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Bielefeld braucht ein kostenloses Schüler*innenticket

DIE LINKE begrüßt die Einführung der Schülercard in Bielefeld, kritisiert jedoch den hohen Preis. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wer aber eine Verkehrswende will, muss den ÖPNV gebührenfrei gestalten, ein kostenfreies Ticket für Schüler*innen und Auszubildende wäre ein erster Schritt gewesen, “ so Bernd Vollmer, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss.

„Deshalb muss die Verwaltung jetzt auch Daten dazu liefern.“ DIE LINKE unterstützt deshalb ausdrücklich den verabschiedeten Prüfantrag im Stadtentwicklungsausschuss.

Für DIE LINKE enttäuscht die Schülercard trotzdem mit ihrem normalen Preis von 29 Euro. Das ist unter sozialen Gesichtspunkten zu hoch. „Im Hartz-IV-Regelsatz ist für die Gruppe der 15 bis 17-jährigen Schüler*innen lediglich 14 Euro für Mobilität vorgesehen. Damit ist die neue Schülercard doppelt so teuer, was schlicht unsozial ist“, ergänzt Dominik Goertz, Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Vor allem Schüler*innen, die zu nah an der Schule wohnen und daher keinen Anspruch auf Schülerfahrkosten haben, müssen den vollen Betrag bezahlen. Bei Anspruch auf Schülerfahrkosten reduziert sich der Preis zwar auf einen Eigenanteil von maximal 12 Euro, dieses gilt aber leider nur für rund 10.000 Bielefelder Schüler*innen. Außerdem müssen die Bielefelder Schüler*innen, die in Nachbargemeinden zur Schule gehen, weiterhin ihre Schulwegetickets außerhalb Bielefelds bezahlen. Hier wünscht sich DIE LINKE ebenfalls eine attraktivere Lösung.

Für Kinder und Jugendliche ist Mobilität zur soziokulturellen Teilhabe unerlässlich, gerade wenn sie nicht in der Stadtmitte wohnen. DIE LINKE fordert daher grundsätzliche eine kostenfreie ÖPNV-Nutzung für alle Schüler*innen und Auszubildenden in Bielefeld.


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