Linke fordert Einbeziehung der Öffentlichkeit beim Bau einer neuen Halle für den Landeplatz Windelsbleiche
Für den Landeplatz in Windelsbleiche plant die Flughafengesellschaft den Bau einer neuen Halle zur Unterstellung von Flugzeugen. Die bisherigen Planungen wurden jedoch ausschließlich in nicht-öffentlichen Gremien diskutiert. Die Fraktion Die Linke fordert daher, das Thema öffentlich zu behandeln.
Da es sich beim Landeplatz um eine öffentliche Verkehrsinfrastruktur handelt, müssen Planungen zu dessen Erweiterung transparent und unter Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen.
Es sei daran erinnert, dass im Rahmen des sogenannten Bielefeld-Gesetzes eine vertragliche Vereinbarung zwischen der Stadt Bielefeld und der damals selbstständigen Gemeinde Senne getroffen wurde, den Flugbetrieb langfristig einzustellen und den Landeplatz zu schließen.
Derzeit besteht die genehmigte Hauptnutzung in der Nutzung durch Sportflieger sowie ein Unternehmen, das nicht einmal in Bielefeld ansässig ist. Aus Sicht der Linken sollte der Flugbetrieb perspektivisch vollständig aufgegeben werden. Der geringe Anteil an Geschäftsflugverkehr könne durch den Flughafen Paderborn-Lippstadt abgedeckt werden.
Vor diesem Hintergrund ist der geplante Bau einer neuen Flugzeughalle reine Verschwendung von Ressourcen und zu Lasten der Umwelt.

