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Für Vielfalt, Solidarität und Sichtbarkeit – Gemeinsam auf zum CSD!

Als Die Linke stehen wir für eine Gesellschaft, in der jede*r frei und ohne Angst leben kann, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit oder sozialem Status. Unsere Teilnahme am Christopher Street Day ist nicht nur Ausdruck unserer Solidarität mit der LSBTIQ*-Community und ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, sondern vor allem ein Tag der Sichtbarmachung früherer und gegenwärtiger Kämpfe.

Wir sehen die anhaltenden Gefahren durch queerfeindliche Gewalt, rechte Hetze und die Untätigkeit der Regierung, diese Probleme konsequent anzugehen. Die Missstände in der Politik, wie die Verzögerung bei der Reform des Transsexuellengesetzes und die unzureichende Finanzierung von Schutzräumen für LSBTIQ*-Personen, sind inakzeptabel. Es fehlt zudem an umfassender Aufklärung und Sensibilisierung, die Vorurteile abbauen und Akzeptanz fördern.

Als Die Linke fordern wir gleiche Rechte für alle Menschen und die Abschaffung diskriminierender Gesetze. Dazu gehört insbesondere die Einführung eines Selbstbestimmungsgesetzes, das den bisherigen Reformstau beim Transsexuellengesetz beendet und die Rechte von trans und nicht-binären Personen stärkt. Wir setzen uns für eine stärkere Förderung von LSBTIQ*-Kultur und -Geschichte ein, sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch in Bildungseinrichtungen.

Bildung ist ein zentraler Schlüssel für mehr Akzeptanz. Daher fordern wir die Verankerung queerer Themen in Lehrplänen, um bereits in Schulen Toleranz und Respekt zu fördern und Vorurteile abzubauen. Gleichzeitig müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit von LSBTIQ*-Personen zu gewährleisten. Das bedeutet, Hasskriminalität konsequenter zu verfolgen und sichere Räume auszubauen, in denen sich alle Menschen ohne Angst frei bewegen können.

Eine ausreichende Finanzierung ist unabdingbar, um die wichtige Arbeit von LSBTIQ*-Organisationen und Beratungsstellen zu unterstützen. Darüber hinaus fordern wir den aktiven Einsatz gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz, in Bildungseinrichtungen und im Gesundheitswesen, um Chancengleichheit für alle zu gewährleisten und Schutz vor Ausgrenzung zu bieten.

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