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Heute am 28. Mai ist der internationale Tag der Menstruationshygiene: Finanzieller Ausgleich und Unabhängigkeit von menstruierenden Personen

Unter dem Hashtag #IchBinArmutsbetroffen machen viele armutsbetroffene Menschen sichtbar, wie herausfordernd die Inflation aktuell auch für sie ist. Besonders menstruierende Personen geraten dabei zusätzlich in belastende Situationen. Neben den Kosten für die Miete oder den stark angestiegenen Lebensmittelpreisen, fallen für menstruierende Personen Ausgaben für Periodenprodukte an, die ebenfalls abgedeckt werden müssen. Laut einer britischen Studie gibt jede Frau rund 20.000 Euro im Laufe ihres Lebens für die Periode aus.

Am vergangenen Montag wurde eine repräsentative Umfrage der Kinderrechtsorganisation „Plan International“ in Zusammenarbeit mit der Organisation „WASH United“ veröffentlicht. Viele menstruierende Personen in Deutschland empfinden demnach bereits vor der Inflation Periodenprodukte als zu teuer. 15% der Befragten in der Studie haben angegeben, wegen Geldmangel den Wechsel eines Periodenartikels hinauszuzögern.
Viele Menstruierende setzen sich damit ungewollt einem erhöhten Infektionsrisiko aus, um die natürliche Monatsblutung aufzufangen. Es kann und darf nicht Realität sein, dass die Gesundheit von Betroffenen somit aufs Spiel gesetzt wird. Besonders stark von dieser Problematik betroffen sind zudem menstruierende Personen, die keinen festen Wohnsitz haben und etwa auf der Straße leben.
In Spanien wurde währenddessen ein Gesetzentwurf verabschiedet, dass sich Frauen aufgrund der Periodenschmerzen krankschreiben lassen können.

Wir als LINKE fordern deshalb zusätzliche Mittel für kostenlose Hygieneartikel und Menstruationsprodukte in Schulen und anderen Bildungs- und öffentlichen Einrichtungen.
Darüber hinaus stehen wir als feministische Partei für eine vorurteilsfreie, aufgeklärte und periodenfreundliche Gesellschaft. Dazu gehört unter anderem eine Bildungspolitik, die das Thema Menstruation ohne Stigmatisierung und Tabuisierung in den Lehrplan einbezieht, da die Begleiterscheinungen der Menstruation, wie z.B. Unterleib-, Kopf-, und Rückenschmerzen und körperliches Unwohlsein weiterhin auf Unverständnis stoßen und nicht selten Grundlage von misogynen Anfeindungen werden.
Menstruationsprodukte dürfen kein Luxus sein! Nicht zuletzt müssen menstruierende Personen ausreichende Möglichkeiten erhalten, um sich Hygieneartikel selbst leisten zu können oder sich in öffentlichen Einrichtungen kostenlos zu bedienen.
Deshalb die Forderung: Finanzieller Ausgleich und Unabhängigkeit für menstruierende Personen!

 

 

 


Amira Mohamed Ali am 8. Mai in Bielefeld
in Bielefeld:
Dr. Onur Ocak am 8. Mai in Bielefeld:
Meike Taeubig am 8. Mai in Bielefeld:

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