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Neue rechtsextreme Gruppe aus OWL inszeniert menschenfeindliche Aktionen

Die jüngsten Aktionen der rechtsextremistischen „Freischar Westfalen“ in unserer Stadt sind besorgniserregend und nicht hinnehmbar. Diese Gruppe, die sich durch menschenfeindliche Parolen und gewaltverherrlichende Aktionen auszeichnet, stellt eine Bedrohung für den sozialen Frieden und die Sicherheit in unserer Stadt dar.

In den vergangenen Monaten inszenierte die Gruppe ihre rechtsextremen Parolen und Aktionen immer wieder in der Region. So auch vor dem Alten Rathaus in Bielefeld, wo in einem Video mehrere vermummte Personen zu Bengalos den Begriff „Remigration“ skandieren. Offensichtlich geht es um die Verbreitung rassistischer und menschenverachtender Positionen. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und das Sprengstoffgesetz.

Die Aktionen dieser Gruppierung sind ein direkter Angriff auf die Werte einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft. Wir dürfen nicht zulassen, dass Rechtsextreme unsere Stadt mit Angst und Hass überziehen und Menschen einschüchtern. Wir fordern ein entschiedenes Vorgehen der Sicherheitsbehörden gegen diese Gruppierung. 

Es ist kein Zufall, dass sich solche Gruppierungen in einer Zeit formieren, in der die Parteien der sogenannten Mitte zunehmend Forderungen der AfD übernehmen. Rechtsextremisten fühlen sich durch populistische und rechtslastige Stimmungsmache aus der sogenannten Mitte unserer Gesellschaft in ihrer Ideologie und ihrem menschenverachtenden Handeln bestätigt und ermutigt. Das Gefährdungspotenzial von Gruppierungen wie “Freischar Westfalen” aber auch “Bielefeld steht auf” ist nicht gering, da sie insbesondere über soziale Netzwerke mobilisieren und damit auch auf Jugendliche und Kinder einwirken und so zur Verbreitung menschenfeindlicher Ideologien und zur Radikalisierung beitragen. Unsere Stadt ist gefordert, dem Erstarken rechter Kräfte entschlossen entgegenzutreten.

Die Linke wird weiter unermüdlich für eine gerechte und solidarische Gesellschaft kämpfen. Wir werden auch in Zukunft jeder Form von Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit entgegentreten.

 

“Der Name Freischar Westfalen orientiert sich an den nationalistischen und protofaschistischen Freischärler und Freikorps der 1920er Jahre in Deutschland. Nach dem ersten Weltkrieg kämpften die paramilitärischen Freikorps-Einheiten im Auftrag der Reichsregierung insbesondere gegen linke, kommunistische und anarchistische Bewegungen und Aufstände in Deutschland und wurden auch zur Sicherung der Ostgrenzen eingesetzt. Sie zeichneten sich durch ein hohes Maß an Nationalismus, Militarismus und Antisemitismus aus und waren für eine große Zahl politischer Morde verantwortlich. Zu den bekanntesten Mordopfern der Freikorps zählen Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Matthias Erzberger und Walther Rathenau. “ (so das Recherche Kollektiv Ostwestfalen, RKOWL, Freischar Westfalen – Rechte Aktivisten aus OWL eifern Identitärer Bewegung nach | (blackblogs.org)

 

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