1. Mai in Bielefeld
Ein kraftvoller 1. Mai liegt hinter uns. Schön, dass wir viele von euch am Infostand unserer AG Betrieb und Gewerkschaft treffen konnten!
Besonders stolz sind wir auf das Straßentheater unserer Jungen Linken, die auf kreative und eindringliche Weise die drängenden Probleme unserer Gesellschaft thematisiert haben. Die GroKo darf nicht länger wegschauen, denn die Realität vieler Menschen in unserem Land ist von sozialer Ungleichheit geprägt.
Auszubildende leiden unter unfairen Löhnen und prekären Arbeitsbedingungen, während Millionen Menschen in einem reichen Land wie Deutschland mit Armut kämpfen und Alleinerziehende und Rentner*innen im Stich gelassen werden. Arbeitslose und Bürgergeldempfänder*innen werden stigmatisiert und sanktioniert, statt echte Unterstützung zu erhalten. Das Kindergeld reicht nicht aus, um Kindern eine sichere und sorgenfreie Zukunft zu ermöglichen und die wenigen verfügbaren Krippenplätze lassen viele Eltern verzweifelt nach Betreuungsmöglichkeiten suchen. Ganz zu schweigen von der Ignoranz gegenüber explodierenden Mieten, steigenden Lebenshaltungskosten, einer maroden Bildungsinfrastruktur und einem chronisch unterfinanzierten Gesundheitssystem.
Die neue Regierung darf diese klare Botschaft der bundesweiten 1. Mai-Demonstrationen nicht ignorieren. Es ist Zeit für eine echte soziale Politik, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht an den Interessen der Reichen und Konzerne.
Die Linke kämpft weiter an der Seite der Menschen und wird der Sozialabbauoffensive der GroKo entschieden entgegentreten: Für eine gerechte, bezahlbare, solidarische und nachhaltige Zukunft und für eine Politik, die die Nöte und Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt!




