hervorhob. Gegenüber einer Politik des Kürzens und Abwälzens auf die Beschäftigten braucht es keine konstruktive Begleitung, sondern organisierten Widerstand.</p>
<p>Zwar hat Fahimi inzwischen selbst deutlichere Töne angeschlagen und nach der Demo eine „Kurskorrektur“ der Bundesregierung gefordert, allerdings betonte sie, dass in einer sich wandelnden Wirtschaft ein starker Sozialstaat notwendig sei und argumentiert damit bereits aus einem neoliberalen Weltbild heraus.</p>
<p>Wenn die Bundesregierung gleichzeitig bei Gesundheit, Pflege, Rente, Arbeitszeit und weiteren sozialen Leistungen Kürzungen und Verschlechterungen vorbereitet, braucht es mehr als Appelle für einen etwas besseren Reformkurs.</p>
<p>Trotzdem hat Essen gezeigt: Wenn Gewerkschaften mobilisieren, können zehntausende Menschen auf die Straße gebracht werden. Wir begrüßen ausdrücklich, dass DGB und Einzelgewerkschaften jetzt endlich begonnen haben, den Angriffen auf den Sozialstaat eine gemeinsame Mobilisierung entgegenzusetzen. Eine einzelne Großdemo darf dabei nicht das Ende sein. Aus Protest muss Bewegung werden, aus Bewegung Druck, aus Druck konkrete Verbesserungen für die Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Deshalb geht der Protest auch hier in Bielefeld und OWL weiter. Wir wollen gemeinsam mit Kolleginnen, Gewerkschafterinnen und allen, die sich gegen Sozialabbau wehren wollen, weitere Aktionen auf die Beine stellen.&nbsp;&nbsp;<br>Dazu könnt ihr euch auf 2 Arten beteiligen:</p>
<p>1. Ist unser AK aktiv gegen den Sozialabbau nach der kurzen Sommerpause wieder aktiv.&nbsp;&nbsp;<br>Wir planen am 10.10 in Sennestadt am Markt und in Baumheide am Marktkauf mit Infoständen auf die Reformpläne aufmerksam zu machen und gleichzeitig sichtbar in den noch unterrepräsentierten Stadtteilen zu werden. Am 17.10 wollen wir am Kesselbrink das selbe tun. Falls sich genug Genoss:innen finden wollen wir außerdem auch wieder Haustürgespräche durchführen um die Menschen direkt anzusprechen.</p>
<p>Wenn ihr euch hier beteiligen wollt meldet euch entweder beim vorstand per mail (vorstand@dielinke-bielefeld.de) oder tretet einfach in der Whatsapp Community der entsprechenden AK Gruppe bei. Falls ihr noch gar nicht in der Whatsapp Community seid meldet euch gerne ebenfalls per E-Mail.</p>
<p>2. Das offene aktive Treffen von ver.di OWL.&nbsp;<br>Jeden zweiten Mittwoch treffen sich die Genoss:innen der ver.di (und alle interessierten aktiven) im ver.di-Büro hier in Bielfeld. Das nächste Treffen findet dabei am Mittwoch, 07.10.2026, 17:30 Uhr statt. Dort wurden unter anderem bereits eine Sozialabbaustelle (https://www.instagram.com/p/DdHX9Sxgljl/?img_index=1) als auch Ansprachen in den Betrieben durchgeführt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kommt vorbei, diskutiert mit und macht mit! Denn Sozialabbau fällt nicht vom Himmel – und er muss auch nicht hingenommen werden. Die 18.000 in Essen waren ein Anfang. Jetzt kommt es darauf an, den Widerstand auch vor Ort weiter aufzubauen.</p>
<p>Für einen starken Sozialstaat. Für gute Arbeit. Für gute Renten und Gesundheitsversorgung. Gegen Kürzungen auf dem Rücken der Beschäftigten.&nbsp;<br>Hände weg vom Sozialabbau!</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI KV Pressemitteilungen</category><category>OWL-BI</category>
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            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-378781</guid>
                <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 12:19:40 +0200</pubDate>
                <title>Klosterplatz-Toilette bleibt ohne Zeitplan – Ablehnung unseres Änderungsantrags ist ein Ärgernis für alle Bielefelder:innen </title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/klosterplatz-toilette-bleibt-ohne-zeitplan-ablehnung-unseres-aenderungsantrags-ist-ein-aergernis-fuer-alle-bielefelderinnen/</link>
                
                <description>Trotz Ratsbeschluss für bessere Toilettenversorgung: Für den Klosterplatz sollen nur Leitungen verlegt werden, 120.000 Euro sollen offenbar eingespart werden. Die Fraktion Die Linke kritisiert, dass ihr Änderungsantrag zur Toilette auf dem Klosterplatz am 10.09. in der Bezirksvertretung (BV) Mitte abgelehnt wurde (Drucks.-Nr. 1980/2025-2030). Bei der Neugestaltung des Klosterplatzes sollen zunächst lediglich die Leitungen für eine spätere Toilettenanlage verlegt werden. Wann und ob die Toilette tatsächlich kommen soll, ist völlig offen. Für weitere öffentliche WCs waren 120.000 Euro vorgesehen, die im Zuge der Sparmaßnahmen nun offenbar gestrichen werden sollen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Klosterplatz wird neu gestaltet. Hier sollte die Gelegenheit genutzt werden, in einem Bauschritt auch eine öffentlich zugängliche Toilette aufzustellen", erklärt Benni Stiesch, Vorsitzender der Fraktion Die Linke in der Bezirksvertretung Mitte. „Diese Chance haben die anderen Fraktionen in der BV Mitte im wahrsten Sinne des Wortes verbaut. Dabei ist der Bau von Toiletten keine Kür, sondern Pflicht im Programm der Stadt."<br><br>Die Linke verweist auf den Ratsbeschluss vom Dezember 2025 (Drucks.-Nr. 0136/2025-2030). Dieser sieht vor, die Versorgung mit öffentlichen Toiletten in der Innenstadt zu verbessern. Besonders wichtig ist der Fraktion die Barrierefreiheit: Für Rollstuhlnutzer:innen, ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit chronischen Erkrankungen ist eine öffentliche Toilette keine Komfortfrage, sondern Voraussetzung für Teilhabe im öffentlichen Raum. Freiwillige Angebote in der Gastronomie („Nette Toilette") können das nicht ersetzen, weil sie nicht flächendeckend vorhanden und zum Teil nicht barrierefrei zugänglich sind.<br><br>„Wir fordern die anderen Parteien im Rat und in der BV Mitte auf, ihrem Beschluss treu zu bleiben, vorhandene Mittel für den Bau der Toilette auf dem Klosterplatz zu nutzen und die Stadt nicht tot zu sparen", so Stiesch.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-378765</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 10:52:20 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke lädt zum seniorenpolitischen Empfang ein</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/die-linke-laedt-zum-seniorenpolitischen-empfang-ein/</link>
                
                <description>20 Prozent der Bielefelder Bevölkerung zählen zur Altersgruppe 65+. Wie angenehm lässt es sich in Bielefeld alt werden? Wo funktioniert die Stadt gut – und wo stoßen ältere Menschen im Alltag auf Hindernisse? Diesen Fragen widmet sich die Ratsfraktion Die Linke bei ihrem seniorenpolitischen Empfang am 2. Oktober von 15 bis 17 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des <strong>Internationalen Tages der älteren Generation&nbsp;</strong>will die Ratsfraktion die Lebenssituation älterer Menschen in Bielefeld stärker in den Mittelpunkt rücken. Dabei geht es um die konkreten Erfahrungen: um Wohnen und Mobilität, Barrierefreiheit und medizinische Versorgung, Digitalisierung - aber auch um Armut, Einsamkeit, Begegnungsorte, soziale Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben.</p>
<p>„Wir wollen wissen, wie Bielefeld aus Sicht älterer Menschen wirklich ist – nicht nur auf dem Papier“,<strong>&nbsp;</strong>sagt die Ratsfraktion Die Linke.<strong>&nbsp;</strong>„Was gefällt Ihnen? Was ärgert Sie? Was fehlt? Und wo muss Politik genauer hinschauen?“</p>
<p>Der Empfang soll deshalb vor allem eines sein: ein Gespräch auf Augenhöhe<strong>.</strong> Die Ratsfraktion möchte erfahren, welche Themen ältere Menschen bewegen, wo sie politischen Handlungsbedarf sehen und welche Veränderungen sie sich für ihren Alltag wünschen.</p>
<p><strong>„Älter werden ist keine Randerscheinung – es ist eine Lebensphase, die uns alle betrifft. Eine Stadt, die lebenswert sein will, muss deshalb auch die Bedürfnisse älterer Menschen ernst nehmen.“</strong></p>
<p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen, Anliegen und Ideen einzubringen.</p>
<p><strong>Seniorenpolitischer Empfang der Ratsfraktion Die Linke</strong><br><strong>„Lebenswertes Bielefeld – auch im Alter!?“</strong><br><strong>2. Oktober, 15–17 Uhr | Ratssaal, Neues Rathaus Bielefeld (barrierefrei)</strong></p>
<p>Der Eintritt ist frei</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378752</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 14:56:17 +0200</pubDate>
                <title>Palästinasolidarität ist kein Antisemitismus</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/palaestinasolidaritaet-ist-kein-antisemitismus/</link>
                
                <description>Seit dem Berliner Wahlerfolg wird der Partei Die Linke Antisemitismus unterstellt. Die angeblichen antisemitischen Äußerungen zeigen nur, dass Die Linke den Widerstand der Palästinenser gegen die völkerrechtswidrige israelische Politik unterstützt. Widerstand gegen Besatzer ist ein, auch vom Völkerrecht legitimiertes Recht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Was ist dann Antisemitismus: Jüdinnen und Juden für die Politik Israels verantwortlich zu machen, wäre antisemitisch - die israelische Regierung für ihre Politik der Besatzung und Vertreibung in Gaza zu kritisieren ist es nicht!</p>
<p>In Berlin, dort wo der Vorwurf aktuell herkommt, geht es derweil direkt um Macht und Eigentum. Die Linke könnte erstmals die Regierung anführen und große Wohnungskonzerne vergesellschaften.</p>
<p>Wir sehen in der aktuellen pauschalen Diskreditierung unserer Partei den Versuch, diese Politik zu verhindern. Antisemitismusvorwürfe liefern einen Vorwand, eine Koalition auszuschließen. Damit sinken die Chancen auf Vergesellschaftung, zum Vorteil der Immobilienkonzerne. Auch SPD und Grüne greifen dieses Narrativ auf. Dabei müssten sie sich selbst der Kritik an ihrer Unterstützung für Waffenlieferungen an Israel stellen. Wer den politische Gegner diskreditiert, ist damit noch lange nicht von der Verantwortung für die eigene Politik entlastet.</p>
<p>Die Linke stellt sich jedem Antisemitismusvorwurf entgegen. Wo er auftritt, müssen wir widersprechen und Konsequenzen ziehen. Wir stehen dabei an der Seite jüdischer Menschen und verteidigen ihr Recht auf ein sicheres und selbstbestimmtes Leben.</p>
<p>Und wir stehen an der Seite der Palästinenser*innen, die genau dieses Recht ebenfalls haben. Ihr Anspruch auf Freiheit und Sicherheit ist uneingeschränkt gültig. Der Schutz jüdischen Lebens und die Verteidigung palästinensischer Rechte gehören für uns zusammen. Diese Solidarität lassen wir uns nicht als Judenhass auslegen.</p>
<p>Die Linke ist keine antisemitische Partei. Wer sie pauschal als solche diffamiert, betreibt eine Hetzkampagne.<br>&nbsp;</p>
<p>Brigitte Stelze und Onur Ocak<br>für den Vorstand Die Linke in Bielefeld</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI KV Pressemitteilungen</category><category>OWL-BI</category>
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 09:59:00 +0200</pubDate>
                <title>Schulen brauchen Investitionen, mehr Personal und eine gerechtere Schulstruktur</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/schulen-brauchen-investitionen-mehr-personal-und-eine-gerechtere-schulstruktur/</link>
                
                <description>Die aktuellen Debatten über die schlechten deutschen Ergebnisse bei PISA werden genutzt, rassistische Schuldzuweisungen zu verbreiten und Kinder mit Migrationsgeschichte für ein chronisch unterfinanziertes und sozial ungerechtes Bildungssystem verantwortlich zu machen. 
Wer die Probleme unseres Bildungssystems ernsthaft lösen will, muss über die Bedingungen sprechen, unter denen Kinder und Jugendliche lernen: über fehlendes Personal, marode und fehlende Räume, mangelnde individuelle Förderung und ein Schulsystem, das soziale Ungleichheit noch immer verstärkt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der AfD-Abgeordnete Christian Blex machte laut vorliegender Meldung eine angeblich „unkontrollierte Massenzuwanderung aus Niedrig-IQ-Regionen“ für Probleme in Schulen und Sozialsystemen verantwortlich. Dazu erklärt Dennis Möhlmeier, Co-Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion in Bielefeld:</p>
<p>„Nicht die Herkunft eines Kindes entscheidet über seinen Bildungserfolg. Entscheidend sind vor allem die Bedingungen, unter denen Lernen stattfindet. Wer angesichts schlechter PISA-Ergebnisse über angebliche ‚Niedrig-IQ-Regionen‘ schwadroniert, betreibt rassistische Stimmungsmache. statt lösungsorientierte Bildungspolitik.“&nbsp;</p>
<p>Die PISA-Ergebnisse zeigen tatsächlich deutlichen Handlungsbedarf. Gleichzeitig berichteten 73 Prozent der getesteten Schüler:innen, dass ihre Schule durch einen Mangel an Lehrkräften in ihrer Unterrichtsarbeit beeinträchtigt sei.</p>
<p><strong>Das Sondervermögen muss deshalb bei den Schulen ankommen.</strong> Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität eröffnet die Möglichkeit, den jahrzehntelang aufgelaufenen Investitionsstau endlich anzugehen.&nbsp;</p>
<p>„Wenn der Staat 500 Milliarden Euro für Investitionen mobilisiert, darf die Bildung nicht wieder hinten herunterfallen. Wir brauchen moderne Schulgebäude, zusätzliche Räume für Differenzierung und Beratung, digitale Ausstattung und vor allem ausreichend Personal. Geld allein löst kein Bildungsproblem – aber ohne ausreichende Investitionen werden wir die Probleme auch nicht lösen.“, so Möhlmeier.</p>
<p><strong>Auch die Schulstruktur gehört auf den Prüfstand.</strong> PISA zeigt seit Jahren einen starken Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg. In Deutschland beträgt der Leistungsunterschied in Mathematik zwischen sozioökonomisch privilegierten und benachteiligten Jugendlichen 111 Punkte und liegt damit über dem OECD-Durchschnitt.</p>
<p>Die OECD weist zudem darauf hin, dass eine frühe Aufteilung von Schüler:innen auf unterschiedliche Bildungsgänge mit einer stärkeren sozialen Trennung zwischen Schulen und einem stärkeren Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Leistung verbunden ist. Daraus folgt ein klarer Auftrag, die frühe Selektion und die soziale Trennung im deutschen Schulsystem kritisch zu hinterfragen.&nbsp;</p>
<p>„Wir brauchen endlich eine Schule, die Kinder nicht früh nach sozialer Herkunft sortiert, sondern ihnen möglichst lange gemeinsame Lern- und Entwicklungschancen eröffnet. Gute Bildung bedeutet individuelle Förderung statt Auslese.“ Doch auch hier in Bielefeld hat sich die Politik erst kürzlich von der Gründung einer weiteren Sekundarschule auf dem Seidenstickergelände verabschiedet, einfach weil sie von den derzeitig koalierenden politischen Kräften aus ideologischen Gründen nicht gewollt ist.</p>
<p>Lehrkräfte leisten unter schwierigen Bedingungen bereits heute enorme Arbeit. Neben Unterricht, Förderung und Leistungsbewertung übernehmen sie zunehmend Aufgaben in den Bereichen Inklusion, Integration, Sozialarbeit, Beratung und Verwaltung. Was dabei fehlt, ist Zeit für das einzelne Kind.&nbsp;</p>
<p>Daher fordert Dennis Möhlmeier: „Die Antwort auf schlechte Bildungsergebnisse darf niemals rassistische Ausgrenzung heißen. Sie muss Investition heißen: in Personal, Räume, individuelle Förderung und eine gerechtere Schulstruktur. <strong>Nicht die Kinder sind das Problem. Das Problem sind die Bedingungen, unter denen Bildung stattfinden muss.</strong>“</p>]]></content:encoded>
                <category>KV Bielefeld</category><category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 17:13:35 +0200</pubDate>
                <title>Primark im Loom: Arbeitsplätze sichern – Zukunft der Innenstadt im Blick behalten</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/primark-im-loom-arbeitsplaetze-sichern-zukunft-der-innenstadt-im-blick-behalten/</link>
                
                <description>Die mögliche Schließung der Primark-Filiale im Loom gefährdet rund 150 Arbeitsplätze. Die Ratsfraktion Die Linke fordert Primark und ECE auf, weiterzuverhandeln und eine Lösung zu suchen, die den Standort und die Arbeitsplätze sichert.
„150 Beschäftigte dürfen nicht die Leidtragenden eines Streits über Mietkonditionen werden. Über die Miethöhe verhandeln Primark und ECE – über die Zukunft der Beschäftigten darf aber nicht über deren Köpfe hinweg entschieden werden&quot;, erklärt Dennis Möhlmeier, Co-Vorsitzender der Ratsfraktion Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unter den Beschäftigten sind schwerbehinderte Kolleg:innen, Alleinerziehende, Auszubildende und Menschen kurz vor der Rente. Sie brauchen Sicherheit und eine verlässliche Perspektive. Primark muss den Betriebsrat frühzeitig und umfassend über alle Entscheidungen informieren, die Standort und Arbeitsplätze betreffen. Die Beschäftigtenvertretung darf nicht erst einbezogen werden, wenn Entscheidungen bereits gefallen sind. Ihre Vorschläge zum Erhalt der Arbeitsplätze müssen ernsthaft geprüft werden; auch die Gewerkschaft muss dabei eine starke Rolle spielen.</p>
<p>Die konkreten Mietforderungen und die wirtschaftlichen Daten des Bielefelder Standorts sind nicht öffentlich bekannt. Deshalb lässt sich von außen nicht beurteilen, woran eine Einigung tatsächlich scheitert. Umso mehr sind Primark und ECE gefordert, ernsthaft nach einer tragfähigen Lösung zu suchen.</p>
<p>Großkonzerne wie Primark haben ihr Geschäftsmodell über Jahre auf extrem billige Produktion aufgebaut, die regelmäßig wegen schlechter Arbeitsbedingungen und niedriger Löhne in den globalen Lieferketten kritisiert wird. Während entlang der Produktionskette Kosten gedrückt werden, sind es am Ende die Beschäftigten vor Ort, die die Unsicherheit tragen müssen, wenn Standorte aus wirtschaftlichen Erwägungen infrage gestellt werden.</p>
<p>Trotzdem darf die wichtige Kritik an Primarks Geschäftsmodell nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Für die Beschäftigten geht es um ihre Existenzsicherung.</p>
<p>Der mögliche Weggang von Primark ist zudem eine Frage der Bielefelder Innenstadtentwicklung. Das Loom ist ein wichtiger Frequenzbringer für die City; Primark gehört zu seinen großen Ankermietern. Ein längerfristiger Leerstand einer so großen Fläche könnte auch die übrigen Geschäfte, die Bahnhofstraße und die Innenstadt insgesamt treffen.</p>
<p>„Bielefeld braucht eine lebendige Innenstadt, in der Menschen einkaufen, arbeiten, sich treffen und gerne aufhalten. Dazu gehören ein vielfältiger Einzelhandel und sichere Arbeitsplätze. Deshalb sollten Stadt, Wirtschaftsförderung und Citymanagement jetzt das Gespräch mit Primark, ECE, Betriebsrat und Gewerkschaft suchen und ausloten, wie sie zu einer Lösung beitragen können", so Möhlmeier.</p>
<p>Die Beschäftigten brauchen jetzt schnell Klarheit und eine Perspektive.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 12:20:56 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung zur den Landtagskandidaturen für die Wahl 2027 der Partei die Linke in Bielefeld</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/die-linke-bielefeld-empfiehlt-wahl-von-ingo-nuernberger-in-der-stichwahl-1/</link>
                
                <description>Auf ihrer Mitgliederversammlung wählte die Partei DIE LINKE Kandidat:innen für die Wahl zum NRW-Landtag 2027.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Wahlkreis Bielefeld-Mitte (Wahlkreis 92) wurde Jesper Herking aufgestellt. Der 21jährige Jura-Studierende ist seit 7 Jahren Parteimitglied und sieht die innere Sicherheit als sein Arbeitsfeld im künftigen Landtag. Die verstärkte Kontrolle des Arbeitsschutzes, die Stärkung der Betriebsfinanzämter zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung und die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sind für ihn zentrale Anliegen. Die Versammlung unterstützt Jesper Herking bei seiner Kandidatur für einen sicheren Platz auf der Landesliste.</p>
<p>Im süd-östlichen Wahlkreis Bielefelds (Wahlkreis 93) stellte die Versammlung den Fraktionsvorsitzenden Dennis Möhlmeier auf. Der 45jährige Gesamtschullehrer will sich vor allem auf den Gebieten der Bildungspolitik, der Wirtschaftspolitik und der kommunalen Finanzausstattung betätigen.</p>
<p>Im Wahlkreis Bielefeld/Gütersloh (Wahlkreis 94) wurde die 35jährige wissenschaftliche Angestellte Kristina Rein aus Steinhagen zur Kandidatin gewählt. Sie sieht die Themen bezahlbares Wohnen, Arbeit und soziale Gerechtigkeit als Schwerpunkt.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI KV Pressemitteilungen</category>
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                <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:01:51 +0200</pubDate>
                <title>25.September: Schulstreik gegen die Wehrpflicht</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/schulstreik-gegen-die-wehrpflicht-3/</link>
                
                <description>Mit der Musterung erfasst die Bundeswehr, wer im Kriegsfall eingezogen werden könnte. Auch wer den freiwilligen Wehrdienst ablehnt, kann später zum Dienst verpflichtet werden. Die viel beschworene Freiwilligkeit erweist sich damit immer deutlicher als Vorbereitung auf eine neue Wehrpflicht. Wer nicht für Aufrüstung und Krieg herangezogen werden will, muss jetzt widersprechen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommt zum Schulstreik gegen die Wehrpflicht!</strong><br><br>Wann? <strong>25. September, 11 Uhr</strong><br>Wo? <strong>Rathaus Bielefeld</strong><br><br>Unsere Zukunft gehört nicht der Bundeswehr!</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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                <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 15:45:19 +0200</pubDate>
                <title>Lebenswertes Bielefeld – auch im Alter?! </title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/lebenswertes-bielefeld-auch-im-alter/</link>
                
                <description>Die Linke Ratsfraktion nimmt den Internationalen Tag der älteren Menschen zum Anlass, die Lebenssituation und die Bedarfe älterer Menschen in Bielefeld in den Blick zu nehmen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns auf den Austausch: Was freut oder ärgert Sie in Bielefeld? Welche seniorenpolitischen Fragen sind aus Ihrer Sicht besonders wichtig? Wo wünschen Sie sich politische Unterstützung?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Ratssaal ist rollstuhlzugänglich.</p>
<p>Ein rollstuhlzugängliches WC ist vorhanden.</p>
<p>Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierte!</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category>
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                <pubDate>Sun, 13 Sep 2026 11:03:00 +0200</pubDate>
                <title>Großdemonstration gegen rechten Aufmarsch</title>
                <link>https://www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detailansicht-aktuell/news/grossdemonstration-gegen-rechten-aufmarsch/</link>
                
                <description>Am 12. September zog das „Projekt M1llion&quot; durch Bielefeld. Bei früheren Aktionen dieser Gruppe waren immer wieder Akteur*innen aus verschwörungsideologischen Milieus sowie Rechtsextreme und Neonazis beteiligt.
Dem Aufruf des Bielefelder Bündnis gegen Rechts folgten über 5.000 Menschen. Während das „Projekt M1llion&quot; zwar 10.000 Teilnehmende anmeldete, aber letztlich mit nur rund 300 Personen durch unsere Stadt zog, formierte sich in ganz Bielefeld Protest gegen die menschenverachtenden Positionen dieser Gruppierung.
Danke an alle Antifaschist*innen, die sich auf unterschiedliche Weise dem rechten Aufmarsch widersetzt haben. Für rechte Hetze ist in unserer Stadt kein Platz!</description>
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                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category>
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