In Frieden investieren, nicht in Krieg
Durch den verbrecherischen Angriffskrieg von Putin auf die Ukraine haben zehntausende Menschen bisher ihr Leben verloren. Es werden immer mehr und schwerere Waffen geliefert und sogar über den Einsatz von Atomwaffen gesprochen. Krieg beendet man durch Verhandlungen und Diplomatie, nicht durch Waffenlieferungen.
Die EU verpflichtet die Staaten, mehr Geld in die Aufrüstung zu stecken. Die Bundesregierung hat schnell mal 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr bereitgestellt. Das Ergebnis: mehr Waffen, Fortsetzung von Krieg, Profite für die Rüstungsindustrie und die Aktionäre. Folgen für uns: weniger Geld für soziale Projekte und Bildung,
Familien- und Kinderarmut, Pflegenotstand und Wohnungsnot. Der Rüstungsetat steigt und es wird im Gegenzug die Kindergrundsicherung geopfert. Was kommt da noch?
Auch die Eskalation und das Sterben im Nahen Osten gehen weiter: Der Vergeltungskrieg der israelischen Regierung als Reaktion auf den terroristischen Übergriff der Hamas und deren grausame Geiselnahme israelischer Zivilisten hat bereits über 35.000 Tote gefordert.
Die Menschen in Gaza, darunter viele Kinder und Jugendliche, sind den Angriffen Israels hungernd und schutzlos ausgesetzt. Das muss ein Ende haben!
Wer in diesen Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten weiter auf Eskalation setzt, riskiert einen Weltkrieg. Die Linke fordert, dass Krieg als Mittel der Politik geächtet wird und Atomwaffen weltweit verboten werden. Es braucht, für welches Kriegsgebiet auch immer, Waffenstillstand und Friedensverhandlungen.
Wenn Vertreter der sogenannten Politik der Mitte in Deutschland und in Europa weiter aufrüsten und unsere Jugend zum Dienst an der Waffe aufrufen, sagt Nein!
Kreisvorstand
Die Linke Bielefeld

