Keine Bühne für Rechtsextremismus und Verdrängung im Kulturbereich!
Die Tatsache, dass die AfD-Fraktion infolge des Rechtsrucks künftig den Vorsitz im Kulturausschuss übernehmen kann, ist ein politisches Desaster. Die rechtsextreme AfD nutzt Kulturpolitik gezielt, um gegen alles vorzugehen, was nicht in ihr menschenfeindliches Weltbild passt – insbesondere dort, wo sich Kunst mit Rassismus, Migration oder rechter Gewalt auseinandersetzt.
Deshalb gilt: Rechtsextreme Einflussnahme darf keine Bühne bekommen! Gerade im Kulturbereich, wo Werte wie Demokratie, Freiheit, Vielfalt und kritisches Denken verteidigt werden, müssen wir gemeinsam verhindern, dass menschenfeindliche Ideologien Einfluss gewinnen. Es ist unsere Verantwortung, diesen Raum zu verteidigen. Daher ist es umso wichtiger, dass alle demokratischen Fraktionen im Ausschuss und darüber hinaus wachsam bleiben und Verantwortung übernehmen.
Wir sehen schon jetzt mit Sorge, dass kulturelle Freiräume unter Druck geraten. Nun drohen weitere Verschlechterungen.
Als Linke stehen wir fest an der Seite der freien Kulturszene. Wir werden uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Kultur in Bielefeld nicht zur Verhandlungsmasse oder zum Spielfeld von Rechtsextremisten und ihrer Kulturfeindlichkeit wird - weder in Ausschüssen noch in Haushaltsfragen. Denn Kultur ist demokratische Praxis. Kultur braucht Räume. Kultur braucht Schutz. Kultur braucht Zukunft!

