Solidarität mit Rojava und den Protestierenden in Iran: Über 1.000 Menschen gehen in Bielefeld auf die Straße
In Rojava (Nordostsyrien) spitzt sich die Lage dramatisch zu. Die sogenannte syrische Übergangsregierung greift unterstützt von islamistischen Milizen gezielt die demokratische Selbstverwaltung und ihre Verteidigungskräfte in Nordostsyrien an. Was dort verteidigt wird, ist mehr als ein Territorium: Es geht um eine Gesellschaft, die auf basisdemokratischer Teilhabe, Frieden, Geschlechtergerechtigkeit und dem gleichberechtigten Zusammenleben verschiedener Ethnien und Religionen beruht.
Für diese Errungenschaften haben über 20.000 Menschen ihr Leben gelassen. Heute sind sie akut bedroht. In den vergangenen Wochen und Monaten verübten die Milizen der selbsternannten Übergangsregierung gezielte Massaker an Hunderten Menschen - besonders im Visier: Kurd*innen, Alevit*innen, Ezid*innen, Drus*innen und Christ*innen.
Auch im Iran erleben wir einen Aufstand der Hoffnung und eine brutale Antwort des Mullah-Regimes. Hunderttausende Menschen fordern ein Ende von Unterdrückung, Armut, religiöser Bevormundung und Gewalt. Sie kämpfen für Freiheit, Gleichheit und soziale Gerechtigkeit und werden dafür verfolgt, inhaftiert, ermordet. Während das iranische Regime außenpolitisch zündelt, führt es im Inneren einen blutigen Krieg gegen die Bevölkerung. Aufnahmen und Berichte über Exekutionen, Folter und gezielte Tötungen erschüttern die Öffentlichkeit. Videos zeigen überfüllte Leichenhallen und Straßen, übersät mit den Körpern junger Protestierender. Doch der mutige Widerstand hält an - getragen von Frauen, Jugendlichen, Arbeiter*innen, Studierenden.
Die Linke steht an der Seite dieser Kämpfe!
Unsere Solidarität gilt den Menschen in Rojava, in Iran und überall dort, wo für ein Leben in Würde gestritten wird!
Jin, Jiyan, Azadî!
Hoch die internationale Solidarität!
