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DIE LINKE fordert Erhalt der großen Grünzüge im Regionalplan

Der Entwurf des Regionalplans aus Detmold enthielt einige wenig erfreuliche Überraschungen. Eine davon ist, dass die großen zentralen Grünzüge der Stadt, der Lutter-Grünzug im Osten und der Schloßhofbach-Grünzug im Westen komplett als „Allgemeine Siedlungsgebiete“ – ASB – ausgewiesen sind. Das bedeutet, dass in Zukunft Teile dieser Grünzüge für Wohnbebauung benutzt werden können.

Bielefeld braucht zwar dringend Flächen für Wohnungsbau, aber es braucht auch diese Grünzüge für die Bürger*innen in der Stadt. „Diese Grünzüge sind wichtige Naherholungsräume für große Wohngebiete“, so Peter Ridder-Wilkens, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Stadtbezirk Mitte, „die kann man den Menschen nicht einfach wegnehmen, auch nicht scheibchenweise.“ Für DIE LINKE sind diese Grünzüge ein besonderes Gut und müssen daher auch in der Regionalplanung geschützt werden. Ein Antrag der LINKEN, diese beiden großen Bielefelder Grünachsen als „Regionale Grünzüge“ – RGZ – auszuweisen, wurde einstimmig im Stadtbezirk Mitte angenommen. „Ich hoffe, dass der Rat nun auch in unserem Sinne und im Interesse der Bielefelder*innen entscheidet“, so Peter Ridder-Wilkens weiter, „für die Bielefelder*innen und die Zukunft der Stadt sind diese Grünzüge besonders schützenswert.“


Gösta Beutin, MdB DIE LINKE
am13.4.2021 in Bielefeld

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