Gedenken an Luxemburg und Liebknecht
Am Todestag von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken wir zweier Menschen, deren Mut, Klarheit und unerschütterliche Haltung für Frieden, soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe bis heute nachwirken. Aus Sicht der politischen Linken stehen beide für eine Tradition, die sich konsequent gegen Krieg, Militarismus und Ausbeutung stellte und dafür einen hohen Preis zahlte.
Am 15. Januar 1919 wurden die beiden Revolutionär*innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von rechten Freikorps-Truppen ermordet. Der Mord an den beiden markierte den Auftakt des rechten Terrors gegen kritische Linke, politisch aktive Arbeiter*innen und fortschrittliche Kräfte.
Rosa Luxemburgs scharfer Blick für gesellschaftliche Widersprüche und ihre unermüdliche Verteidigung demokratischer Freiheitsrechte bleiben Mahnung und Inspiration zugleich. Karl Liebknecht, der als einer der wenigen im Reichstag gegen die Kriegskredite stimmte, verkörpert den Mut, selbst unter größtem Druck für Überzeugungen einzustehen.
Ihr Vermächtnis erinnert daran, dass politische Veränderung Mut, Solidarität und die Bereitschaft braucht, sich gegen Unrecht zu stellen. Ihr Einsatz lebt in den Kämpfen für Frieden, Sozialismus, Solidarität, soziale Gleichheit und echte Demokratie weiter!
