|
Liebe Genossinnen und Genossen,
in diesem Rundbrief findet ihr die Ankündigung der geplanten Bildungsabende zu Beginn des nächsten Jahres. Wegen der verschärften Corona-Lage muss zumindest die erste Reihe ausschließlich im Netz stattfinden.
Die erste Reihe beschäftigt sich mit der Außenpolitik in Europa, was durch gegenwärtige Spannungen zwischen Russland und Nato, wegen der Ukraine, zusätzlich an Aktualität gewonnen hat. Bei der zweiten Seminarreihe geht es um die Zukunft von Arbeit und Wirtschaft. Welche Tendenzen eines ökonomischen Umbaus gibt es gerade? Wie sind sie einzuschätzen? Diese Diskussion könnte dadurch in Die Linke Bielefeld angestoßen werden.
DIE LINKE - Kreisverband Bielefeld Bildungsreihe zur Außenpolitik (Wiederholung der Reihe vom Frühjahr 2021) Voraussichtlich im Netz
Voranmeldung nötig wegen der Zusendung der links und von relevanten Texten: florian.straetmanns@gmx.de - Sonntag, 2. Januar 17-19 Uhr
Spannung und Entspannung in Europa nach 1989: Zusammenbruch der Sowjetunion, Nato-Osterweiterung und die geopolitische Strategie der USA - Dienstag, 4. Januar 19 Uhr
Spannung und Entspannungspolitik in der Zeit des "Kalten Kriegs" - Egon Bahrs Konzept der deutschen Ostpolitik - Mittwoch 12. Januar 19 Uhr
Spannung und Entspannung in Europa vor 1945: Die Vorgeschichte des 2. Weltkriegs - Appeasement-Politik und "Hitler-Stalin-Pakt" DIE LINKE hat als Friedenspartei ein starkes Interesse an Entspannungspolitik. Entspannung bewegt sich aber immer im Spannungsfeld der Weltmächte, war also in der Vergangenheit von der Politik der USA und Russlands abhängig. Diese Reihe analysiert daher die Grundlinien der Außenpolitik der USA und Russlands (bzw. der Sowjetunion als dessen Vorgänger) sowie das Konzept der Entspannungspolitik. (Referent: Florian Straetmanns)
DIE LINKE - Kreisverband Bielefeld Bildungsreihe zur Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft Je nach Corona-Lage, im Parteibüro oder im Netz
Voranmeldung nötig, wegen Zusendung der Links und von relevanten Texten: florian.straetmanns@gmx.de (Mittwoch 26. Januar 19 Uhr / Dienstag, 1. Februar, 19 Uhr / Mittwoch 9. Februar 19 Uhr) - Mittwoch, 26. Januar 2022 um 19 Uhr
Der technologische Wandel der Digitalisierung betrifft nicht nur die Produktion ("Industrie 4.0"), die schon länger diskutiert wird, sondern ebenso den Büro- und Dienstleistungsbereich, der hier Thema sein wird (Referent: Jörg Kaiser). - Dienstag, 1. Februar 2022 m 19 Uhr
Der technologische Wandel bringt auch neue Formen der Aneignung hervor. Ein großer Teil des Gewinns bzw. des produzierten Mehrwerts wird inzwischen von Vermittlungsunternehmen über Handelsplattformen abgegriffen (wie etwa Amazon), die selbst nicht produzieren. An diesem zweiten Abend soll die Logik der Plattform-Ökonomie in den Blick genommen werden. (Referent: Lutz Schröter) - Mittwoch, 9. Februar 2022 um 19 Uhr
An diesem Abend geht es darum, inwieweit der Umbau zu einer ökologischen Wirtschaft im Rahmen des Kapitalismus möglich ist. Der Kapitalismus ist auf wirtschaftliches Wachstum angewiesen; andererseits muss eine ökologische Transformation den Ressourcenverbrauch einschränken. Ist wirtschaftliches Wachstum zwangsläufig mit erhöhtem Ressourcenverbrauch verbunden? Die Alternative könnte auch so formuliert werden: Postwachstumsökonomie oder sozialökologische Transformation des Kapitalismus? (Referent: Onur Ocak)
|