Thorsten Petersen-von Knebel steht für gelebte Inklusion an Bielefelder Schulen
Thorsten Petersen-von Knebel zeigt jeden Tag, was gelebte Inklusion bedeutet: ein selbstverständlicher Teil eines solidarischen Miteinanders. Sein Engagement als Lehrer an der Sudbrackschule in Bielefeld ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Barrieren abgebaut werden können, wenn Menschen die Unterstützung erhalten, die ihnen zusteht.
Als Pädagoge, der seine Sehkraft verloren hat,unterrichtet Thorsten Petersen-von Knebel Musik und Deutsch – mit hoher Professionalität, großer Leidenschaft und einem tiefen Vertrauen in die Fähigkeiten seiner Schülerinnen und Schüler. Die Kinder begegnen ihm ohne Vorurteile, unterstützen ihn selbstverständlich im Unterricht und erleben dabei ganz nebenbei, was Gleichberechtigung im Alltag konkret heißt. Genau für diese Haltung tritt Die Linke ein: für eine Gesellschaft, in der niemand ausgeschlossen wird und in der Vielfalt als Stärke begriffen wird.
Dass Thorsten Petersen-von Knebel trotz seiner Erkrankung seinen Beruf ausüben kann, ist nicht nur seinem eigenen Können zu verdanken, sondern auch den Assistenzstrukturen, die ihn im Alltag unterstützen. Für uns ist klar: Solche Unterstützungsleistungen müssen verlässlich finanziert, ausgebaut und allen Menschen zugänglich gemacht werden, die sie benötigen. Inklusion ist ein Menschenrecht – kein Gnadenakt.
Sein Engagement reicht dabei weit über den Schulalltag hinaus. Als Mitglied der Linken bringt er seine Perspektiven auch politisch ein und war in der vergangenen Ratsperiode für Die Linke im Beirat für Behindertenfragen tätig. Darüber hinaus engagiert er sich in der Schwerbehindertenvertretung, bei Pro Retina sowie in der Organisation eines Benefizkonzerts. Damit setzt er sich nicht nur für eigene Belange ein, sondern stärkt Selbstvertretung und solidarische Netzwerke insgesamt.
Thorsten Petersen-von Knebel zeigt eindrucksvoll, dass eine Schule für alle möglich ist – wenn wir sie politisch wollen. Sein Wirken ist ein starkes Argument dafür, Inklusion als Bereicherung zu verstehen. Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu wissen, und danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere und vielfältigere Gesellschaft.

