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Klimawandel: LINKE fordert Verzicht auf Flugplatz Windelsbleiche

Es ist bekannt, der Flugverkehr ist besonders klimaschädlich. Hier muss man deshalb ernsthaft über Beschränkungen nachdenken. Man wird deshalb auch um Verbote zum Schutz des Weltklimas nicht herumkommen. Insbesondere stellt sich die Frage, ob der innerdeutsche Flugverkehr nicht grundsätzlich auf den Prüfstand muss.

„Bielefeld hat in diesem Zusammenhang noch ein Sonderproblem: den Flugplatz in Windelsbleiche“, so Bernd Vollmer, sachkundiger Bürger im Stadtentwicklungsausschuss. „Der erneut sehr trockene Sommer zeigt es, auch Bielefeld muss mit seinen Trinkwasservorräten sorgsam umgehen.“ Da passt es für die LINKE nicht mehr in die Zeit, dass auf dem Flughafengelände Trinkwasserbrunnen liegen und diese nur eingeschränkt genutzt werden. Ein notwendiges Wasserschutzgebiet ist wegen des Konflikts mit der Flughafennutzung bisher nicht ausgewiesen worden.

Die LINKE fordert deshalb die Stadt auf, den Flugbetrieb auslaufen zu lassen und die Einzugsbereiche der Brunnen nachhaltig zu schützen. Der noch gültige Gebietsentwicklungsplan weist diesen Gewässerschutz bereits heute aus. Die bisherigen Nutzer des Flughafens, wie zum Beispiel Tönnies mit seinem Privatjet, können auch auf den sehr gut mit der Bahn erreichbaren Flughafen Hannover ausweichen.

Als Nebeneffekt für die unter Wohnungsmangel leidende Stadt lassen sich so zusätzliche Flächen im Einzugsbereich des Flughafens für Wohnungsbau nutzen. Diese haben nach dem Bau der Linie 1 bis Sennestadt sogar eine Stadtbahn in fußläufiger Entfernung.

Vollmer macht deutlich. „Wer das Klima wirklich schützen will, darf nicht nur über Klimaschutz reden, sondern muss heute anfangen zu handeln“.


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