Der 1.Mai 2026 – ein Erfolg!

Was für ein schöner 1. Mai in Bielefeld! Bei warmem Wetter, guter Stimmung und viel roter Energie gingen wir gemeinsam auf die Straße und zeigten an diesem so bedeutsamen Tag der Arbeit: Wenn Menschen zusammenkommen, laut werden und füreinander einstehen, entsteht etwas Starkes. Unsere Botschaft war klar: Wir wollen eine Gesellschaft, in der niemand ausgepresst, abgehängt oder gegeneinander ausgespielt wird. Solidarität statt Druck, Menschlichkeit statt Profitlogik!

Die Demonstration, welche am Gewerkschaftshaus startete, zeigte sich als besonders mächtig: viele hundert Menschen liefen mit, riefen Parolen, trugen Schilder und zeigten, dass wir uns nicht einreden lassen, dass immer nur die Beschäftigten, Kranken und Alten bezahlen dürfen. Wer den Laden am Laufen hält, verdient Respekt, Sicherheit, gute Löhne, gute Pflege, bezahlbare Mieten und Zeit zum Leben.

Ein echtes Highlight war die alljährliche kreative Aktion der Jungen Linken. Mit viel Witz, Schärfe und Theatralik zeigten sie Friedrich Merz als Sinnbild einer Politik, die Menschen an Ketten legt: Eltern, Ärzt*innen, alte, junge und kranke Menschen mussten symbolisch seinen Karren ziehen. Daneben wankten Zombies über die Demo -Menschen, die sich schon zu Tode gearbeitet hatten. Das Motto brachte es bitter-komisch auf den Punkt: „Erst Arbeitszwang bei Krankheit, dann Arbeitszwang bei Tod. Sagt nein! Merz muss weg!“

Am Ende der Performance wurde es richtig befreiend: Die Arbeiter*innen warfen ihre Ketten ab und wandten sich gegen Merz. Ein starkes, fröhlich-kämpferisches Bild für das, worum es am 1. Mai geht: Niemand muss allein bleiben. Gemeinsam können wir uns wehren, gemeinsam können wir etwas verändern.

Auch auf dem Festgelände am Ravensberger Park ging es lebendig weiter. Die Kundgebung war spannend, politisch klar und zugleich voller guter Begegnungen. Allein Bürgermeisterin Christiana Bauer von der CDU bekam keinen Beifall von der Menge, im Gegenteil, sie erntete Buhrufe – wohl kein Wunder bei der arbeiterfeindlichen Politik die ihre Partei an den Tag legt.
Unser Infostand lief hingegen richtig gut: Viele Menschen blieben stehen, kamen ins Gespräch, stellten Fragen, erzählten von ihren Erfahrungen und diskutierten mit uns über soziale Gerechtigkeit, Arbeit, Gesundheit, Mieten, Frieden und das gute Leben für alle.

Am Ende blieb ein schönes Gefühl: Sonne im Gesicht, Solidarität im Rücken und neue Energie für die kommenden Kämpfe. Danke an alle, die dabei waren, mitgelaufen sind, mitdiskutiert, gelacht, geholfen und diesen 1. Mai zu einem so gelungenen Tag gemacht haben.

Der 1. Mai ist vorbei - unser Einsatz für eine gerechte, solidarische und lebenswerte Zukunft geht weiter.